Arbeiten als „Künstler an der Espressomaschine“

Seit 1971 gibt es das Unternehmen Starbucks – das erste Geschäft wurde in Seattle eröffnet – und heute gibt es mehr als 15.000 Starbucks-Coffeeshops in 50 Ländern weltweit. Seit dem Jahr 2002 ist die Starbucks Coffee Company auch in Deutschland präsent. Bei Starbucks gibt es jede Menge Kaffeespezialitäten – und einen tollen Service. Für diesen sind die „Barista“ zuständig. Barista – das sind, so steht auf der Starbucks-Website zu lesen – die „Künstler an der Espressomaschine“.

Wir wollten wissen, ob man auch nebenberuflich Barista werden kann und sprachen mit Frau Heimle-Scherle von der Starbucks Coffee Company.

Aushang mit einem Stellenangebot im Fenster einer Starbucks-Filiale: Barista gesucht
Aushang mit einem Stellenangebot im Fenster einer Starbucks-Filiale: Barista in Vollzeit und in Teilzeit gesucht (Fotos: © NEBENJOB-ZENTRALE)

Was macht ein Barista?

Die Barista sorgen für die Zubereitung aller Getränke, die im Starbuck Coffee House angeboten werden. Und da bei der reichhaltigen Auswahl auch durchaus Beratungsbedarf bestehen kann, unterstützen die Barista auch gern bei Fragen rund um den Kaffee. Dafür ist natürlich Produktfachwissen erforderlich, das den Mitarbeitern im Rahmen einer fundierten betriebsinternen Ausbildung vermittelt wird. Die Schulungen finden im jeweiligen Coffee House vor Ort statt. Natürlich gehört auch die Kassenbedienung zum Aufgabenfeld des Servicemitarbeiters.

Was muss ein Barista können?

Eine Ausbildung oder Berufserfahrung in Service bzw. Gastronomie ist von Vorteil. Die Voraussetzungen sind individuell je nach Standort verschieden, wie Frau Heimle-Scherle uns sagte. Auf der Unternehmenswebsite lassen sich die aktuellen Stellenangebote mit den Aufgabengebieten und den erforderlichen Qualifikationen nachlesen.

Im Allgemeinen wünscht sich Starbucks von seinen Mitarbeitern, dass sie aufgeschlossen, kommunikativ, spontan und fröhlich sind. Außerdem wichtig ist, dass man gern im Team arbeitet und den respektvollen Umgang mit anderen pflegt.


Das Gehalt bei Starbucks

Starbucks gehört zum Bundesverband der Systemgastronomie (BdS), der seine Mitarbeiter nach dem mit der Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bezahlt. Zuletzt wurde im Juli 2017 eine Tarifeinigung erzielt mit dem Ergebnis, dass der Einstiegslohn bei 9 Euro in der Stunde liegt.

Weiterhin werden in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit Benefits wie Urlaubsgeld, eine Jahressonderzuwendung, Nachtzuschläge sowie vermögenswirksame Leistungen gezahlt.

Arbeitszeiten

Starbucks hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Entsprechend arbeiten die Mitarbeiter in den Starbucks Coffee Häusern im flexiblen Mehrschichtbetrieb zwischen Montags und Sonntags.

Barista als Teilzeitbeschäftigung

Wie Frau Heimle-Scherle uns erklärte, werden die Tätigkeiten bei der Starbucks Coffee Company in der Regel nicht auf Minijob-Basis ausgeschrieben. Allerdings ist es möglich, eine (versicherungspflichtige) Teilzeitbeschäftigung als Barista auszuüben – üblicherweise werden dann 20 Stunden in der Woche gearbeitet.Aktuelle Jobangebote finden Sie auf der Starbucks Unternehmenswebsite – zu finden unter dem Menüpunkt „Über uns“ – „Starbucks als Arbeitgeber“.

Direkt zu den Stellenangeboten bei Starbucks

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