Der Nebenjob als Aktmodell ist eine durchaus lukrative und dabei auch keinesfalls anstößige Möglichkeit zum Geld verdienen

Denn obwohl für diesen Job Nacktheit eine Grundvoraussetzung ist, hat dieser Nebenjob mit Erotik nichts zu tun. Vielmehr geht es darum, für beispielsweise Kunststudenten oder Teilnehmer an Kunstkursen Modell zu sitzen und ihnen damit die realistische Abbildung von Körperproportionen, Licht- und Schatteneffekte etc. zu ermöglichen.

Allerdings bedeutet der Nebenjob als Aktmodell schon mehr als nur einfaches Herumstehen, -Herumsitzen oder auch –Liegen, sondern ist durchaus anstrengend. Wer sich bereits als Künstlermodell betätigt hat, wird dies sofort bestätigen – denn eine Position einzunehmen und für eine Zeitlang beizubehalten ist gar nicht so einfach, wie es aussieht

Ihre Aufgabengebiete beim Nebenjob als Aktmodell

Ihre Aufgabe als Aktmodell besteht darin, leicht bekleidet oder nackt vor Studenten oder Kursteilnehmern an Hochschulen, Akademien oder Volkshochschulen zu posieren. Dabei geht es den Teilnehmern ausschließlich um die Übung ihrer Kunstfertigkeit. Wer einen Nebenjob als Aktmodell annimmt, braucht also keine Angst zu haben, sich zum Objekt der Begierde zu entwickeln.

Während des Kurses verharren Sie meist nicht nur nicht in ein und derselben Position, sondern Sie nehmen unterschiedliche Positionen ein. In der Regel bekommen Sie klare Anweisungen, welche Position von Ihnen gewünscht wird. Ob Sie nun auf einer Decke auf dem Boden liegen, an eine Wand gelehnt stehen oder auf einem Stuhl sitzen: Zwischen fünf und 20 Minuten müssen Sie ohne Bewegung durchhalten, ehe Sie die Position wechseln dürfen – auch wenn es unbequem oder anstrengend ist.

Die Zeitdauer hängt dabei auch von der Anstrengung ab, mit der Sie diese Position halten können. Auch scheinbar simple Positionen können sehr anstrengend sein. So ist es in Ausnahmefällen auch möglich, dass Sie eine gesamte Sitzung in der gleichen Haltung verharren.

Voraussetzungen, um als Kunstmodell Geld zu verdienen

Ob Mann oder Frau, jung oder alt: Im Grunde kann jeder als Aktmodell im Nebenjob arbeiten. Für Ihre Eignung ist auch nicht ausschlaggebend, dass Sie Traummaße vorweisen können. Allerdings ist unbedingt erforderlich, dass Sie kein Problem damit haben, Ihren Körper nackt zu zeigen.

Eine weitere Grundvoraussetzung für den Nebenjob als Künstermuse ist Selbstdisziplin. Machen Sie sich bewusst, dass auch fünf Minuten eine sehr lange Zeit sein können und probieren Sie vielleicht einmal zu Hause aus, ob Sie ausreichend lange still sitzen, stehen oder liegen können.

Und nicht zuletzt ist wichtig, dass Sie absolut zuverlässig sind. Denn wenn ein gesamter Kurs nicht stattfinden kann oder verspätet beginnt, nur weil Sie nicht oder nicht rechtzeitig erscheinen, ist das für Sie sicherlich der letzte Einsatz in diesem Nebenjob gewesen.

Geld verdienen: Wie werden Sie für diesen Nebenjob bezahlt?

Die Bezahlung für diesen Nebenjob ist durchaus unterschiedlich. Die Höhe Ihres Honorars hängt vor allem davon ab, wo und für wen Sie Modell stehen. In der Regel werden Sie zwischen zehn und 20 Euro pro Stunde verdienen können. Abgerechnet wird meist pro Unterrichtsstunde, das heißt pro 45 Minuten.

Wo finden Sie einen Nebenjob als Aktmodell?

Ob Hochschule, Kunstakademie, Volkshochschule oder privater Künstlerkreis: Es gibt viele mögliche „Arbeitgeber“ für diejenigen, die einen Nebenjob als Aktmodell suchen.

Die wenigsten Jobangebote werden allerdings öffentlich in Stellenmärkten ausgeschrieben. Häufiger werden Nebenjobs für Aktmodelle als Aushang an schwarzen Brettern publiziert. An eigentlich jeder Hochschule oder Kunstakademie gibt es so etwas. Ebenso sinnvoll kann es sein, in Eigeninitiative bei den oben genannten Institutionen anzufragen, ob dort jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt Bedarf an einem Aktmodell besteht.

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