|
Interview
Karsten Windfelder ist Betreiber des Expertenportals
100partnerprogramme.de. Hier geht es um die Thematik
"Affiliate Marketing" - Geld verdienen mit
Partnerprogrammen.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Herr Windfelder, zunächst
einmal vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für
ein Interview mit uns genommen haben. Sie sind nun schon
seit geraumer Zeit im Affiliate Marketing tätig.
Partnerprogramme bzw. Affiliate Marketing - wie würden
Sie das in kurzen Worten erklären?
Karsten
Windfelder:
Das Konzept ist einfach: Affiliates - also Websitebetreiber
- nehmen an Partnerprogrammen der Merchants also
Händler - teil und binden deren Werbemittel auf
ihrer Website ein. Die Besucher der Website klicken
auf die Werbemittel. Kommt es zur Vermittlung eines
Geschäftes, erhält der Affiliate vom Merchant
eine Provision. Man unterscheidet zwischen Klick-, Lead-
und Sale-Provisionen. Eine Vergütung wird also
bereits für einen Klick auf ein Werbemittel, eine
bestimmte Aktion, z. B. eine Newsletteranmeldung (Lead)
oder einen Verkauf (Sale) vom Merchant an den Affiliate
ausgeschüttet.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Wie sind Sie zum Affiliate Marketing gekommen
und was hat Sie daran so begeistert?
Karsten
Windfelder:
In den späten 80er Jahren hatte ich schon meine
erste Homepage" auf Bildschirmtext (BTX).
Ich hab damals Public-Domain-Software und Shareware
online verkauft.
Partnerprogramme gab es damals noch nicht. Auf die Idee
des Affiliate Marketing bin ich später gestoßen.
Ich startete mit einer Website, auf der ich selbst gelesene
Bücher bewertet und empfohlen habe. Über Amazon
habe ich mir damals die ersten Provisionen verdient.
Dazu kamen dann relativ schnell 100partnerprogramme.de
und einige Websites im Reisebereich. Als das Ganze zum
Selbstläufer wurde, habe ich meinen 40-Stunden-Job
an den Nagel gehängt.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Seit wann gibt es Ihre Expertenseite 100partnerprogramme.de
und was hat Sie dazu veranlasst, dieses Projekt ins
Leben zu rufen?
Karsten
Windfelder:
Das war im Jahr 2002. Ich war damals selbst überrascht,
dass ich mit der Buchtipp-Website bei überschaubarem
Aufwand in kurzer Zeit im Internet mein erstes Geld
verdienen konnte. Ich begann, mich über Amazon
hinaus für weitere Partnerprogramme zu interessieren.
Aus meinen Erkundigungen und gesammelten Erfahrungen
entstand dann kurze Zeit später 100partnerprogramme.de.
Mit der Zeit kamen weitere Websites rund um Affiliate-Marketing
dazu. Eine Übersicht findet man auf www.Affiliate-Links.de
NEBENJOB-ZENTRALE:
Was unsere Leser sicherlich am meisten interessiert:
Wie funktioniert das Geld verdienen mit Partnerprogrammen?
Karsten
Windfelder:
Eines vorab: Mit Partnerprogrammen lässt sich viel
Geld verdienen, wenn man es geschickt anstellt. Man
wird aber nicht übernacht zum Millionär, ohne
viel dafür tun zu müssen. Affiliate-Marketing
ist ein Online-Vertriebsweg, bei dem erfolgsbasiert
vergütet wird. Affiliate-Marketing hat nichts zu
tun mit den ganzen Schnell-reich-werden-Konzepten, Pyramidensystemen
etc.
Wer mit Partnerprogrammen ein Einkommen erzielen möchte
benötigt eine gute Idee, eine gut besuchte Website
und thematisch darauf abgestimmte Partnerprogramme.
Man sollte auch die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung
lernen. Und das Ganze geht nicht von heute auf morgen.
Da steckt viel Arbeit dahinter, man benötigt eine
gute Portion Optimismus und Durchhaltevermögen.
Affiliate Marketing ist keine Geldmaschine, die von
heute auf morgen sprudelt. Ich rate zu Geduld und beständiger
und sauberer Arbeit. Wer diese zwar einfachen
aber nicht leicht umzusetzenden Grundsätze
beherzigt, hat eine gute Chance, mit Partnerprogrammen
ein Nebeneinkommen zu erzielen und sich später
vielleicht ganz damit selbstständig zu machen.
Beispiele von erfolgreichen Affiliates gibt es viele.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Der ein oder andere unserer Besucher wird durch
dieses Interview sicherlich erstmals auf Affiliate Marketing
als eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen, aufmerksam.
Kann jeder, der eine - private oder gewerbliche - Webseite
betreibt, Affiliate Marketing einsetzen?
Karsten
Windfelder:
Ja, natürlich. Zunächst einmal ist es wichtig
zu wissen, dass die Teilnahme an über 3.000 verschiedenen
deutschsprachigen Partnerprogrammen kostenlos ist (www.affiliate-katalog.de).
Man registriert sich und erhält dann Zugang zu
einem persönlichen HTML-Code, den man in seine
Website einbindet. Man kann das Ganze also ohne Risiko
ausprobieren und verpflichtet sich zu nichts.
Voraussetzung zur Erzielung von Provisionen ist natürlich,
dass auch genügend Besucher die eigene Website
besuchen, von denen der eine oder andere dann auf die
eingebauten Banner- oder Textlinks klickt. Denn nur
so kann es zu einer Vergütung kommen. Partnerprogramme
in eine private Website einzubauen ist natürlich
möglich. Wenn aber nur ein paar Freunde und Verwandte
die Website besuchen, wird die Besucherzahl nicht ausreichen,
um wirklich lohnende Ergebnisse zu erzielen.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Gibt es eine Faustregel, wie viele Besucher bzw.
Seitenabrufe eine Website aufweisen muss, um erfolgreich
mit Partnerprogrammen zu arbeiten?
Karsten
Windfelder:
Es gibt leider keine immer passende Faustregel. Aber
man geht von 0,5 - 5 % Klickrate und 0,5 - 5 % Konversionsrate
aus. Die Klickrate zeigt an, wie viele Besucher der
Website auf das eingebaute Werbemittel klicken. Die
Konversionsrate ist dann das Verhältnis von denen,
die geklickt haben zu denen, die auf der Zielseite des
Merchants letztendlich auch etwas gekauft haben oder
eine andere Aktion ausgeführt haben.
Nehmen wir einmal einen Wert von jeweils 2 % an. Das
hieße, dass von 10.000 Besuchern 200 klicken und
vier letztlich z. B. das angebotene Produkt kaufen würden.
Der Erfolg für den Affiliate hängt dann von
der Höhe der Provision ab. Wenn man z. B. für
die Vermittlung eines Interessenten für eine Kfz-Versicherung
40 Euro bekommt, hätte man im obigen Beispiel 160
Euro bei 10.000 Besuchern verdient.
Gute Affiliates erreichen höhere Klick- und Konversionsraten,
weil sie ihre Besucher mit interessanten Informationen
zu einem Nischenthema versorgen, weil sie mit Textlinks
statt den vorgefertigten Werbebannern arbeiten und weil
sie ihre Besucher neugierig auf die Zielseite des Merchants
machen.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Viele unserer Besucher gehen seit Jahren Monat
für Monat im Rahmen eines Minijobs für maximal
400 Euro nebenher arbeiten. Ist es für Webseiten-Betreiber
möglich, in absehbarer Zeit auf ähnlich hohe
Nebeneinnahmen durch den Einsatz von Partnerprogrammen
zu kommen?
Karsten Windfelder:
In meinem E-Book Erfolg
mit Partnerprogrammen Wie Sie mit jeder Seite
Geld verdienen" zeige ich in zehn Lernschritten,
auf was es ankommt (das E-Book erhalten Leser meines
Newsletters übrigens kostenlos). Wichtig ist ein
starkes Thema für die Website, wo man sich gut
auskennt, was einem Spaß macht.
Jeder hat die Möglichkeit, nebenbei mit Partnerprogrammen
die ersten Erfahrungen zu sammeln und zu beobachten,
wie die Provisionen sich entwickeln. Sicherlich werden
nur die wenigsten sofort 400 Euro im Monat mit Partnerprogrammen
verdienen. Aber wer beständig an seiner Website
arbeitet hat die Chance auf weit höhere Provisionszahlungen.
Das schöne ist ja, dass man ohne viel Aufwand von
zu Hause aus damit beginnen kann.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Welche Empfehlung würden Sie Anfängern im
Affililate Marketing geben?
Karsten
Windfelder:
Das Allerwichtigste ist, ein klar umgrenztes Thema für
die Website zu finden. Die Basis für eine tragfähige
Website ist ein Thema, dass einem persönlich liegt,
für das man förmlich brennt". Das
kann ein Hobby sein oder ein Spezialthema aus dem beruflichen
Bereich. Je kleiner die Nische, umso größer
die Erfolgschance. Man sollte beständig an seiner
Website arbeiten. Aktuelle Inhalte kommen bei den Besuchern
und den Suchmaschinen gut an. Man darf nicht aufgeben,
der Erfolg wird sich nicht von heute auf morgen einstellen.
Und erfolgreiche Affiliates arbeiten stets mit sauberen
Methoden. Sie bauen sich damit bei ihren Website-Besuchern
ein exzellentes Image auf und haben bei den Suchmaschinen
gute Chancen auf eine Topplatzierung. Und was auch sehr
wichtig ist: Das eingesetzte Partnerprogramm muss zum
Thema der Website passen. Da verschenken viele Webmaster
bares Geld. Sie betreiben viel Aufwand, um Besucher
auf ihre Seite zu locken - sei es durch Suchmaschinenoptimierung,
Newsletterwerbung, Linktausch oder Keyword-Advertising.
Und was finden die Besucher? Zwar gute Infos zum gesuchten
Thema, aber keine passenden Produktangebote. Das ist
wirklich verschenktes Potential.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Wie sehen Sie die Trends und Entwicklungen im Affiliate
Marketing?
Karsten
Windfelder:
Sowohl die Internetnutzung der Verbraucher, insbesondere
die Bereitschaft online einzukaufen, als auch die Bereitschaft
der Händler, sich als Partnerprogrammbetreiber
zu engagieren, werden weiter wachsen. Durch die starke
Verbreitung des Internet wird auch die Zahl der Websites
weiter ansteigen, von der kleinen Hobbyseite bis zum
großen Themenportal. Und dies alles zusammen ergibt
die Basis für Steigerungsraten im Affiliate Marketing.
Erfolgreiche Affiliates bilden sich ständig weiter.
Sie gehen mit der Zeit und setzen Werbemittel ein, die
im Moment gute Klickraten aufweisen. So gab es Zeiten,
in denen Werbebanner gut funktioniert haben heute
sind es Videoanzeigen oder Textlinks. Textlinks sind
deswegen so wichtig, weil sie von den Websitebesuchern
als redaktioneller Inhalt und Empfehlung des Websitebetreibers
empfunden werden.
NEBENJOB-ZENTRALE:
Welchen Nutzen bieten Sie interessierten Affiliates
mit Ihren Websites?
Karsten
Windfelder:
Auf 100partnerprogramme.de
» lernen
Affiliates die lukrativsten Partnerprogramme kennen
und studieren, wie man mit Partnerprogrammen und der
eigenen Website Geld verdient. Der Newsletter gibt Tipps
zum Aufbau einer erfolgreichen Website und Infos zu
interessanten Partnerprogrammen. Der Austausch mit Gleichgesinnten
im Affiliate-Marketing-Forum beschleunigt die Lerneffekte.
Affiliate-People.de ist
eine große Online-Community für Affiliates
und Merchants. Dort kann jeder Affiliate sein eigenes
Blog einrichten, Fotos und Beiträge hochladen und
bewerten.
Auf der Website Affiliate-Tests.de
erfahren Affiliates alle Plus- und Minuspunkte der getesteten
Partnerprogramme. Von der Anmeldung bis zur Auszahlung
haben unabhängige Redakteure alles auf Herz und
Nieren geprüft.
Wir haben in diesem Interview
nicht genügend Zeit, um alle Affiliate-Websites
anzusprechen. Eine Übersicht findet sich auf www.Affiliate-Links.de
NEBENJOB-ZENTRALE:
Herr Windfelder, an dieser Stelle noch einmal herzlichen
Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere
Fragen zu beantworten und damit unseren Lesern eine
Einblick in das Thema Affiliate Marketing gegeben haben.
Wir wünschen Ihnen auch weiterhin noch viel Erfolg
mit Affiliate Marketing.

Weitere Interviews:
|