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Himmelsleiter

Von Nebenjob am 03-07-2006
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Ein Kitzel für Ihre Kunden


Das Ersteigen der "Himmelsleiter" hat einen Kitzel, der die Menschen anzieht. Einfach Klasse, was sich der Erfinder dieser Himmelsleiter hat einfallen lassen. Was auf dem ersten Blick recht einfach aussieht, entpuppt nach längerer Beobachtung einiger Akteure als recht schwierige Angelegenheit

Der Griff nach der Glocke


Um den Gewinn von 50 Euro einstreichen zu können, muss die sogenannte "Himmelsleiter" nach oben geklettert werden und dort eine Glocke geläutet werden. Wie aus dem Bild zu ersehen ist, wurde eine Strickleiter – in diesem Fall aus Drahtseilen – gefertigt und oben und unten jeweils in der Mitte zusammen geführt und mit Karabinerhaken gesichert.

Jeder wagemutige Teilnehmer hat drei Versuche. Dabei ist es nicht erlaubt, die Strickleiter von der hinteren Seite (also quasi hängend) zu erklimmen. Bei näherer Betrachtung wird klar, warum der ein oder andere Kandidat nicht einmal die Mitte der Leiter erreicht. Dadurch, dass die Leiter oben und unten nur jeweils in der Mitte befestigt ist, ist diese natürlich sehr «kippelig». Es ist ausgesprochen schwierig, beim Klettern auf den Sprossen das Gleichgewicht zu halten, so dass die Strickleiter sich nicht nach links oder rechts absenkt.

Die Startgebühr beträgt beispielsweise drei Euro für drei Versuche. Sofern es einem der Gleichgewichtskünstler gelingt, bei einem der drei Versuche die oben angebrachte Glocke zu läuten, winken 50 Euro Gewinn. Dass dies nicht unmöglich ist, wurde uns mehrfach vorgeführt. Dann und wann kletterte ein junger Mann mit Leichtigkeit und in wenigen Sekunden die Himmelsleiter empor. Vermeintlich sind die 50 Euro also einfach zu gewinnen.

Tipp: Beachten Sie die Sicherheitsbestimmungen


Bevor man sich auf die Umsetzung einer solchen Geschäftsidee stürzt, sollte bedacht werden, dass allein schon wegen der Sicherheit etliche Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden müssen. Bereits im Vorfeld sollen diese Dinge geklärt werden. Ein Gespräch zum Beispiel mit Ihrer örtlichen Handelskammer und mit dem Wirtschafts- und Ordnungsamt ist also quasi ein Muss.

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