Welche Möglichkeiten bieten sich, als Aushilfe in einem Möbelhaus zu arbeiten?

In Möbelhäusern sind die Verkaufsmitarbeiter wichtige Ansprechpartner für die Kunden und entsprechend präsent. Aber auch in anderen Bereichen wie beispielsweise an den Kassen oder in der Warenausgabe gibt es eine Menge Aufgabengebiete.

Unsere Fragen, ob und wie man in einem Möbelhaus als Aushilfe tätig werden kann, beantwortete uns Herr Stoltze, Hausleiter der Roller-Filiale in Hamburg.

Eines vorweg: Herr Stoltze informierte sehr ausführlich, allerdings wies er darauf hin, dass er als Hausleiter der Hamburger Roller-Filiale auch nur für diese Filiale sprechen kann und keine Aussagen zum Gesamtunternehmen trifft. Die grundsätzlichen Vorgehensweisen der Roller GmbH & Co. KG werden durch die Geschäftsführung vorgegeben.

Kann man bei Roller in Hamburg mit einem Nebenjob arbeiten?

Auf diese Frage bekamen wir ein klares Ja von Herrn Stoltze. Die Arbeitsbereiche bei einem Nebenjob liegen dabei im Verkauf, an der Kasse, in der Warenausgabe oder im Lager.

Welche Voraussetzungen müssen Mitarbeiter mitbringen?

Die Mitarbeiter im Möbelhaus in Hamburg sollten, so Herr Stoltze, selbstverständlich freundlich und aufgeschlossen sein. Die Mitarbeiter müssten schon das Bedürfnis haben, auf die Menschen zuzugehen, ansonsten sei man eher „fehl am Platze“, so Herr Stoltze. Daneben ist auch das äußere Auftreten wichtig – und damit spricht der Hausleiter der Roller Filiale nicht nur das äußere Erscheinungsbild an, sondern auch das Auftreten, mit dem der Angestellte dem Kunden vermittelt, dass er tatsächlich „willkommen ist“.

Übrigens müssen Sie als Aushilfe bei Roller in Hamburg nicht zwangsläufig Fachverkäufer sein. Wie Herr Stoltze uns erklärte, gibt es 450-Euro-Kräfte in seinem Haus, die selbst in beratungsintensiven Bereichen wie beispielsweise in den Abteilungen Schlafzimmer und Polstergarnituren überaus erfolgreich und gern tätig sind. Wichtig ist hier beispielweise das richtige Farbgefühl und der sichere Geschmack. Für Herrn Stoltze spielt die erste Rolle, dass „zufriedene Kunden das Haus verlassen, unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht“.


Das Alter spielt weniger eine Rolle, Herr Stoltze weiß es zu schätzen, wenn seine Mitarbeiter genauso gemischt sind wie sein Publikum – und das betrifft eben auch das Alter. Wichtiger ist auf jeden Fall, dass sich die nebenberuflichen Mitarbeiter ebenso ins Team integrieren wie alle anderen.

Die Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten für Aushilfen im Möbelhaus in Hamburg sind ganz unterschiedlich. In den bedienintensiven Bereichen wird größtenteils während der Öffnungszeiten gearbeitet. Für die mitnahmeintensiven Bereiche im Verkauf kann die Arbeitszeit auch vor den Öffnungszeiten liegen, wenn zum Beispiel die Ware aufgefüllt wird.

Im Allgemeinen gilt für die Filiale in Hamburg, dass ein Aushilfsmitarbeiter ein gewisses Maß an Flexibilität mitbringen sollte, denn die Arbeitszeiten sind nicht immer voraussagbar. Eine individuelle Gestaltung der Arbeitszeit mit Aushilfen – wie Herr Stoltze erklärte – ist nur in Ausnahmen möglich.

Wie kommen finden Sie einen Nebenjob bei Roller?

Teilweise werden Jobangebote für Nebentätigkeiten in der Tagespresse inseriert. Ebenso gängig ist es, dass offene Stellen auf der Unternehmens-Website ausgeschrieben werden – ein Blick lohnt sich immer. Zu den Jobangeboten gelangen Sie über den Navigationspunkt „Karriere“ im Seitenfuß. Auch Initiativbewerbungen über das Internet gehören für Herrn Stoltze zum Normalen. Und nicht zuletzt kommt es vor, dass mit Aufstellern direkt im Möbelhaus auf offene Stellen hingewiesen wird.

Direkt zur Unternehmenswebsite von Roller

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.