Dominic Blank ist der Gründer von ShopScout. Hier beantwortet er viele Fragen rund um die neue App zum Geld verdienen.

Welche Idee steht hinter ShopScout – können Sie Ihr Unternehmen kurz vorstellen?

Mit ShopScout kann jeder ganz einfach beim Shoppen Geld verdienen. Unsere Scouts (so nennen wir unsere mobilen Shopper) ziehen hierfür durch Europas Läden (im Moment Deutschland, Österreich, Schweiz) und führen kleine Aufträge aus wie beispielsweise Produktpreise notieren, Regalplatzierungen suchen, Verkaufspersonal bewerten oder Produktbilder schießen.

Diese Daten und Bilder sammeln wir als Unternehmen und werten sie hinsichtlich besonderer Muster und herausstehender Merkmale aus. Die Haupterkenntnisse aus diesen Daten stellen wir dann in einem Analysebericht dar, den wir für unsere Kunden aus der Konsumgüterindustrie sowie dem Handel zur Verfügung stellen. Dieser Bericht hilft jenen Kunden ihren Auftritt am Point of Sale zu optimieren und so Konsumenten eine bessere Einkaufserfahrung zu gewährleisten.

Was ist das Besondere an ShopScout – was unterscheidet Sie von den Mitbewerbern?

Was uns abhebt sind drei Faktoren: Wir legen klaren Fokus auf die Konsumgüterindustrie, auf hohe Datenqualität, die in intuitive, individuell ausgewertete Analyseberichte einfließt und auf eine sehr gute Bezahlung. Sprich, wir entlohnen unsere Scouts auch dafür, dass sie sehr gute Bilder mit sehr guten (und vollständigen) Daten liefern. Dafür bekommen sie je Job im Moment immer mindestens 5 Euro bis hin zu 20 Euro für komplexere Tätigkeiten.

Mit welchen Aufgaben lässt sich Geld verdienen – können Sie ein paar Beispiele nennen?

Wie oben schon beschrieben, fallen all unsere Tätigkeiten innerhalb eines Ladens an – egal ob Lebensmitteleinzelhandel (Edeka, Rewe etc.), Drogerien (Müller, Rossmann) oder auch Kaufhäuser. Die Aufträge drehen sich immer um die Vermarktung eines Produktes. Beispielsweise lässt man sich in ein Verkaufsgespräch verwickeln und beantwortet anschließend Fragen zum Gesprächsverlauf (das klassische Mystery Shopping), oder es wird die Platzierung eines Produktes innerhalb eines Ladens gesucht oder die Preise verschiedener Produkte geprüft – um nur einige Beispiele zu nennen.

Werden die Aufgaben unterschiedlich bezahlt und gibt es einen Mindestverdienst pro erledigtem Minijob?

Derzeit zahlen wir immer mindestens 5 Euro je Job, auch wenn dieser nur 2 Minuten dauert. Wir versuchen diese Bezahlung zu halten, können das aber natürlich nicht verpflichtend versprechen. Bisher haben wir bis zu 20 Euro je Auftrag gezahlt. Bei letzterem ging es um ein Verkaufsgespräch das geführt werden musste, das aber nicht länger als 10 Minuten innerhalb des Ladens dauerte. Die Bezahlung richtet sich also nach der beanspruchten Zeit und der Anzahl der Fragen, die beantwortet werden müssen.

Kann man in ganz Deutschland mitmachen?

Nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz (Deutschland Fokus momentan). Ab nächstem Jahr planen wir auch andere europäische Länder abzudecken. Bisher hatten wir, was Deutschland betrifft, Aufträge die sich von Schleswig Holstein bis Süd-Bayern ausweiteten.

Gibt es ein Mindestalter für diesen Nebenjob?

Ja, 18 Jahre.

Welches Equipment wird benötigt?

Idealerweise ein Smartphone, auf welches man Apps laden kann. Unsere Android App ist gerade in der ersten Version erschienen. Für iOS Nutzer wird die App ab voraussichtlich Ende Juli verfügbar sein.


Bis dahin können letztere aber auch ohne die App mitmachen, indem wir sie per E-Mail über Aufträge benachrichtigen und sie im Gegenzug die gesammelten Auftragsdaten über ein Online Portal an uns senden. Dazu müssen sie sich nur über unsere Website oder Facebook Seite registrieren.

Gibt es schon jetzt, kurz nach dem Start, Scouts, die regelmäßig mit der App Geld verdienen?

Aber klar! Zu sehen ist das auf unserer Facebook Seite. Wir haben seit Ende Februar kontinuierlich Aufträge vergeben. Natürlich sind wir in der Startphase und so wird es mal mehr und mal weniger Aufträge geben. Wir haben uns aber vorgenommen, die Pipeline stets gefüllt zu halten.

Wie wird das Geld ausgezahlt und gibt es eine Auszahlungsgrenze?

Ab einem Betrag von 10 Euro kann eine Auszahlung als Banküberweisung angefordert werden – das geht einfach per Knopfdruck via E-Mail. In der nächsten Version der App wird parallel dazu auch eine Auszahlung via PayPal möglich sein.

Haben Sie ein paar Einsteiger-Tipps für unsere Leser?

Mein Tipp lautet, uns auf Facebook zu liken, um so als Erster von neuen Aufträgen zu erfahren. Unser Team steht ansonsten immer für Fragen und Feedback zur Seite. Einfach die App runterladen, die Test-Aufträge ausführen und mit der App „rumspielen“. Es Ist aber alles ganz leicht und wirklich intuitiv. Die App führt Schritt für Schritt durch den Auftrag.

Wie werde ich ShopScout?

Wer mitmachen möchte, registriert sich ganz einfach unter www.beshopscout.com (oder über unsere Facebook Seite) oder lädt sich die App (ShopScout) im Google Play Store runter. Man wird dann über neue Aufträge benachrichtigt.

Update im Mai 2015 Die App gibt es mittlerweile auch im AppStore als Download für Apple-Geräte.

Zum Abschluss eine kleine persönliche Frage: Hatten auch Sie schon einmal einen Nebenjob bzw. können Sie sich daran erinnern, wie Sie Ihr erstes Geld nebenbei verdient haben?

Mein erstes Geld habe ich tatsächlich mit Zeitung austragen verdient. Als ich klein war, habe ich meine Oma hierbei unterstützt. Ich fand es sehr spannend, mit ihr zusammen „um die Häuser zu ziehen“ und Sachen in die Briefkästen fremder Leute zu stecken :).

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