Frühstücksservice

Eine Idee für Aufgeweckte

Für viele ist dazu ein gutes Frühstück mit frischen Brötchen und der Tageszeitung unabdingbar. Viele wünschen sich dafür vielleicht den Milchmann aus längst vergangenen Zeiten zurück. Eine Gelegenheit für Frühaufsteher, sich ein paar Euro im Monat hinzuzuverdienen.

Doch vielen fehlt die Zeit oder einfach die Lust, sich morgens Brötchen und die Zeitung zu besorgen. Mittlerweile verfügt zwar jedes noch so kleine Dorf über einen Bäcker, doch die Leute sind bequem. Frühaufsteher sollten sich diese Bequemlichkeit zunutze machen. Denn wer freut sich nicht darüber, morgens die Tür zu öffnen und eine Tüte mit frischen Brötchen, der Tageszeitung und allem, was man sonst noch für ein Frühstück braucht, vorzufinden.

Diese Geschäftsidee ist nichts für Morgenmuffel

Nur wer morgens früh aus den Federn kommt, kann einen solchen Service auch über längere Zeit durchhalten. Denn der Tag eines Frühstückslieferanten beginnt bereits um vier Uhr morgens – ob es regnet oder schneit, bei Wind und Wetter. Doch allein mit der Fähigkeit früh aufstehen zu können ist es noch nicht getan. Es gehört auch Organisationstalent und Verhandlungsgeschick dazu, einen solchen Service aufzubauen. Das beginnt schon bei den Vorbereitungen.

Wo finden Sie Kunden für Ihren Frühstücksservice?

Um erste Kunden zu gewinnen, setzen Sie am besten Handzettel ein, mit Hilfe derer Sie Ihren Service vorstellen können. Damit Ihre Kunden wissen, was Sie alles liefern können, fügen Sie dem Handzettel eine Liste Ihres Lieferprogramms zu. Sie können es auch auf die Rückseite des Handzettels drucken. Möchten dann die ersten Interessenten von Ihrem Service Gebrauch machen, legen Sie für jeden Kunden eine Karteikarte an. Darauf vermerken Sie, was Ihre Kunden bestellen und bis wann die Lieferung jeden Morgen gewünscht wird.

Lieferanten: Verhandlungsgeschick ist von Nöten

Bevor Sie mit dem Frühstücksservice beginnen, müssen Sie Lieferanten ausfindig machen. Wenden Sie sich an einen Bäcker in Ihrer Nähe, dem Sie Ihren Service vorstellen. Handeln Sie mit Ihm einen günstigeren Preis für die Brötchen aus. Schließlich nehmen Sie auch täglich eine größere Menge seine Brötchen ab. Viele Bäcker verfügen auch über ein umfangreiches Angebot der gängigsten Milchprodukte. Angefangen bei Milch über Kaffeesahne bis hin zu Quark und Butter. Auch hierfür sollten Sie Sonderpreise verhandeln. Bedenken Sie auch, dass Sie frühzeitig an Ihre Ware kommen müssen. Fragen Sie den Bäcker, ob Sie Ihre Brötchen auch schon ab vier Uhr von ihm bekommen können. Das Gleiche gilt für die Zeitungen. Auch diese brauchen sehr frühzeitig. Erkundigen Sie sich beispielsweise bei Verlagen, ob es zentrale Verteilungspunkte gibt, an denen Sie Ihre Zeitungen schon sehr früh bekommen.

Ihr Konzept

Bevor Sie auf Kundensuche gehen, sollten Sie Ihre Einkaufsquellen organisieren. Stellen Sie Ihren Service einem möglichst nahegelegenen Bäcker vor, mit dem Sie dann möglichst günstige Einkaufspreise verhandeln. Klären Sie auch ab, ob Sie vor regulärer Geschäftsöffnung an Ihre Brötchen kommen können, um Ihre Kunden rechtzeitig beliefern zu können. Ihr Bäcker sollte auch über ein möglichst umfangreiches Rahmenangebot von Milchprodukten verfügen. Ist das nicht der Fall, müssen Sie sich an den nächst gelegenen Krämer oder Supermarkt wenden. Achten Sie darauf, dass die Wege möglichst kurz sind. Denn führen Sie diesen Service nebenberuflich durch, haben Sie morgens nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Die meisten Kunden möchten Ihre Brötchen und Zeitungen sicher auch bis spätestens 7.30 Uhr oder acht Uhr geliefert bekommen. Das bedeutet für Sie, dass Sie gegen vier Uhr jeden Morgen mit Ihrem Nebenjob beginnen müssen.

Auch für die Zeitungen müssen Sie morgens sehr rechtzeitig bekommen können. Häufig können Sie die Tageszeitungen an Verteilungspunkten schon sehr früh bekommen. Auskünfte darüber können Ihnen die Verlage oder Vertriebe erteilen.
Haben Sie sämtliche Einkaufs- und Bezugsquellen organisiert und ausfindig gemacht, können Sie die Verteilung der Handzettel vorbereiten, um für Ihren Service zu werben. Handzettel können Sie leicht mit dem Computer selbst machen und anschließend in einem Copyshop kopieren lassen. Bei der Verteilung der Handzettel achten Sie darauf, dass Sie diese nur in Ihrer nächsten Umgebung verteilen. Denn denken Sie daran, dass Sie nur maximal drei bis vier Stunden Zeit haben.

Ihre Qualifikation

Besondere Qualifikationen sind nicht erforderlich. Sie sollten nur kein Morgenmuffel sein und über Organisationstalent verfügen. Zudem sollen Sie sich in Ihrer Region gut auskennen, um Ihre Auslieferungstouren optimal planen zu können.
Erfüllen Sie all diese Anforderungen fehlt Ihnen nur noch ein freundliches und aufgeschlossenes Wesen, um Ihre Kunden auch schon am frühen Morgen mit einem freundlichen Lächeln begrüßen zu können.

Was müssen Sie für einen Frühstücksservice investieren?

Da Sie sehr früh ausliefern werden, treffen Sie sicher nicht jeden Ihrer Kunden morgens persönlich an. Vielen werden Sie die Brötchen nur vor die Tür legen. Das heißt auch, dass Sie nicht täglich kassieren können – einmal ganz davon abgesehen, dass das auch zu zeitaufwendig wäre. Es ist daher sinnvoller, eine Monatsrechnung zu vereinbaren. Das hat allerdings auch zur Folge, dass Sie die Waren, die Sie ausliefern vorerst verauslagen müssen.

Um Ihren Kunden auch die Möglichkeit zu geben, eine Änderung der Bestellung aufzugeben, benötigen Sie ein Telefon und einen Anrufbeantworter.

Für die Auslieferungen brauchen Sie einen PKW oder ein Fahrrad, das so konstruiert sein muss, dass Ihre Waren bei Regen nicht nass werden. Da Sie den Frühstücksservice auf selbständiger Basis betreiben, benötigen Sie auch einen Gewerbeschein, den Sie für etwa 15 bis 30 Euro beim Ordnungsamt erhalten.

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