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App-Test statt Minijob: In einer Stunde 35 Euro verdienen – diese Testerin weiß, wie es geht

Von Nebenjob am 28-09-2016
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So schnell lässt sich Geld verdienen: Während einige Minijobber nicht über den Mindestlohn von 8,84 Euro in der Stunde hinauskommen, verdienen andere in einer Stunde fast das Vierfache.


Dass solche Stundenverdienste heute keine Seltenheit mehr darstellen, darüber sprachen wir mit Claudia G., die nun schon zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit als Testerin (diesmal war es eine App) schnell Geld verdienen konnte.

Hallo Claudia, vor noch nicht allzu langer Zeit haben wir darüber gesprochen, wie Sie mit einem einzelnen Webseitentest 35 Euro verdient haben. Wie Sie uns nun sagten, hatten Sie erst kürzlich wieder die Gelegenheit, an einem Test teilzunehmen, bei dem Sie eine TV-App auf einem Smartphone getestet haben.

Wie sind Sie auf den App-Test aufmerksam geworden – war es wieder das Unternehmen TestingTime, das Sie als Testteilnehmer auswählte?


Ja, tatsächlich wurde ich auch dieses Mal wieder von der TestingTime AG dazu eingeladen, als Testperson an einem Studiotest teilzunehmen. Bei diesem Crowdtesting-Portal bin ich seit einigen Monaten registriert und dies war nun die zweite Testteilnahme, die mir von TestingTime vermittelt wurde.

Auch diese Einladung traf per E-Mail bei mir ein. Damit TestingTime beurteilen konnte, ob ich zur gefragten Zielgruppe gehöre, wurde ich gebeten, vorab online einige Fragen zu beantworten. Zu diesen Fragen gelangte ich über einen Link in der Einladungsmail und mit meinen Antworten hatte ich mich als geeignete Testperson qualifiziert. Nachdem mir dies bestätigt wurde, bekam ich alle Testtermine angezeigt und ich konnte entsprechend die Zeiten angeben, zu denen ich für den Studiotest zur Verfügung stehen konnte.

Die endgültige Zusage erhielt ich lediglich per E-Mail; das war anders als beim Anmeldeverfahren für meinen ersten Test, den TestingTime mir vermittelte, denn der erste Termin wurde mir zusätzlich telefonisch bestätigt.

Der Test fand in den Räumen eines Unternehmens für Entertainment Services in München statt. Am Empfang wurde ich von den beiden Testleitern freundlich begrüßt und in den Testraum geführt.

Um welche Art von App handelte es sich bei dem Test im Detail?


Ich sollte eine TV-App auf einem Smartphone testen – das Handy, auf dem die App installiert war, wurde mir für diesen Probelauf zur Verfügung gestellt. Ich musste also nicht mein eigenes verwenden.

Die App stand zum Testzeitpunkt noch vor ihrer Markteinführung. Mit Hilfe dieser App wird man sich über das aktuelle und zukünftige Fernsehprogramm informieren können. Der Benutzer der App kann sehen, was aktuell, in Kürze oder zu einem späteren Zeitpunkt auf vielen Fernsehkanälen läuft. Um nichts zu verpassen, besteht daneben die Möglichkeit, Lieblingsfilme und -Sendungen besonders hervorzuheben.

Können Sie unseren Lesern kurz schildern, wie der Test für die App im Einzelnen ablief?


Zunächst wurden mir von einem der beiden Testleiter einige Fragen zu meinen Konsumgewohnheiten gestellt, während der andere Testleiter auf einem Laptop das Testprotokoll führte.

Beispielsweise wurde ich gefragt:

  • "Welches Betriebssystem hat dein Smartphone?"(Diese Frage war entscheidend dafür, ob ich für den Test ein Android-Handy oder ein iPhone ich für den Test ausgehändigt bekam).
  • "Empfängst du dein Fernsehen über das Internet?"
  • "Wie informierst du dich über das Fernsehprogramm? Verwendest du auch TV- Apps?"
  • "Was schaust du dir am liebsten im TV an? Welche Genres?"(Diese Frage zielte darauf ab, ob ich mir Spielfilme, Dokumentationen, Shows, etc. schaue)


Nach diesen einleitenden Fragen wurde mir erklärt, um was für eine App es sich handelt und wie der Test im Großen und Ganzen ablaufen würde. Ich wurde angehalten, meine Gedanken während des Testverlaufs laut zu wiederzugeben und im Zweifelsfall Fragen zu stellen. Auch Kritik durfte ich ohne Einschränkungen äußern.

Auf was kam es im Einzelnen bei diesem Test an, auf welche Kriterien sollten Sie Ihr Augenmerk richten?


Während des Tests hatte ich die Aufgabe, durch Haupt- und Untermenüs zu navigieren und dabei laut zu denken, sprich: meine Navigationsschritte in Worte zu fassen. Zu Vergleichszwecken wurden mir außerdem zwei verschiedene Menüstrukturen angezeigt und ich sollte entscheiden, welche meiner Ansicht nach die übersichtlichere und intuitivere war. Zusätzlich wurde ich gebeten, meine Entscheidung zu begründen.

Unter anderem Fragen wie die folgende bzw. solche Anweisungen bekam ich während des Testverlaufs:

  • Finde das Fernsehprogramm für nächste und übernächste Woche.
  • Du möchtest sehen, wann deine Lieblingssendungen laufen. Wo würdest du zuerst suchen?
  • Sieh dir die Beschreibung zu einer Sendung deiner Wahl an. Genügen dir die Informationen (Genre, Sendezeit, Inhalt,…)? Werden die Infos so dargestellt, dass sie gut lesbar sind?


Auch meine Beurteilung zu Design und farblicher Gestaltung der App war gefragt und für den Fall, dass ich welche hätte, sollte ich Verbesserungsvorschläge machen.

Wurde es im Testverlauf auch mal etwas kniffliger und haben Sie den Test als interessant empfunden?


Die zu testende App bereitete mir keine Schwierigkeiten. Das lag auch daran, dass sie recht übersichtlich und leicht bedienbar war. Wenn man mit einem Smartphone gut zurechtkommt, stellt ein solcher Test kein Problem dar.

Besonders viel Spaß hatte ich, als einer der Testleiter mir verschiedene Fotos zeigte und ich jedem Genre (Dokumentationen, Shows, Actionfilme, Kindersendungen, usw.), das meiner Meinung nach passendste Foto zuordnen sollte. Solche Fotos, so die Planung, werden in die App integriert werden.

Wie lange hat der Test gedauert – oder, besser gefragt: Hatten Sie eine zeitliche Vorgabe, innerhalb derer der Test beendet sein sollte?


Die Dauer des Tests betrug circa 60 Minuten. Zwar gab es in der Einladungsmail eine Zeitvorgabe, allerdings wurde diese Vorgabe vor Ort nicht ganz so strikt gehandhabt. Den Testleitern war wichtig, dass ich keinen Zeitdruck verspüre.

Die meisten von uns nutzen täglich die verschiedensten Apps und bekommen (im Gegensatz zu Ihnen als App-Testerin) dafür kein Geld bezahlt. Wie viel Geld konnten Sie mit dem App-Test verdienen?


Mit diesem App-Test, der, wie gesagt, eine Stunde dauerte, habe ich 35 Euro verdient.

Da es sich in diesem Fall um einen Studiotest handelte: Bekamen Sie das Geld sofort im Anschluss an den Test in bar ausgezahlt oder wurde Ihnen der Verdienst auf Ihr Konto überwiesen?


Das Geld wurde mir einige Tage später von TestingTime direkt auf mein Bankkonto überwiesen, ohne dass ich zuvor eine Rechnung stellen musste. Genauso verlief auch die Zahlung bei meinem ersten Studiotest über TestingTime. Dies ist übrigens unterschiedlich zu den Tests, die ich bereits mit anderen Marktforschungsunternehmen bewerkstelligt habe, denn hier bekam ich oftmals das Geld, das ich verdient habe, unmittelbar im Anschluss an den Test bar ausbezahlt.

Wie schätzen Sie einen solchen Studiotest ein, um nebenbei Geld zu verdienen: Hat Ihnen der Apptest gefallen und würden Sie diesen Nebenverdienst anderen weiterempfehlen?


Als alleiniger Nebenjob reichen Studiotests sicherlich nicht aus, denn die Teilnahme hängt sowohl davon ab, ob man zur gesuchten Zielgruppe gehört als auch von der persönlichen Verfügbarkeit an den angebotenen Terminen. Von Vorteil ist auf jeden Fall, sich bei mehreren Marktforschungsportalen anzumelden, um die Chance einer Teilnahme zu erhöhen.

Als Fazit komme ich zu dem Schluss, dass auch dieser Studiotest wirklich Spaß gemacht hat. Die angenehme und lockere Testatmosphäre hat sicherlich einen einen großen Teil dazu beigetragen.

Und nicht zuletzt: Mit diesem Test habe ich eine interessante App kennen gelernt, die ich mir vielleicht sogar selbst besorgen werde, wenn sie und auf den Markt kommt.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, ebenfalls als Tester tätig zu werden, können auch Sie sich, genau wie Claudia G., kostenlos bei TestingTime anmelden - die Registrierung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten.
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