Allround-Reparaturservice

Der Helfer in der Not

In jedem Haushalt gibt es Dinge, die ein wenig angeschlagen sind – eine defekte Uhr zum Beispiel. Entweder die Betroffenen leben mit den Blessuren ihres Hab und Guts oder sie geben die defekten Dinge zur Reparatur. Doch das ist häufig so teuer, dass es fast sinnvoller wäre, sich der kaputten Uhr zu entledigen und sich eine neue zu kaufen. Es gibt jedoch eine Alternative: Den Allround-Reparaturservice!

Sind Sie ein begnadeter Bastler und das scheinbar Unmögliche ist für Sie eine Herausforderung? Dann sollten Sie Ihre Fähigkeiten nutzen, um Ihre Haushaltskasse aufzubessern.

Es geht immer etwas kaputt

In jedem Haushalt geht einmal etwas zu Bruch oder es funktioniert nicht mehr. Die Besitzer haben dann meist die Wahl zwischen Mülltonne oder Reparatur. Da Reparaturen in Fachgeschäften oder bei Herstellern meist teurer sind, als eine Neuanschaffung, landen viele Dinge letztendlich doch auf dem Müll. Dass es im Interesse der Industrie ist, dass die Verbraucher diese Dinge wegschmeißen und neu kaufen anstatt sie reparieren zu lassen, liegt in der Natur der Sache. Doch sie fördert damit auch vehement die Wegwerfgesellschaft. Das muss nicht mehr sein.

Der Reparaturservice für alle Fälle!

Wer einen Allround-Reparaturservice in seiner Nähe hat, dem bietet sich eine interessante Alternative. Denn von der Küchenuhr über den Sessel bis hin zur Fenstergardine, wird hier alles ausgebessert und repariert.

Sie brauchen dafür nur etwas handwerkliches Geschick, Spaß am Basteln und eine gut ausgestattete Werkstatt.

Um diesen Service zu betreiben, müssen Sie hauptberuflich keinem Handwerk nachgehen. Ganz gleich, ob Sie Buchhalter oder Bademeister sind - Sie leisten einen Hilfsdienst. Somit wird Sie auch niemand nach Ihrem Meisterbrief fragen, den Sie ansonsten in fast jedem handwerklichen Bereich benötigen, wenn Sie dort ein Gewerbe anmelden möchten.

Ihr Konzept

Ihr wichtigstes Instrument ist Ihre Fähigkeit. Sie sollten ein begabter Bastler sein, der mit einer Küchenuhr ebenso umgehen kann wie mit einem Radio oder einem abgebrochenen Henkel einer Suppenschüssel.

Darüber hinaus sollte Sie über ein gewisses Kontingent an Werkzeugen verfügen um auf jeden Fall vorbereitet zu sein. Eine Bastelecke oder gar kleine Werkstatt bietet Ihnen den nötigen Raum.

Um auf Ihren Service aufmerksam zu machen, verteilen Sie Flugblätter oder schalten Sie Anzeigen in der regionalen Presse. Diese sind in der Regel relativ günstig und Sie sprechen genau Ihre Zielgruppe an - die Haushalte in Ihrer Nachbarschaft.
Ihre Qualifikation

Wenn Sie bereits ein Handwerk ausüben, können die Bedingungen nicht besser sein. Es ist jedoch keine Voraussetzung. Aber das handwerkliche Geschick gehört auf jeden Fall dazu. Je flexibler und vielseitiger Sie sind, desto größer sind Ihre Chancen.

Investitionen und Ausstattung

Gerade zu Beginn Ihres Nebenjobs, sollten Sie so wenig Kosten wie möglich verursachen. Testen Sie zunächst durch Kleinanzeigen und die Verteilung von Handzetteln, wie Ihr Service angenommen wird.

Wenn das Geschäft beginnt zu laufen, können Sie gegebenenfalls Investitionen für noch fehlende Werkzeuge oder Ersatzteile tätigen. Doch erfahrungsgemäß gehören Bastler zu der Gattung der Jäger und Sammler und verfügen bereits naturgemäß über ein beachtliches Ersatzteillager. Wenn Sie über eine Bastelecke im Keller oder gar eine Garage verfügen, ist das optimal. Wenn nicht, sollten Sie zunächst improvisieren, bevor Sie für Ihre Bastelarbeiten vielleicht eine Garage in Ihrer Nähe mieten.

Tipp

Hüten Sie sich davor, Reparaturaufträge anzunehmen, von denen Sie bereits von vornherein wissen, dass Sie diese nicht bewältigen können. Sie könnten mehr Schaden anrichten als ohnehin vorhanden ist. Diese Kunden würden Sie nie wieder sehen. In solchen Fällen sollten Sie lieber an einen Fachmann verweisen. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wer in Ihrer Nähe auf bestimmte Reparaturen spezialisiert ist und kooperieren Sie miteinander.

Um im Schadensfall abgesichert zu sein, sollten Sie eine zusätzliche Haftpflichtversicherung abschließen - Unglück schläft nicht. Sprechen Sie mit Ihrer Versicherung. Eine entsprechende Police dürfte nicht mehr als 100 bis 150 Euro pro Jahr kosten.

Achten Sie bei der Gewerbeanmeldung (Kosten etwa 15 bis 30 Euro) darauf, dass Sie Ihr Gewerbe als "Reparatur-Hilfsdienst" eintragen. So geraten Sie nicht in Konflikt mit der Handwerksordnung und Sie werden nicht nach einem Meisterbrief gefragt.

Erfragen Sie auf jeden Fall bei Ihrem zuständigen Wirtschafts- und Ordnungsamt bzw. Ihrer Handelkammer Bestimmungen, die Sie zu beachten haben.

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