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Jobtipps
- Nebenbei verdient
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Assistent
oder Ausbilder für Erste-Hilfe-Kurse

Unterstützung für Lebensretter als Nebenjob
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Nicht nur jeder neue Führerscheinabsolvent
für PKW-, Motorrad- oder Mofaführerschein
muss einen Kurs für die so genannten "Lebensrettenden
Sofortmaßnahmen am Unfallort" (LSM) absolviert
haben. Auch für Babysitter, Jugendbetreuer oder
beispielsweise auch für Trainer in Sportvereinen
kann es sehr sinnvoll sein, ausreichende Kenntnisse
in der Ersten Hilfe zu besitzen - manchmal wird dies
sogar vorausgesetzt.
In einem LSM-Lehrgang werden
grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt.
Den darüber hinaus gehenden Erste-Hilfe-Kurs brauchen
all diejenigen, die einen Personenbeförderungsschein
erwerben möchten, die einen LKW- oder Busführerschein
machen oder die eine Zulassung zum Physikum bekommen
möchten.
So steht fast jeder im Laufe
seines Lebens einmal vor der Notwendigkeit, an einem
solchen Lehrgang teilzunehmen - die Ersthelferkurse
zum Beispiel werden jedes Jahr von rund 2 Millionen
Menschen besucht. Entsprechend viele nebenberufliche
Einsatzmöglichkeiten gibt es als Ausbilder oder
Kursassistent für LSM- oder Erste-Hilfe-Kurse.
Was
machen Ausbilder bzw. Kursassistenten bei den Lehrgängen?

Die Kursassistenten gehen dem Ausbilder bei den praktischen
Übungen helfend zur Hand. Sie wirken am Lehrgang
mit, indem sie Übungen demonstrieren und sie betreuen
die Kursteilnehmer während der praktischen Übungen.
Teilweise werden einzelne Themen auch vollständig
vom Kursassistenten übernommen.

Die Ausbilder führen selbständig und ohne
weitere Anleitung Kurse in LMS und Erste-Hilfe-Kurse
durch.
Voraussetzungen

Wer als Ausbilder tätig werden möchte, muss
mindestens 18 Jahre als sein. Außerdem ist ein
Ausbilderschein in der Ersten Hilfe erforderlich. Dieser
Ausbilderschein wird im Rahmen einer mehrtätigen,
meist über den Zeitraum von einer Woche laufenden
Schulung erworben. Vorkenntnisse sind dabei nicht in
jedem Fall erforderlich.

Kursassistenten dagegen benötigen keinen Ausbilderschein,
müssen aber ein Mindestalter von 16 Jahren haben.
Die notwendigen Kenntnisse werden meist im Rahmen von
kurzen Einarbeitungskursen erworben.

Für beide, Ausbilder wie Kursassistenten gleichermaßen,
gilt, dass sie ein sicheres Auftreten haben, gern mit
Menschen umgehen und vor anderen auftreten und sprechen
können, engagiert, motiviert und zuverlässig
sind.
Arbeitszeit

Oftmals können die Mitarbeiter relativ frei darüber
bestimmen, wann und wie oft sie arbeiten möchten
- meist sind es zwischen 5 und 15 Wochenstunden. Allerdings
sollten Sie sich darauf einstellen, dass die Kurse oftmals
am Wochenende abgehalten werden. Ein Kurs mit dem Inhalt
"Lebensrettende Sofortmaßnahmen", wie
ihn beispielsweise Führerscheinabsolventen machen
müssen, dauert in der Regel circa die sieben Stunden.
Was
können Sie verdienen?

Oftmals wird die Beschäftigung im Rahmen einer
freien Mitarbeit angeboten. Kursleiter verdienen mehr
als Kursassistenten. Als "Hausnummer" können
letztere davon ausgehen, für eine Assistenz einen
Stundenverdienst von rund 6 bis 8 Euro zu erzielen.
Wie kommen Sie
an den Job?

Es gibt nicht wenige Unternehmen, die Seminare im Bereich
der Ersten Hilfe anbieten, vor allem natürlich
die vielen gemeinnützigen Organisationen wie beispielsweise
das Deutsche
Rote Kreuz »
oder die Malteser ».
Ebenso gibt aber auch private Unternehmen, die Ersthelfer-Kurse
durchführen, wie beispielsweise die M.A.U.S.
Seminare GmbH ».
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Bild oben: © cameraobscura/PIXELIO |
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