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Mobbing
Die Mobbing-Diagnose

Wo fängt Mobbing
an?
Streit am Arbeitsplatz ist
im Grunde normal. Doch wo hören die alltäglichen
und normalen Feindseligkeiten auf und enden im Mobbing?
Das Wort Mobbing hat seinen
Ursprung im Englischen. Es kommt von "mob",
was soviel wie Pöbel/Gesindel bedeutet. Mobbing
steht also für Begriffe wie attackieren, pöbeln,
belästigen, angreifen. Mobbing ist also das Synonym
für systematisches Vorgehen gegen unliebsame Kollegen.
Sie werden bewusst und gewollt schikaniert, um ihnen
das Leben zur Hölle zur machen
Die Grenzen zwischen mehr
oder weniger normalen Auseinandersetzungen im Job und
systematischem Mobbing sind oft fließend. Hinzu
kommt, dass Mobbing meist ein schleichender Prozess
ist. Das macht die Diagnose nicht leichter.
Zu besseren Abgrenzbarkeit
haben Psychologen die folgende Kriterien
festgelegt, um Mobbing erkennen zu können:
- Mobbing richtet sich
gezielt gegen
eine bestimmte Person.
- Das Mobbing-Opfer hat
in der Regel nur wenig Chancen, auf das Geschehen
Einfluss
zu nehmen. Es fehlt an sozialer
Unterstützung.
- Mobbing-Attacken finden
mindestens
einmal pro Woche statt.
- Mobbing-Attacken finden
gezielt
und nicht zufällig
statt.
- Mobbing-Attacken dauern
mindestens
ein halbes Jahr an
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