Einer der begehrtesten Nebenjobs

Zu den Nebenjobs, die quasi nie an Attraktivität für den Nebenjob-Suchenden verlieren, gehört unter anderem der als Fahrzeugüberführer. Wer also als Überführungsfahrer tätig werden möchte, sollte nicht auf ein Stellenangebot in der Tagespresse warten, sondern besser selbst aktiv werden.

Aufgaben – was macht ein Fahrzeugüberführer

Die Aufgabe als Fahrzeugüberführer besteht ganz einfach darin, Fahrzeuge (meist PKW’s) von A nach B zu bringen. Meist erfolgt diese Tätigkeit im Rahmen von Mietwagentransfers von einer Mietwagen-Station zur anderen. Ebenso ist es möglich, dass Sie als Aushilfsfahrer auch für die Zustellung von Mietfahrzeugen zu den Kunden zuständig sind oder umgekehrt die Abholung der PKW’s übernehmen.

Die Strecken, die die Überführungsfahrer dabei zurück legen, sind ganz unterschiedlich. So erfolgen manche Transferfahrten innerhalb eines Stadtgebietes, während andere Fahrten von beispielsweise Hamburg nach München führen. Sofern der Fahrzeugüberführer die Fahrzeuge nicht im Austausch transferiert, tritt er den Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie beispielsweise Bussen oder Bahnen an.

In der Regel gehört auch ein bisschen Papierkram zu dieser Nebentätigkeit, denn bei der Übergabe der Fahrzeuge werden Protokolle geführt, zum Beispiel um eventuelle Schäden oder sonstige Besonderheiten festzuhalten.

Je nach Arbeitgeber und Einsatzgebiet ist es möglich, dass außer der PKW-Überführung auch andere Arbeiten wie zum Beispiel die Reinigung der Fahrzeuge anfallen.

Voraussetzungen – was sollten Sie als Fahrzeugüberführer können?

Natürlich benötigen Sie in erster Linie einen Führerschein Klasse B (früher Klasse 3). Bei einigen (aber längst nicht allen) Arbeitgebern ist es von Vorteil, wenn Sie auch leichtere LKW’s bewegen können und entsprechend den Führerschein der Klasse C1 haben.

Außerdem ist wichtig, dass Sie eine ausreichende Fahrpraxis nachweisen können – Führerscheinanfänger haben in diesem Nebenjob kaum eine Chance. Bedenken Sie, dass Sie mit fremden Eigentum umgehen – aus diesem Grunde ist dieser Job ein echter Vertrauensjob.

Wenn Sie nun noch zuverlässig sind, ein angenehmes Auftreten haben (denn beim Umgang mit Kunden repräsentieren Sie Ihren Arbeitgeber) und ein wenig technisches Verständnis mitbringen, dann könnten sie der ideale Bewerber für den Job des Überführungsfahrers sein.

Geld verdienen: Wie wird der Nebenjob bezahlt?

Die Bezahlung ist – abhängig von Ihrem Arbeitgeber – ganz unterschiedlich. Es ist möglich, dass Ihr Arbeitseinsatz pro Stunde entlohnt wird, ebenso ist es möglich, dass Sie entsprechend der gefahrenen Wegstrecke oder auch pauschal pro überführtem Fahrzeug bezahlt werden.

Wie kommen Sie an den Nebenjob als Fahrzeugüberführer

Viele Fahrzeugüberführer sind für große Autovermietungen oder auch für Leasing-Unternehmen tätig. Es gibt aber auch Autovermietungen, die mit Fremdfirmen zusammenarbeiten, welche sich auf den Transfer von Fahrzeugen spezialisiert haben. Es lohnt sich also, direkt bei den Autovermietungen und Leasing-Unternehmen, aber auch bei Transferunternehmen nachzufragen, ob dort Überführungsfahrer gesucht werden.

Zu den bekannten Autovermietungen zählen Unternehmen wie Avis, Budget, Europcar, Hertz, Sixt und andere. Wenn Sie im Internet konkret nach Stellenangeboten für Fahrzeugüberführer recherchieren möchten, hilft Ihnen vielleicht unser Beitrag Jobben in Autovermietungen  weiter. Denn in diesem Zusammenhang haben wir die unternehmenseigenen Jobbörsen, die einige Autovermietungen im Internet führen, für Sie zusammengestellt.

Unser abschließender Tipp für die Jobsuche: Seien Sie vorsichtig, denn es gibt auch unseriöse Stellenanbieter für diesen beliebten Nebenjob. Prüfen Sie ein Stellenangebot genau, bei welchem Sie Vorkasse leisten müssen, zum Beispiel um gegen eine Kostenpauschale als Fahrer in eine Datenbank aufgenommen zu werden.

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