Auf diese Geschäftsidee könnten viele Menschen gewartet haben. In unserem Interview sprechen wir mit Daniel Kliche und Andre Scharnagel, den Gründern von MYPRINTCAR darüber, wie sich mit Autowerbung ganz einfach und seriös Geld verdienen lässt.

Hallo Herr Kliche , hallo Herr Scharnagl – können Sie Ihr Unternehmen kurz vorstellen?

Daniel Kliche:  Moin Herr Wolf. MYPRINTCAR.DE ist ein junges Start-Up Unternehmen aus Bremen, welches offiziell Anfang diesen Jahres gegründet wurde.

Wir von MYPRINTCAR.DE bieten Privatpersonen die Möglichkeit, mit ihrem Auto Geld zu verdienen, indem sie dieses als freie Werbefläche zur Verfügung stellen – das direkt über unsere Webseite. Wir arbeiten mit diversen Unternehmen zusammen.

Wie sind Sie auf die Idee zu MYPRINTCAR gekommen?

Daniel Kliche:  Ich bin 27 Jahre alt, aber bereits seit sechs Jahren im Marketingbereich tätig.  Bereits während meiner Ausbildungszeit habe ich mich immer wieder gefragt, wie man sich etwas dazu verdienen kann ohne viel Aufwand. Später war ich dann bei einem großen Konzern als Vertriebsspezialist für Außenwerbung angestellt. Da kam mir auf der Autobahn von Hamburg nach Bremen die Idee (im Stau wie immer). Zwischen all den Hunderten von Autos fiel mir nur ein Fahrzeug auf: Dieses war mit einem gelben Schriftzug auffällig beschriftet. Hierbei handelte es sich um eine Firma aus einem handwerklichen Bereich, welche ihren Firmenwagen foliert hatte.

Alle anderen Fahrzeuge sahen dagegen ganz grau und langweilig aus. Da kam mir die Idee – wie genial wäre es, wenn auf all diesen Autos Werbung von Unternehmen platziert wäre und die Autobesitzer dafür auch noch Geld bekämen? Das wäre eine absolute WIN-WIN Situation für die Unternehmen und die Fahrer.

Ich rief meinen besten Kumpel Andre Scharnagel an – er ist heute mein Geschäftspartner. Andre war sofort begeistert von der Idee, wir begannen zu recherchieren und den Markt zu analysieren. Dabei stießen wir nur auf ganz wenige Unternehmen, die Autowerbung anboten – und wenn, dann auch noch unseriös. Es wurde dort Geld im Voraus verlangt und extrem schlechte Bewertungen vergeben. Zudem waren die Abläufe unschlüssig und kompliziert. Also setzten wir uns daran und arbeiteten über mehrere Monate ein junges, modernes und einzigartiges Konzept aus, welches es den Leuten einfacher machen sollte, mit ihrem Auto Geld zu verdienen. So entstand MYPRINTCAR.de.

Beim Thema Geld verdienen mit Autowerbung interessiert wahrscheinlich sehr viele unserer Leser, ob das Mitmachen bei MYPRINTCAR kostenlos ist?

Daniel Kliche:  Ja klar! Das Mitmachen ist komplett kostenlos. Das war eines unserer Ziele.

Kilometerpensum, Alter, Fahrzeugtyp etc.: Welche Voraussetzungen sollte ich als Person bzw. mein Auto erfüllen, um in Ihre Flotte aufgenommen zu werden?

Daniel Kliche:  Zu den Kilometern: Wichtig ist natürlich, dass die Werbung in Bewegung ist, damit eine gewisse Sichtbarkeit garantiert ist. Die Kilometerzahl ist allerdings nicht ausschlaggebend für die Entlohnung. Auch jemand, der nur 250 km im Monat fährt, kann ein toller mobiler Werbeträger sein, wenn er sich zum Beispiel viel an Hot-Spots bewegt.

Zum Alter des Fahrzeuges: Die Fahrzeuge, welche wir bei uns in der MYPRINTCAR-Flotte aufnehmen, sollten normalerweise nicht älter als sechs bis sieben Jahre sein, aber je nach Fahrzeugtyp und Zustand des Fahrzeuges machen wir auch Ausnahmen.

Zum Fahrzeugtyp: Bei uns sind alle Fahrzeugkategorien willkommen. Von ganz klein bis ganz groß!

 Wir heißen jeden Typ von Mensch bei uns herzlich willkommen. Wichtig ist es uns nur, dass die Fahrer sich im Straßenverkehr vernünftig verhalten und ehrlich zu uns sind, was die Angaben betrifft. Das muss übrigens auch in unseren AGB unterschrieben werden. Wir möchten den Leuten eine neue tolle Möglichkeit bieten, einfach und ohne viel Aufwand Geld zu verdienen; es wäre unfair, wenn man dieses Vertrauen missbraucht.

Muss ich, außer mit meinem Auto zu fahren, noch irgendwelche zusätzlichen Aufgaben erfüllen?

Daniel Kliche:  Nicht wirklich. Einmal im Monat müssen die Fahrer uns ein Foto von ihrem Auto und ihren Kilometerstand schicken. Das geht aber sehr schnell, denn es dauert nur zwei Minuten.

Wie lange wird es voraussichtlich dauern, bis ich einen Werbeauftrag für mein Fahrzeug bekomme?

Daniel Kliche:  Es ist unterschiedlich und abhängig vom Bewegungsradius des Fahrzeuges. Wir weisen auf unserer Homepage darauf hin, dass es bis zu acht Wochen dauern kann.

Wie kommt die Werbung auf mein Auto und wo werden die Werbefolien platziert?

Andre Scharnagl:  Wir haben sogenannte “Print-Stations”. In diesen Print-Stations wird die Folie innerhalb von 30 bis 45 Minuten angebracht. Währenddessen kann man es sich mit einem Getränk bei uns bequem machen. Unsere Print-Stations befinden sich meist in unmittelbarer Umgebung der Fahrer und können direkt nach der Terminvereinbarung angefahren werden.

Muss der Fahrzeugbesitzer unter Umständen befürchten, mit zweifelhafter Werbung unterwegs zu sein oder kann er auch Einfluss auf die Werbung nehmen, die auf seinem Fahrzeug präsentiert wird?

Andre Scharnagl:  Gerne würden wir mit jedem Fahrer die Werbung individuell abstimmen, doch durch die verschiedensten Interessen und Wünsche würde dies eine Vermittlung nahezu unmöglich machen. Allerdings arbeiten wir ausschließlich mit seriösen Unternehmen zusammen.

Werbung, die Sexismus, Religion, Rassismus oder Politik beinhaltet, lehnen wir generell ab.

Wahrscheinlich wissen Sie, dass das eigene Fahrzeug für viele Autobesitzer ein sensibles Thema ist. Lassen sich die Folien leicht und rückstandslos entfernen?

Andre Scharnagl:  Da die Folien der ständigen Witterung und UV-Belastungen ausgesetzt sind, ist die Qualität bei der Auswahl von großer Bedeutung.

Unser Zulieferer ist einer der besten deutschlandweit und garantiert von Haus aus eine unkomplizierte und rückstandslose Entfernung auch nach langer Nutzung.

Wie läuft das mit der Bezahlung? Bezahlen Sie die Autobesitzer für jeden gefahrenen Kilometer oder rechnen Sie über eine Pauschale ab?

Daniel Kliche:  Nach der Anmeldung führen wir einen kurzen Datencheck durch. Dort wird dann errechnet, wieviel der Fahrer monatlich vergütet bekommt. Dies ist abhängig vom Alter des Fahrzeuges, dem Modell und dem Bewegungsradius.

Gibt es eine Mindestlaufzeit?

Daniel Kliche:  Die Laufzeit beträgt normalerweise 10 Monate. Danach kann die Folie rückstandslos entfernt werden. Wir haben manchmal auch Sonderkampagnen, welche nur 30 bis 60 Tage laufen. Diese werden dann extra berechnet.

Wie viel Geld, schätzen Sie, wird sich monatlich mit Autowerbung über MYPRINTCAR verdienen lassen und gibt es Personen, die zurzeit schon Geld mit der Autowerbung von MYPRINTCAR verdienen?

Daniel Kliche:  Wir bieten 3 Verdienstmöglichkeiten an: Minimalgestaltung (5 bis 20% der Fläche), Teilgestaltung (40 bis 60% der Fläche) oder Vollgestaltung (100% der Fläche).

Je nachdem, für welche Flächengröße man sich entscheidet, bekommt man eine feste Summe auf sein Konto überwiesen. Das Gängigste ist die Teilgestaltung (zum Beispiel beide Türen), hier verdient man in der Regel zwischen 50 und 70 Euro monatlich. Dies sind bei einer Laufzeit von 10 Monaten rund 700 Euro im Jahr; da macht der Urlaub gleich doppelt soviel Spaß.

Was würden Sie sagen: Lässt sich in Großstädten oder Ballungsräumen besser Geld verdienen als in ländlichen Regionen?

Daniel Kliche:  Nicht unbedingt. Meine langjährige Erfahrung hat mir gezeigt, dass es oftmals sehr schwierig ist, für Unternehmen in ländlichen Regionen effektiv zu werben. Das hat den Grund, dass meist kaum Werbeträger zur Verfügung stehen und Zeitungen teilweise immer mehr an Reichweite verlieren. Hier sind dann unsere mobilen Werbeflächen gefragt, wir nennen sie  „PRINTCARS“ :). Von daher: Einfach anmelden ohne zu zögern, Werbung wird überall gebraucht!

Wie und wann wird das Geld ausbezahlt und gibt es einen Mindest-Auszahlungsbetrag?

Daniel Kliche:  Die feste Summe, welche nach der Anmeldung schriftlich (per Email) bestätigt werden muss, wird zu Anfang des Monats auf das Konto des Fahrers überwiesen. Die Auszahlung erfolgt monatlich.

Funktioniert dieser Nebenverdienst bundesweit oder gibt es Regionen, in denen sich Autobesitzer noch nicht anmelden können?

Daniel Kliche:  Derzeit sind wir eher in Bremen und im Umland aktiv, teilweise auch in Hamburg. Allerdings haben wir bereits einige Anmeldungen aus Berlin, Hannover, anderen Städten und ländlichen Regionen. Wir sind bereits dabei, unser Modell auf diese Städte zu übertragen, somit sollte es bald überall in Deutschland verfügbar sein. Man kann sich ruhig erstmal anmelden, damit wir wissen, auf welche Regionen wir uns als nächstes konzentrieren können.

Für alle, die jetzt mitmachen möchten: Wie können sie den Nebenverdienst mit Autowerbung bei Ihnen starten?

Daniel Kliche:  Es ist wirklich ganz einfach: Anmelden, printen, losfahren und Geld verdienen! Das ist unser Motto. Einfach auf www.myprintcar.de anmelden – das dauert nur zwei Minuten. Auf unserer Homepage gibt es auch nochmal ein 60-Sekunden-Video, in dem ganz einfach erklärt wird, wie das Ganze funktioniert. Alternativ findet sich dort auch eine Beschreibung, in der in 5 Schritten beschrieben wird, wie leicht es ist. Wir freuen uns auf euch!

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