Dorothea Utzt, Mitgründerin und Mitgeschäftsführerin von Streetspotr erklärt, wie das Geld verdienen mit der App von Streetspotr funktioniert.

Update Im November 2011, kurz nach dem Start von Streetspotr, führten wir ein erstes Gespräch mit Werner Hoier, dem Mitgründer und Mitgeschäftsführer des Unternehmens. Für viele Nebenjobber bot sich mit der App von Streetspotr eine neue Möglichkeit zum Geld verdienen. Seitdem hat sich einiges getan: Neues Outfit, neue Jobs und damit neue Möglichkeiten zum Geld verdienen. Grund genug für uns, ein zweites Mal bei Streetspotr nachzufragen.

Frau Utzt, wann ging Streetspotr an den Start und was muss man sich unter dem Begriff “Streetspotr” vorstellen?

Dorothea Utzt, Mitgründerin und Mitgeschäftsführerin von Streetspotr
Dorothea Utzt, Mitgründerin und Mitgeschäftsführerin von Streetspotr erklärt, wie das Geld verdienen mit der App von Streetspotr funktioniert.

Dorothea Utzt: Gegründet haben wir Streetspotr im Juni 2011 aus der Idee heraus, mit dem Smartphone in Wartezeiten doch Nützlicheres machen zu können als nur E-Mails zu checken oder zu spielen. Abertausende Menschen sind schließlich jeden Tag mit ihrem Smartphone auf den Straßen unterwegs. Als Streetspotr kann man nun zwischendurch kleine Aufgaben am jeweiligen Standort erledigen und sich so einen kleinen Nebenverdienst schaffen. Nach einer halbjährigen Entwicklungsphase starteten wir im November 2011 in eine Betaphase, die wir Mitte April 2012 für jeden Nutzer öffneten. Seither haben sich über 165.000 Streetspotr bei uns registriert.

Street­spotr werden und damit neben­beruflich Geld verdienen – kann das jeder oder braucht man dafür besondere Fähig­keiten?

Dorothea Utzt: Jeder, der ein iPhone oder Android-Smartphone besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann Streetspotr werden. Einfach die App herunterladen, registrieren, und es kann losgehen.

Braucht man ein besonderes Equipment für den Job?

Dorothea Utzt: Neben einem Smartphone mit neuerem Betriebssystem (mindestens Android 2.3 oder iOS 4.0) benötigt man kein anderes Equipment.

Mit welcher Art von Aufgaben kann ein Streetspotr Geld verdienen – haben Sie ein paar kleine Beispiele?

Dorothea Utzt: Fotos von Öffnungszeiten oder Speisekarten, Checks von ausgelegten Werbematerialien in Supermärkten oder anderen Stores, Überprüfen von Produktplatzierungen oder Preisgestaltungen, Plakaten oder Werbespots auf Displays im Bahnhof oder an Hauptstraßen,  jeweils gespickt mit ein paar Fragen, sind Beispiele, die oft nachgefragt werden.

Aber auch Service-Tests, bei denen der User sich in einem Laden vor Ort wie ein normal fragender Kunde verhalten muss, sind bei unseren Auftraggebern sehr beliebt.

Wie viel Geld gibt es für die Erledigung der Jobs?

Dorothea Utzt: Für einen Spot erhält man derzeit zwischen einem und 20 Euro. Grundsätzlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Die Höhe der Auszahlungssummen setzen die jeweiligen Auftraggeber fest.

Können eigentlich auch Schüler Streetspotr werden?

Dorothea Utzt: Grundsätzlich können Schüler natürlich auch Streetspotr werden – solange sie 18 Jahre alt sind. Derzeit können wir keine Jobs für unter 18-Jährige anbieten, aber auch nicht ausschließen, dass sich das in Zukunft ändert.

Gibt es Streetspotr, die sich mit diesem Nebenjob einen regelmäßigen Nebenverdienst erarbeiten?

Dorothea Utzt: Die meisten Streetspotr verdienen sich ein paar Euro in der Woche oder im Monat hinzu. Das Prinzip bei Streetspotr ist es ja, eher schnell im Vorbeigehen, wenn man zufällig vor Ort ist, einen Job zu erledigen. Einige Power-Streetspotr haben sich aber auch schon kleine Urlaube mit Spot-en finanziert.

Wie wird der Verdienst ausgezahlt?

Dorothea Utzt: Derzeit bieten wir ausschließlich PayPal als Auszahlungsinstrument an. Das liegt daran, dass die Zahlung per PayPal sehr schnell geht und für beide Seiten sicher ist. Die PayPal-Gebühren für den Empfang des Geldes übernehmen dabei vollständig wir. In Zukunft werden wir aber auch andere Möglichkeiten anbieten können.

Wie kann man Streetspotr werden?

Dorothea Utzt: Einfach die App im Play Store oder Apples App Store herunterladen, direkt dort oder unter www.streetspotr.com registrieren und loslegen! Bisher geht das in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Tipp Viele aktuelle Spots werden auch über die Facebook-Seite von Streetspotr veröffentlicht.

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