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Leserbriefe
"Kugelschreibermontage,
Adressenschreiben und Briefmarken-Schaupackungen"
Zunächst mal Hallo,
bezüglich Heimarbeit
habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht. Bei Anfragen
an eine solchen Firma bekam ich Unterlagen auch nur
gegen Bares.
Das habe ich auch gemacht
(die Firma nennt sich [Name der
Redaktion bekannt]) und bin heute um einiges
schlauer:
Bei Kugelschreibermontage
zum Beispiel schrieben sie mir, dass jede Menge Firmen
Leute zur Montage suchen, ich solle doch mal einfach
anrufen (Im Startjournal stand, dass nach Einsenden
des Geldes das Startpaket zugeschickt wird und ich gleich
anfangen könne).
Informationen besorgte ich
mir auch über Adressenschreiben sowie das Anfertigen
von Briefmarkenschaupackungen (auch anderer "Anbieter").
Was da alles herauskam ist schon sehr interessant: Bei
dem Briefmarkenzeugs solle ich doch bei Bekannten, Verwandten
oder Firmen nach gebrauchten Marken fragen und Sie in
eine Schaupackung stecken - wird auch bezahlt, anscheinend.
Der Haken aber, und das
gilt für alle Angebote: Alle Arbeiten sind nur
in Verbindung mit der Weiterleitung der Namen und Adressen
weiterer Interessenten möglich , welche mir auf
Annoncen, die ich in die Zeitung setzen soll, schreiben.
Für mich sieht das
so aus, dass Arbeit an sich gar nicht geleistet und
bezahlt wird, sondern lediglich Geld dadurch «verdient»
wird, dass immer neue Arbeitssuchende in gutem Glauben
zahlen - eigentlich auch nur eine Variante eines Kettenbriefes.
Sämtliche Unterlagen
habe ich im übrigen bereits dem Verbraucherschutz
übergeben, vielleicht können ja die etwas
unternehmen.
Ich hoffe, dies Brieflein
ist informativ und wünsche Ihnen/Euch noch ein
langes Bestehen dieser Seite.
[Name
der Redaktion bekannt]
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