Home-Office

Effizient arbeiten


Zeitdieb Kinder: Insbesondere für Homeworker gilt: "Kinder sind kein Kinderspiel"

Den Gedanken daran, von zu Hause aus zu arbeiten, haben insbesondere viele Frauen und Mütter.

Vermeintlich ist es ein Kinderspiel, auf diese Weise Familie und Arbeit zu verbinden und unter einen Hut zu bringen. Wie häufig hört und liest man von den Vorteilen des Home-Office, das die ideale Verbindung von Familie und Beruf darstellt.

Doch: Das klingt nicht nur wie ein Märchen – es ist tatsächlich eines. Arbeiten im Home-Office ist harte Arbeit, insbesondere wenn Sie Kinder haben. Wenn Sie selbst Kinder haben, wissen Sie, dass es illusorisch ist, zu Hause quasi "nebenher" Geld verdienen zu können. Doch es gibt Regeln und Tipps, wie Sie den Drahtseilakt zwischen Familie und Homejobbing bewältigen können.

Zeitdieb Trödelei: Feste Bürozeiten auch im Home-Office

Verpflichten Sie sich selbst zu festen Mindest-Bürozeiten. Verhalten Sie sich einfach so, als würden Sie immer noch wie früher das Haus verlassen, um bei Ihrem Arbeitgeber zu arbeiten. So sollten Sie beispielsweise von acht bis 17 Uhr am Schreibtisch sitzen oder anderen geschäftlichen Verpflichtungen nachkommen.

Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, Hausarbeit und langes Zeitunglesen sind in der Regel keine beruflichen Anstrengungen, durch die Sie Geld verdienen würden. Wenn Sie in dieser Hinsicht nicht diszipliniert sind, kann es sein, dass sich der Weg an Ihren Schreibtisch erst gar nicht mehr lohnt. Organisieren Sie sich, denn ansonsten rennt Ihnen die Zeit davon. Dazu gehört auch, dass Sie sich nicht mit Dingen aufhalten, die nicht unmittelbar in Ihren Arbeits- und Geschäftsbereich gehören. Überlegen Sie, welche "geschäftsnahen Aufgaben" wie beispielsweise die Besorgung von Büromaterial sich mit Ihren Aktivitäten nach Feierabend verbinden lassen. Aufgaben, die Sie auch ohne weiteres nebenher nach dem regulären Feierabend erledigen können, sollten Sie auch auf diesen Zeitpunkt verschieben. Während Ihrer «Geschäftszeiten» sollten Sie sich ausschließlich Ihrem Basisgeschäft und Ihren Kunden widmen.

Das Geheimnis der Prioritäten: Stichwort Zeitmanagement

Die Kunst des Zeitmanagements liegt darin, dort Zeit zu gewinnen, wo sie eigentlich zu knapp ist. Und der Weg dorthin führt Sie über Ihr Selbstmanagement. Lernen Sie also, zunächst sich selbst zu managen.

Viele Berufstätige und Selbstständige klagen über permanenten Zeitmangel und Hektik, weil Sie das Gefühl haben, ständig mit neuen Aufgaben konfrontiert und aufgehalten zu werden, die sie von ihrer eigentlichen Arbeit abbringen.

Das Problem sind jedoch nicht die ständig neuen Aufgaben, sondern die richtige Einschätzung der Wichtigkeit dieser Aufgaben. Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, Prioritäten zu setzen und die wichtigen von den weniger wichtigen Dingen zu trennen.

Teilen Sie Ihre Aufgaben nach Prioritäten ein: Die wichtigen, die Sie selbst sofort erledigen müssen (A) über die ebenfalls wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben, die Sie abhandeln müssen (B) bis zu den zwar auch wichtigen Aufgaben, die aber nicht Sie persönlich erledigen müssen, sondern auslagern können. Lernen Sie, Ihre Arbeit in der richtigen Reihenfolge zu erledigen und gewinnen Sie so Zeit.

Zeitdiebe überlisten: Ziele formulieren: Bessere Orientierung durch Ziele

Wer seine Zeit in den Griff bekommen möchte, braucht Ziele. Denn ohne ein Ziel sind Sie orientierungslos. Und nur wenn Sie wissen, für wen oder was Sie arbeiten, finden Sie den nötigen Ansporn, den Sie brauchen, um zum Erfolg zu gelangen und diesen Erfolg auch überprüfen zu können.

Verdeutlichen Sie sich also immer, welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele Sie erreichen wollen. Dabei ist es völlig legitim, dass Sie neben den geschäftlichen auch Ihre privaten Ziele berücksichtigen.

Ein langfristiges Ziel ist zum Beispiel der Erwerb eines eigenen Hauses. Mittelfristig haben Sie sich vielleicht zum Ziel gesetzt, Ihr Unternehmen durch zusätzliche Vertriebspartner zu erweitern und kurzfristig streben Sie den nächsten Auftrag an. Wenn Sie Ziele haben, werden Sie feststellen, dass Ihnen diese dabei helfen sind, auch ungeliebte Aufgaben, wie beispielsweise das Erstellen eines Angebotes, leichter zu bewältigen. Jeder Handschlag bringt Sie Ihrem Ziel ein Stück näher. Das wirkt sich auch positiv auf Ihr Zeitmanagement aus.
Wichtig ist vor allem, dass Sie sich Ziele setzen, an denen Ihnen wirklich etwas liegt. Halbherzigkeit bringt Sie nicht weiter. Um konsequent handeln zu können, müssen Sie hundertprozentig hinter Ihren Zielen stehen.

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