Im Juli war der Mitfahrdienst zunächst durch eine Untersagungsverfügung der Wirtschaftsbehörde gestoppt worden

Im Juli 2014 war gegen den Mitfahrdienst Uber, der über eine Handy App privaten Fahrern Mitfahrer vermittelt, durch die Hamburger Wirtschaftsbehörde eine Untersagungsverfügung erwirkt worden.


Nachdem Uber Widerspruch gegen die Verfügung eingelegt hatte, hat nun das Verwaltungsgericht eine Entscheidung getroffen: Uber darf vorläufig in Hamburg weitermachen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Untersagung aus formellen Gründen nicht rechtens sei – über die inhaltliche Richtigkeit der Verfügung hat das Verwaltungsgericht noch nicht entschieden. Damit besteht auch weiterhin noch keine endgültige Klarheit darüber, ob sich zurzeit oder in Zukunft mit dieser neuen Geschäftsidee auch in Hamburg ein legitimer Nebenverdienst erzielen lässt.

Die Geschäftsidee von Uber

Mit der App von Uber lassen sich Fahrzeuge zur Personenbeförderung buchen – von der Limousine bis zum preiswerten „Normalfahrzeug“ lässt sich über die Plattform quasi jede Fahrzeugklasse (natürlich mit Fahrer) buchen. Für alle, die sich nebenberuflich etwas hinzu verdienen möchten, könnte die Idee von Uber durchaus interessant sein, weil mit der App theoretisch jeder, der ein Smartphone und ein Auto besitzt, damit buchstäblich einen Nebenverdienst „einfahren“ kann.

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