Im Nebenjob anderen beim Umzug helfen und damit Geld verdienen

Wer umzieht, der braucht helfende Hände, denn nur die wenigsten Wohnungswechsel lassen sich allein oder zu zweit bewerkstelligen. Viele versuchen im Umzugsfall zunächst, Freunde und Bekannte zu mobilisieren, um Kisten und Möbel zu schleppen. Wer das nicht möchte (oder auch die bereitwilligen Helfer im Freundes- und Bekanntenkreis nicht mehr findet), steht vor einem Problem. Denn professionelle Umzugsunternehmen sind teuer – und diese Kosten scheuen die meisten, denn der Wohnungswechsel allein ist oftmals bereits kostspielig genug. Auch in dem Fall, wenn man von einer Stadt in eine andere umzieht, fehlen häufig an dem einen oder anderem Ort die helfenden Hände, denn auch die besten Freunde sind nicht unbedingt bereit, zwischen Aus- und Einzug auch noch eine stundenlange Fahrt auf sich zu nehmen.

Hier liegt Ihre Möglichkeit, etwas Geld nebenbei zu verdienen: Machen Sie aus der Not der Umziehenden eine Tugend und bieten Sie Ihre Dienste als privater Umzugshelfer an.

Was müssen Sie können für diesen Nebenjob?

Vor allem – das versteht sich von selbst – sollten Sie körperliche Arbeit nicht scheuen, belastbar sein und kräftig (und ausdauernd) mit anpacken können. Außerdem gehört zu einem guten Umzugshelfer, dass er zuverlässig, pünktlich und freundlich ist.

Sofern Sie sich auf eigene Faust – also nicht über die Vermittlung einer Agentur – als Umzugshelfer aufmachen, kann es teilweise von Vorteil sein, wenn sie über Equipment wie zum Beispiel Sackkarre, Gurte oder Werkzeug verfügen.

Wie kommen Sie an den Nebenjob?

Wer als privater Umzugshelfer tätig sein möchte, sollte schon selbst aktiv werden und seine Dienste in regionalen Tageszeitungen oder Kleinanzeigenblättern anbieten. Eine gute Möglichkeit ist auch, sich von Umzugsagenturen vor Ort als Helfer vermitteln zu lassen. Und nicht zuletzt gibt es im Internet zahlreiche Börsen, auf denen Umzugshelfer gesucht werden bzw. sich anbieten.

Geld verdienen: Wie werden Sie als Umzugshelfer bezahlt?

Abrechnet wird meist per Stundensatz – in der Regel werden pro Stunde zwischen 10 und 15 Euro gezahlt.

Vorsicht – Schadensfall!

Hier ist es anders als wenn Sie Freunden oder Bekannten bei einem Umzug helfen – hier tritt nämlich im Schadensfall die private Haftpflichtversicherung Ihrer Freunde ein. Wenn Sie allerdings für Fremde als Umzugshelfer tätig sind und auch bezahlt werden, lehnt die private Haftpflichtversicherung Ihrer “Auftraggeber” in der Regel die Kostenübernahme für Schäden ab. In diesem Fall würde eine berufliche Haftpflichtversicherung, die Sie als Umzugshelfer abschließen können, für den einen eventuellen Schaden aufkommen.

Unser Tipp

Unter Umständen kann es hilfreich sein, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun – bieten Sie sich als Gruppe für private Umzüge an.

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