Mit dem Kindheitstraum nebenbei Geld verdienen

Wer schon immer einmal einen Bus oder eine Straßen- bzw. U-Bahn steuern wollte, der hat seit geraumer Zeit auch die Möglichkeit, dies im Nebenjob zu machen.

Denn in einigen deutschen Städten werden nicht nur Fahrkartenkontrolleure als Aushilfen eingesetzt, sondern auch Fahrzeugführer.

In welchen Städten wird Nebenjob als Busfahrer angeboten?

Hier nur einige Beispiele, wie und wo Aushilfen als Fahrzeugführer eingestellt werden.

In Frankfurt beispielsweise werden studentische U-Bahnfahrer eingesetzt, wenn die hauptberuflichen Fahrer krank sind oder Urlaub haben. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) bezahlt den Aushilfsfahrern 14 Euro pro Stunde, an Sonn- und Feiertagen sogar 17 Euro.

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) setzen als Nebenjobber studentische Straßenbahnfahrer ein. Die Aushilfen werden übrigens genau wie ihre hauptberuflichen Kollegen nach Tarif bezahlt (damit liegt der Stundenverdienst bei 10,33 Euro; nach sechs Monaten bei 10,66 Euro).

Auch Dortmunder Stadtwerke (DSW21) beschäftigen Studenten als nebenberufliche Fahrzeugführer. Hier übernehmen die Aushilfsfahrer Buslinien – und jeder soll jede Strecke fahren können.


Unter Umständen werden auch in Ihrer Region solcherlei Stellen angeboten – eine Nachfrage bei den Verkehrsbetrieben bei Ihnen vor Ort kann sicherlich nicht schaden.

Wie läuft die Ausbildung für diesen Nebenjob?

Um studentischer U-Bahnfahrer in Frankfurt zu werden, macht man bei der VGF eine vierwöchige Ausbildung. Drei Wochen wird Theorie geübt, anschließend folgt eine Woche Praxis (normaler Fahrdienst mit einem Lehrfahrer an der Seite). Für jede Strecke wird einzeln geschult, denn die Fahrer müssen wissen, wie die Stationsfolge ist und wo die Notausgänge sind.

Bei den KVB werden die Aushilfs-Straßenbahnfahrer in sieben Wochen fit für die Praxis gemacht und Aushilfs-Busfahrer in Dortmund durchlaufen eine sechsmonatige Ausbildung.

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