Interview mit Robert S., der als Fahrer für Food Express unterwegs ist. Er hat jede Menge Tipps und Infos für alle, die ebenfalls gerne als Auslieferungsfahrer bei Food Express arbeiten möchten.

Food Express hat mit einem revolutionären Konzept eine neue Service-Nische besetzt. 2014 gestartet, entwickelte sich die Idee schnell zum durchschlagenden Erfolg. Restaurants benötigen keine eigene Lieferflotte mehr, sondern können für ihre Auslieferungen einfach und flexibel einen Food Express-Fahrer buchen. Als Fahrer bei Food Express sind Sie in Ihrer Stadt unterwegs und erhalten die Aufträge direkt aufs Smartphone.

Food Express ist bereits in Berlin, München, Stuttgart, Köln, Frankfurt, Hamburg und Nürnberg/Fürth aktiv. Weitere Städte folgen in Kürze.

Wir haben einen „Helden der Straße“ interviewt. Er erzählt uns mehr über die Arbeitszeiten, den Verdienst, den typischen Arbeitsablauf und die Bewerbungsmöglichkeiten.

Kannst du dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Ich heiße Robert, bin 36 Jahre jung, verheiratet und arbeite seit ca. 6 Jahren nebenberuflich als Lieferant in Berlin Mitte und seit ca. 8 Monaten für Food Express.

Wie viele Stunden in der Woche übst du diesen Nebenjob aus?

Zwischen 20 und 30 Stunden – je nach meiner zeitlichen Verfügbarkeit. Die Schichten kann ich selbst buchen, Food Express ist da ein sehr flexibler Arbeitgeber.

Wie ist der Verdienst? Bekommst du einen festen Stundenlohn?

Mit dem Verdienst bin ich zufrieden. Man erhält einen festen Stundenlohn und eine Kilometerpauschale für die gefahrenen Kilometer vom Restaurant zum Kunden. Das Trinkgeld darf man natürlich auch nicht vergessen.

Damit unsere Leser sich deinen Job besser vorstellen können: Würdest du uns beispielhaft den Ablauf einer Auslieferungsfahrt beschreiben?

Der Arbeitsablauf bei Food Express ist sehr einfach zu erklären. Ich als Fahrer bin dafür verantwortlich, dass die z.B. bei Lieferheld bestellten Speisen auf dem schnellsten Weg vom Restaurant zum Kunden befördert werden.

Dabei laufen alle Arbeitsabläufe über eine App, die auf das Smartphone installiert wird. Hier erfährt man alle Details zum Auftrag sowie die Adressdaten des Restaurants und des Kunden. Außerdem wird die schnellste Fahrtroute berechnet. Man positioniert sich je nach Arbeitszeit mit seinem PKW im Innenstadtbereich, meldet sich an, wartet auf die ersten Aufträge und schon geht’s los!

Was magst du ganz besonders an diesem Nebenjob?

Ganz besonders mag ich das eigenständige Arbeiten und den täglichen Kontakt mit den Restaurants und den Kunden. Man ist viel unterwegs und lernt immer wieder neue Menschen und Orte der Stadt kennen.

Welche Tipps würdest du denjenigen geben, die nun als Fahrer bei Food Express einsteigen möchten?

Neueinsteigern würde ich raten, sich vor dem ersten Arbeitstag mit dem Liefergebiet auseinanderzusetzen. Wo befinden sich die meistgebuchten Restaurants? Gibt es irgendwo Straßensperrungen? Man sollte ortskundig sein, denn Schnelligkeit ist unser Job.

Update Dieses Gespräch haben wir im Mai 2015 geführt. Im Jahr 2016 wurde Food Express von Lieferando übernommen.

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