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Leserbriefe
Kellnern:
Nach vier Monaten immer noch keine Bezahlung
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe in meinem letzten Nebenjob auch sehr schlechte
Erfahrungen gemacht.
Habe in einem neuen Restaurant
als Thekenkraft angefangen und das Eröffnungswochenende
voll mit durchgezogen mit 3 Tagen. Den Tag vorher,
wo nur die Einsatzbesprechung stattfinden sollte, mussten
wir schon Weinregale ettiketieren usw. und das wohl,
wie die Wirtin durch die Blume zu erkennen gab, als
Freundschaftsdienst. Keiner war vorbereitet, allein
das war schon ein Hammer. Aber man will ja als Neue
nicht gleich "Nein" sagen.
Jedenfalls konnte ich nach
dem Wochenende aus gesundheitlichen Gründen (der
Weinkeller war ein sog. Hobbit-Keller, wo man nur kriechend
an die antialkoholischen Getränkekisten kam und
dort habe ich mir auch gleich einen mehrere Wochen anhaltenden
Rückenschaden geholt) nicht weitermachen. Ich habe
aber trotzdem das Wochenende durchgehalten und das bei
sehr guter Leistung.
Das war vor vier Monaten!!
Bis heute warte ich noch auf mein Geld. Sie haben meine
Lohnsteuerkarte angefordert und mir das Geld versprochen,
aber mit mehreren Mahnungen habe ich nur erreicht, dass
mich der Wirt ob meines "Tones" angriff. Das
von ihm Geleistete ist doch auch nicht gerade angemessen,
oder?!
Egal, ob man ausscheidet
oder nicht, das Geld für geleistete Arbeit steht
einem doch zu. Und die Wirtsfamilie selbst läßt
es sich sehr gut gehen.
Vielen Dank für Ihr
Gehör und dass ich das einmal an offizieller Stelle
loswerden konnte.
Mit freundlichem Gruß
[Name der Redaktion bekannt]
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