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Jobtipps
- Nebenbei verdient
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Barmixer,
Barkeeper oder Barmaid

Die Kunst des Mixens
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Caipirinha und Mojito, Pina
Colada, Tequila Sunrise oder Sex on the Beach - ohne
Barmixer wären diese Kultgetränke nicht denkbar.
Mixen liegt im Trend und der Job des Barkeepers zählt
sicher zu den abwechslungsreichsten der Gastrobranche,
ist dabei allerdings auch weit anspruchsvoller, als
es auf den ersten Blick den Anschein haben könnte.
Allroundtalent
Barmixer

Ein Barmixer stellt Getränke nach fachlichen Richtlinien
oder auch nach eigenen Ideen zusammen. Entsprechend
ist es eine der Grundvoraussetzungen, dass ein Barkeeper
die Rezeptur und Zusammenstellung der Mix-Getränke
aus dem Gedächtnis abrufen kann und nicht erst
uncool im Cocktail-Rezeptbuch nachschlagen muss. Vor
der eigentlichen Öffnung der Bar ist der Barmixer
für die Zusammenstellung der Barkarte verantwortlich
und sorgt dafür, dass alle erforderlichen "Materialien"
vorhanden sind.
Dennoch: Zum Barkeeping
mehr als nur das korrekte Mixen, Rühren oder Shaken
von Drinks oder Cocktails. In Hotels gehören Barkeeper,
neben den Nachtportiers, zu denjenigen Angestellten,
die auch bis tief in die Nacht Anlaufstelle und wichtiger
Ansprechpartner für die Gäste sind. Aber nicht
nur hier, sondern auch in Cocktailsbars oder Szenekneipen
gilt, dass Barkeeper Seriosität und Kompetenz vermitteln
müssen, denn sie erfüllen tatsächlich
eine soziale Funktion als Ansprechpartner. Wer sich
da aufs Mixen beschränken will, ist fehl am Platz.
Entsprechend gehören Einfühlungsvermögen,
Kontaktfreudigkeit und eine gute Allgemeinbildung zur
Grundausrüstung eines guten Barkeepers. Daneben
sollte eine gepflegtes Erscheinungsbild für einen
Barmixer bzw. eine Barmaid selbstverständlich sein.
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Wie
werden Sie Barkeeper?

Das Berufsbild Barmixer/Barmaid zählt nicht zu
den Ausbildungsberufen. Barkeeper sind häufig die
klassischen Quereinsteiger, oft werden sie über
den Nebenjob zum hauptberuflichen Barmixer. Dennoch
sind Spezialisten in der Branche immer gefragter. Wer
seinen Job professioneller angehen möchte, kann
auch ein IHK-Zertikfikat für diesen Beruf machen.
Der Barmixer-Kurs bei der IHK erstreckt sich über
vier Wochen und umfasst 80 Unterrichtsstunden.
Der Mix aus Theorie und Praxis vermittelt Wissen über
Warenkunde, Kultur und Geschichte der einzelnen Getränke,
aber auch Kenntnisse zur Psychologie und damit letztlich
dem "Dienst am Kunden". Das IHK-Zertifikat
zählt sicherlich zu den professionellsten Nachweisen,
die Barmixer und Barmaids zur Zeit erbringen können,
ist mit Kosten in Höhe von rund 700 € allerdings
auch eher etwas für diejenigen, die ihr Hobby tatsächlich
zum Beruf machen möchten.
Weitere
Infos

Die Deutsche
Barkeeper-Union e.V. »
informiert über Schulungen, Zertifikate und vieles
mehr

Informieren Sie sich bei den IHKs vor Ort nach Lehrgängen
in Ihrer Nähe

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