Ein Wochenendjob ist für viele der ideale Zweitjob

Es gibt mehr als einen guten Grund, warum der ein oder andere Nebenjob-Suchende gern am Wochenende arbeiten möchte. Denn nicht für jeden bietet sich Möglichkeit, unter der Woche nach Feierabend noch einem Nebenjob nachzugehen.

Ein Wochenendjob ist für viele die einzige Möglichkeit, einen Nebenjob auszuüben

Die Möglichkeiten, einen Nebenjob auszuüben, hängen natürlich auch von den Arbeitszeiten im Hauptjob ab. Wer dort von beispielsweise 10 Uhr bis 19 Uhr beschäftigt ist, wird unter Umständen nicht die Motivation aufbringen, anschließend noch einem Nebenjob nachzugehen. Ganz zu schweigen davon, dass es natürlich auch schwerer ist, einen Nebenjob in den Abendstunden zu finden als tagsüber.

Aber auch, wer von montags bis freitags im Schichtbetrieb arbeitet, könnte Schwierigkeiten haben, an den Wochentagen einen regelmäßigen Nebenjob einzuplanen. Und nicht zuletzt können auch familiäre Gründe dafür sprechen, einen Wochenendjob auszuüben – wer Kinder hat, findet unter Umständen am Wochenende bessere Möglichkeiten, die Kinder während der Zeiten seines Nebenjobs zu betreuen.

Für all diejenigen, die es aus zeitlichen oder familiären Gründen es nicht schaffen, einem Nebenjob unter der Woche nachzugehen, bleibt oftmals nur noch das Wochenende, um sich etwas hinzuzuverdienen.

Ein Wochenendjob hat durchaus auch Vorteile

Dabei ist die Vorstellung, am Wochenende zu arbeiten, für die meisten nicht sehr angenehm – das Wochenende ist für viele absolut heilig. Dennoch wird häufig vergessen, dass ein Wochenendjob auch entscheidende Vorteile haben kann.

Denn insbesondere für Zweitjobber, die in der Woche direkt im Anschluss an ihren Hauptjob weiter zu ihrem Nebenjob fahren, ist es wie gesagt nicht einfach, sich nach getaner Arbeit zum Weiterarbeiten aufzuraffen. Wer einen Hauptjob ausübt, muss außerdem darauf achten, nicht mit dem Arbeitszeitgesetz in Konflikt zu kommen, denn mehr acht Stunden darf an den Werktagen von Montag bis Samstag regelmäßig nicht gearbeitet werden (die tägliche Arbeitszeit darf auf bis zu 10 Stunden ausgeweitet werden, sofern ein Ausgleich stattfindet – innerhalb eines halben Jahres darf durchschnittlich nicht länger als acht Stunden pro Tag gearbeitet werden).


Außerdem darf die Arbeitsfähigkeit eines Arbeitnehmers nicht unter seinem Zweitjob leiden – wer morgens ausgeschlafen beim Hauptjob erscheinen muss, für den ist ein Nachtjob beispielsweise an der Tankstelle nicht unbedingt das Richtige. Solcherlei Probleme lassen sich oftmals umgehen, wenn der Nebenjob bereits im Vorfeld als Wochenendjob geplant wird.

Ein weiterer positiver Effekt bei einem Wochenendjob ist die Bezahlung. Denn unter Umständen ergeben sich durch die Arbeit an Sonntagen und Feiertagen Zuschläge, die sich netto bezahlt machen.

Außerdem bieten die eigentlich arbeitsfreien Tage Samstag und Sonntag die Gelegenheit, mehrere Stunden am Stück zu arbeiten. Das kann sich sowohl zeitlich als auch finanziell sehr positiv auswirken. So ist allein durch die Anfahrt und die Rückfahrt ein Nebenjob, bei dem Sie an einem Tag sechs Stunden am Stück arbeiten, bei weitem lukrativer als ein Aushilfsjob, bei dem Sie an drei Wochentagen für jeweils zwei Stunden erscheinen. Sie können zwei Drittel der Zeit für Hin- und Rückweg einsparen – und die Kosten für die zusätzlichen Wege sparen Sie natürlich auch ein.

Welche Nebenjobs bieten sich als Wochenendjobs besonders an?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Nebenjob am Wochenende zu finden. Natürlich kann es schwieriger sein, einen Arbeitsplatz im Büro zu finden – aber im Dienstleistungsgewerbe und auch im Einzelhandel herrscht am Wochenende Hochbetrieb. Entsprechend nahe liegt es, in diesen Bereichen zu recherchieren. Viele Infos zu Jobmöglichkeiten und zur Jobsuche nach Wochenendjobs bieten Ihnen u.a. die folgenden Beiträge:

Außerdem haben wir mit vielen weiteren Arbeitgeber für Nebenjobs gesprochen oder wir haben die Jobmöglichkeiten recherchiert – all diese Arbeitgeber finden Sie hier.

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