Mit guter Stimmung werden Sie viel erfolgreicher arbeiten als wenn Sie sich im Stimmungstief befinden.

Jeder von uns erlebt im Job neben den Hochs auch die Tiefs. Sie spiegeln unsere innere Verfassung wider. Sind wir „gut drauf“, gehen uns die Dinge leicht von der Hand und selbst schwierige Aufgaben sind für uns kein Problem mehr. Eine gute Stimmung fördert also den Erfolg. Selbst griesgrämige Kollegen und Kunden lassen sich davon anstecken. Mind Management soll uns helfen, unsere Verfassung so zusteuern, dass wir jeden Tag in Topform sind.

Glauben Sie fest an sich selbst, bleiben Sie dabei trotzdem selbstkritisch

Wer den Erfolg will, muss an sich glauben. Wer die Dinge mit dem Gedanken angeht, ohnehin kein gutes Ergebnis erzielen zu können, wird sein Ziel nur schwerlich erreichen.

Halten Sie sich vor Augen, wo Ihre Stärken liegen und setzen Sie diese gezielt ein. Arbeiten Sie an Ihren Schwächen und wandeln Sie diese in etwas Positives um. Trauen Sie sich etwas zu, feiern Sie Ihre Erfolge – und zehren Sie davon.

Selbst wenn ein Projekt oder Geschäft nicht in Ihrem Sinne verlaufen sein sollte, dürfen Sie den Kopf nicht in den Sand stecken. Analysieren Sie Ihr Vorgehen und überlegen Sie, was Sie hätten besser machen können.

Seien Sie selbstkritisch – allerdings immer mit dem Blick auf vergangene Erfolge. Wenn es Ihnen hilft, errichten Sie Ihre eigene „Hall of Fame“ – Ihre „Ruhmeshalle“. Schreiben Sie alle Erfolge, die Sie erzielt haben, auf und werfen Sie regelmäßig einen Blick darauf. Feiern und würdigen Sie Ihre Siege und schon allein das bloße „Nacherleben“ wird Ihnen einen Motivationsschub geben. Die Menschen neigen leider dazu, eher das Schlechte als das Gute im Gedächtnis zu behalten. Versuchen Sie, das zu ändern. Setzen Sie sich mit Ihren Niederlagen auseinander und lernen Sie daraus. Ihre Erfolge sollten Sie jedoch immer in Erinnerung behalten.

Körperhaltung – Bauch rein, Brust raus

Mit Ihrer Körperhaltung können Sie Ihre Stimmung beeinflussen – und auch positives Denken hat entscheidenden Einfluss auf Erfolg. Denn die Körperhaltung ist der Spiegel der Seele und beeinflusst nachhaltig Ihre Stimmung. Achten Sie also darauf, wie Sie auftreten. Bereits die kleinste Korrektur Ihrer Haltung kann Ihr inneres Empfinden verändern. Wenn Sie die Menschen in einer Fußgängerzone beobachten, werden Sie feststellen, wie viele mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umher laufen. Das strahlt alles andere als Selbstbewusstsein aus.

Mit einer solchen Haltung wirken Sie auch auf andere Menschen nicht besonders dynamisch. Haben Sie also verstärkt Ihre Körperhaltung im Auge – Bauch rein, Brust raus. Sie wirken nicht nur besser, wenn Sie die Schultern zurücknehmen, den Kopf aufrecht halten und tief in den Bauch hinein atmen, sondern Sie werden sich auch besser und dynamischer fühlen. Selbst dann, wenn es Ihnen gerade noch an Motivation fehlte. Eine aufrechte Haltung und Frustration passen nicht zusammen. Ebenso wie Sie keine schlechten Gedanken haben können, wenn Sie lächeln. Probieren Sie es aus – es funktioniert. Nicht umsonst heißt es „Nicht den Kopf hängen lassen!“.

Denken Sie positiv

Negative Gedanken bremsen uns aus und nehmen uns den Elan. Anstatt schlecht zu denken, sind schwierige Situationen künftig nicht mehr unlösbar sondern gelten als Herausforderungen aus denen Sie positive Erfahrungen ziehen können. Probleme gibt es nicht mehr – lediglich ungelöste Aufgaben.

  • Reklamationen sind keine Katastrophe. Beschwert sich ein Kunde, kann das die Gelegenheit sein, den Kontakt enger zu knüpfen. Stehen Sie zu Fehlern, spielen Sie nichts herunter und zeigen Sie Verständnis für die Situation des Kunden. Bieten Sie Problemlösungen an und zeigen Sie sich verbindlich. Wichtig ist, dass Sie Zusagen pünktlich einhalten. Das kann zusätzliches Vertrauen schaffen- erst recht, wenn der Kunde weiß, dass Sie persönlich keine Schuld trifft, wenn der Kunde Grund zur Beschwerde hat.
  • Haben Sie einen Kunden noch nicht überzeugen können? Kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Sehen Sie in seinem „NEIN“ keine Niederlage, sondern die Herausforderung, beim nächsten Mal noch besser zu sein.
  • Auch wenn Sie meinen, ein grundsätzlich positiv denkender Mensch zu sein: Haben Sie immer ein Ohr für Ihren „inneren Monolog“. Kommen schlechte Gedanken auf, versuchen Sie sofort, diese in etwas Positives umzuwandeln. Ihre positive Gesinnung ist schließlich nur eine Frage der Interpretation.

 Visualisieren Sie zukünftige Erfolge

Dass bereits erlebte Erfolge über einen immens hohen Motivationsfaktor verfügen, ist hinlänglich bekannt. Doch war Ihnen bewusst, dass auch die Aussicht auf künftige Erfolge ein Antrieb ist? Wer wirklich erfolgreich sein möchte, muss seine Erfolge visualisieren – sie müssen sich im Geiste bereits abspielen. Erfolgsmenschen haben Visionen.

Der bloße Gedanke an den Erfolg lässt uns Ehrgeiz entwickeln, begeistert uns und lässt uns Grenzen überschreiten. Nur wer ein Ziel hat, den zieht es nach vorn. Fragen Sie sich, wofür Sie eigentlich arbeiten. Was wollen Sie erreichen oder was streben Sie an? Wünschen Sie sich ein Häuschen mit Garten oder ein tolles Auto? Wollen Sie einen besonders schweren Kunden auf Ihre Seite bringen? Dann visualisieren Sie Ihre Wünsche und Ziele. Visionen beeinflussen nämlich unser Unterbewusstsein.

Ein paar Tipps zur Visualisierung von Erfolgen:

  • Bringen Sie all Ihre Wünsche und Träume zu Papier- ganz gleich, ob es sich dabei um materielle oder aber um ideelle Dinge handelt. Einschränkungen können Sie getrost gleich beiseite schieben. Notieren Sie alles, was Ihnen in den Sinn kommt und wichtiger scheint – auch wenn Sie noch so hoch greifen. Einschränkungen in Ihren Zielen und Wünschen führen auch zu Einschränkungen in Ihrem Leben.
  • Wenn möglich halten Sie Ihre Wünsche bildlich fest. Träumen Sie von einem ganz besonderen Haus? Dann hängen Sie sich ein Foto davon über Ihren Schreibtisch, damit Sie sich Ihren Wunsch jeden Tag vor Augen halten können.
  • Träumen Sie mal wieder mit offenen Augen. Stellen Sie sich vor, wie es sein wird, wenn Sie Ihr tolles Auto auf der Auffahrt Ihres Traumhauses parken werden. Lassen Sie keine Details aus. Erleben Sie bereits im Tagtraum, wie es sein wird, wenn Ihre Wünsche in Erfüllung gegangen sein sollten.
  • Vor besonders wichtigen und schwierigen Gesprächen sollte Ihr letzter Gedanke Ihren Visionen gelten. Diese Herausforderung könnte ein weiterer Schritt zu Ihrem Ziel sein.
  • Anschließend schalten Sie um und stellen sich auf Ihr Gespräch und die bevorstehenden Herausforderungen ein. Legen Sie sich zuvor eine Strategie zur Bewältigung dieser Hürden zurecht. Auf diese Weise gehen Sie mit einer klaren Vorstellung an die Sache heran.

Unsere Wünsche und Träume zu visualisieren, verschafft uns Energie und Antrieb. Diese sollten Sie umgehend für sich nutzen und in Aktivität umsetzen. Geht es Ihnen gut und haben Sie Ideen, müssen Sie die Dinge gleich angehen anstatt sie auf später zu verschieben.

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