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Erfolgstipps
:: Rhetorik
Lampenfieber
Unglück oder Segen?
Marc Twain hat einmal gesagt:
"Das Gehirn funktioniert von Geburt an bis
zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten!".
Damit hat er Recht. Denn jeder, der bereits in die Verlegenheit
kam, aufstehen zu müssen, um eine Rede zu halten,
kennt das Gefühl, wenn das Gehirn plötzlich
droht, auszufallen. Das Lampenfieber macht sich breit.
Das trifft den Manager ebenso wie den Schauspieler.
Dabei ist Lampenfieber im
Grunde eine gute Sache. Denn das ausgeschüttete
Adrenalin
kann Sie zu Höchstleistungen
antreiben. Sie müssen nur lernen, wie Sie das Lampenfieber
positiv nutzen.
Wer Lampenfieber spürt, hat es in der Regel leichter,
zu überzeugen.
Das beste Mittel gegen Lampenfieber
ist eine gute
Vorbereitung. Wenn Sie wissen, dass Sie gut präpariert
sind, haben Sie gute Chancen, die Nervosität aus
dem Weg zu räumen. Dazu sollten Sie sich im Vorwege
jedoch über folgenden Punkt im Klaren sein:
Welche
Rolle nehmen Sie als Moderator ein?
Machen Sie sich bewusst, was man von Ihnen erwartet
und in welche Rollenfunktion
Sie schlüpfen. Wie definieren Sie Ihre Rolle selbst?
Grundsätzlich gilt,
wer davon ausgeht, eine unterwürfige Rolle zu spielen,
wird es mehr als schwer haben, einen selbstbewussten
Eindruck zu hinterlassen. Typisch ist das für Vorstellungsgespräche.
Auch hier treten Sie an, um vor sich zu präsentieren.
Viele sehen sich dabei selbst allerdings als Bittsteller.
Diese Einstellung ist falsch. Denn machen Sie sich bewusst,
was Sie dem Unternehmen nützen können.
Auch als Redner vor einer
größeren Gruppe gilt es, sich nicht einzureden,
wie schrecklich das ganze ist. Vielmehr sollten Sie
froh darüber sein, eine Chance zu bekommen, Ihr
Wissen und Ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen.
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