Wir nennen Ihnen verschiedene Anlaufstellen, wo Schüler und Jugendliche einen Nebenjob ab 16 Jahren finden können.

Viele Jugendliche, das ist unumstritten, suchen mehr oder weniger intensiv nach einem Nebenjob. Denn auch junge Leute wissen bestens, dass sich eine Menge Wünsche nur mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche verwirklichen lassen – und da zur Wunscherfüllung das Taschengeld meist nicht ausreicht, muss eben ein Nebenverdienst her.

Die Jobmöglichkeiten für Schüler jedoch sind aufgrund des Jugendschutzgesetzes relativ begrenzt und noch dazu oftmals nicht gerade üppig bezahlt. Doch auch als Jugendlicher (egal, ob man 13, 15, 16 oder 18 Jahre alt ist) möchte man sich nur ungern für Nebenjobs zur Verfügung stellen, in denen man sich durch schlechte Bezahlung regelrecht ausgebeutet fühlt.

Glücklicherweise sorgt die gute Vernetzung unter den Schülern und Jugendlichen dafür, dass sich die richtig schlechten Nebenjobs relativ schnell herumsprechen. Die Praxis zeigt: Je jünger die Jugendlichen, desto weniger Nebenjob-Möglichkeiten bieten sich an und desto geringer ist auch die Bezahlung für diese Jobs. Oft genug ist das ein Grund dafür, dass und viele junge Leute das Jobben zeitlich einfach noch ein wenig nach hinten verschieben.


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16 Jahre ist das Mindestalter für viele Nebenjobs

Viele Arbeitgeber, die Schüler einstellen, machen ein Mindestalter von 16 Jahren zur Voraussetzung für eine Bewerbung bei ihnen. Entsprechend ist der 16. Geburtstag für viele Jugendliche ein heißersehntes Datum, da sich ab diesem Tag die Möglichkeiten auf einen gut bezahlten Nebenjob deutlich verbessern. Wir nennen Ihnen am Ende einige potentielle Arbeitgeber, bei denen Sie sich unter Umständen bereits mit 16 um einen Minijob bewerben können.

Mehr als nur Geld verdienen: Ein Nebenjob hat viele Vorteile für Jugendliche

Natürlich steht das Geld verdienen im Vordergrund, wenn Jugendliche Teile ihrer Freizeit zugunsten eines Nebenjobs opfern. Trotzdem gibt es eine Menge anderer positiver „Nebenwirkungen“, die das Jobben mit sich bringt.

Denn oft wird vergessen, dass mit dem Schülerjob erste wichtige Berufserfahrungen gemacht werden. Auch wenn Sie im „Hauptjob“ noch Schüler sind: Mit Ihrem Zweitjob üben Sie bereits den Umgang mit Chefs, Kollegen und gegebenenfalls auch den mit Kunden; außerdem übernehmen Sie erste berufliche Verantwortung.

Diese Tatsache und auch das Engagement, das Sie mit Ihrem Arbeitswillen zeigen, können sich sehr positiv bei späteren Bewerbungen auswirken; dazu muss Ihr Nebenjob keineswegs  bereits fachspezifisch auf den späteren Job ausgerichtet sein.

Alles in Maßen: Achten Sie darauf, dass der Nebenjob Sie nicht überfordert

Durch gesetzliche Regelungen ist dafür gesorgt, dass ein Schülerjob an mehr oder weniger enge zeitliche Grenzen gebunden ist – diese gesetzlichen Regelungen können Sie in unserem Ratgeber Regeln, die Schüler mit einem Nebenjob beachten sollten nachlesen.

Doch schon aus eigenem Interesse sollten die jugendlichen Nebenjobber (und natürlich auch deren Eltern) darauf achten, dass der Nebenjob nicht dazu führt, dass die schulischen Leistungen sich verschlechtern. Denn was nützt alles Geld verdienen, wenn unterm Strich die späteren Jobmöglichkeiten sich dadurch verschlechtern. In dieser Hinsicht ist ein Ferienjob eine ideale Möglichkeit, um in einem zeitlich begrenzten Zeitraum relativ viel Geld zu verdienen, ohne dass man dafür schlechte Noten in der Schule riskiert.

Empfehlenswerte Anlaufstellen für den Nebenjob ab 16 Jahren

Supermärkte und Drogeriemärkte: Supermärkte wie Rewe, Penny, Toom, EdekaNetto und verschiedene Drogerien wie beispielsweise Budnikowski oder DM sind bekannt dafür, dass sie auch Nebenjobs an Jugendliche ab 16 Jahren vergeben. Hier übernehmen die Schüleraushilfen Aufgaben wie Regale auffüllen, aufräumen, Verpackungen entsorgen, fegen usw.

Auch Schnellrestaurants wie beispielsweise McDonalds, Burger King oder Subway stellen mitunter Schüler ab 16 Jahren ein

In vielen Bäckereien und Cafés können sich Jugendliche über 16 Jahre ebenfalls als Aushilfe hinter dem Tresen oder als Küchenhilfe betätigen. Insbesondere in Filialunternehmen wie beispielsweise Junge – die Bäckerei, Back-FactoryLeCrobag lohnt sich eine Nachfrage nach freien Jobs.

Natürlich sind auch Eltern beliebte Arbeitgeber für Schülerjobs, denn Nachhilfe und Babysitten sind bekanntlich bestens geeignet, um das Taschengeld aufzufrischen.

Ein Mindestalter von 16 Jahren reicht mitunter auch aus, um im Mode-Einzelhandel zu jobben. Besonders Geschäfte, deren Zielgruppe die jugendlichen Käufer sind, beschäftigen mitunter gern auch Schüler als Aushilfen. Hierzu gehören unter anderem Filialen der Unternehmen Jack&JonesNewYorkerVila etc. – allerdings hängt dies auch von den Einsatzgebieten und der einzelnen Filiale ab. Erkundigen Sie sich am besten in den Filialen bei Ihnen vor Ort, ob Sie auch bereits mit 16 Jahren dort arbeiten dürfen.

Promotionjobs sind meist sehr gut bezahlt und je nach Produkt, das promotet wird, werden auch Schüler mit einem Mindestalter von 16 Jahren als Promoter eingesetzt

Auch als Testkäufer kann man sich als Schüler engagieren – speziell im Bereich der Jugendschutz-Tests können auch Minderjährige Geld verdienen.


Zu guter Letzt die Möglichkeit zur Nachbarschaftshilfe: Arbeitseinsätze bei Nachbarn wie beispielsweise Rasenmähen, mit den Hunden Gassi gehen oder die Betätigungen als Einkaufshilfe eignen sich jedoch mehr oder weniger für den schnellen Euro zwischendurch.

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