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Influencer Marketing ist zurzeit eines der trendigsten Themen, wenn es um's Geld verdienen geht. Aber ist es auch eine Alternative zum Minijob auf 450-Euro-Basis?

Von Nebenjob am 11-09-2017
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Influencer Marketing und in diesem Zusammenhang insbesondere die Plattformen Instagram und YouTube sind wohl der beste Beweis: Die Zeiten waren noch nie besser, um im Internet selbst mit einem quasi "Nebenbei-Start" Geld zu verdienen

Kein Wunder also, dass sich viele derjenigen, die diesen Hype mitbekommen, die Frage stellen, ob es noch zeitgemäß ist, sich einen "ganz normalen" Minijob zu suchen oder ob sie nicht vielleicht ebenfalls in der Lage wären, eine Influencer-Karriere im Internet, beispielsweise bei Instagram oder YouTube hinzubekommen. Zumal auch in den letzten Monaten immer wieder zu lesen war, dass sich als Influencer – also Internet-Star und Meinungsmacher – auch sehr viel Geld verdienen lässt.

Natürlich ist Geld nicht alles. Das weiß zwar jeder, aber dennoch kommen unsere Leser immer wieder mit der Frage auf uns zu, ob es denn nicht (abseits vom klassischen Minijob) noch andere Möglichkeiten gibt, sein Einkommen zu steigern bzw. vielleicht sogar so richtig viel Geld zu verdienen.

Dass uns solcherlei Fragen regelmäßig gestellt werden, überrascht uns zugegebenermaßen nicht wirklich. Denn wenn wir alle einmal ehrlich sind, hätte doch jeder gern die Gelegenheit, auf seriöse Weise auch einmal mehr Geld zu verdienen als lediglich 450 Euro im Monat.

 

Instagram & Co.: Eine weitere Option zum Geld verdienen?

Was wollen Nebenjobber? Endlich einmal etwas ganz anderes wagen, vielleicht etwas, das so richtig Spaß und bestenfalls eine neue Lebenserfahrung mit sich bringt, anstatt einfach nur einen Minijob anzunehmen und dann "Dienst nach Vorschrift" zu machen? Den ein oder anderen reizt die Vorstellung, zumindest im Nebenjob einmal etwas ganz anderes und nicht Alltägliches zu unternehmen, um Geld zu verdienen.

 

Es heißt, dass die echten Instagram-Stars sechsstellig pro Post verdienen und dass sie von einer zunehmenden Zahl namhafter Unternehmen engagiert werden

Ganz klar: Eines der trendigsten und heißesten Themen, wenn ums Geld verdienen geht, dürfte zur Zeit das Thema Influencer Marketing sein. Und, wie eingangs erwähnt, bieten sich besonders im sozialen Netzwerk Instagram gute Gelegenheiten für Influencer. Denn es ist aktuell nun einmal Fakt, dass sich bei Instagram besonders viele der richtig gut verdienenden Influencer tummeln. Vorausgesetzt allerdings, dass man den Zahlen Glauben schenken darf, die regelmäßig wieder zur Einkommenssituation dieser Instagram-Stars in der Presse publik werden.

Um nur einmal bei den deutschen Szene-Ikonen zu bleiben, hier lauten die Schlagzeilen beispielsweise "So verdient Deutschlands YouTube-Star Bibi rund 110.000 Euro monatlich""So viel ist ein einziges Selfie von Dagi Bee wert" oder auch "So fett kassieren Instagramer ab!". Solche Headlines machen natürlich nicht nur neugierig, sondern wecken bei vielen "Normalos" auch Begehrlichkeiten – nämlich ebenfalls ein solch aufregendes Leben führen zu wollenen und dabei, quasi nebenbei, derartig viel Geld zu verdienen.

Egal ob es um Mode, Reisen, Fitness oder Beauty & Kosmetik geht: Namen von Instagram Stars oder Lifestyle-Bloggern wie beispielsweise Pamela Reif, Shirin David, Stefanie Giesinger, Ischtar Isik, Julian Claßen (Julienco), Julien Bam und viele andere stehen für den Erfolg (und den Einfluss), den insbesondere junge Leute über die Sozialen Netzwerke haben.

Doch lassen sich solche Bilderbuch-Karrieren nachmachen? Viele Nebenjobber legen es ja auch gar nicht darauf an, von hier auf jetzt (so wie einige der deutschen Instagram-Idole) 15.000 oder sogar über 20.000 Euro pro Post zu bekommen. Den meisten würde auch ein weit geringerer Verdienst ausreichen.

 

Einstieg als "Micro Influencer": Geld verdienen, aber nicht so viel wie die Instagram-Stars

"Micro Influencer" - das könnte das Trendwort für all diejenigen sein, die sich in Bezug aus Geld verdienen auch mit weit weniger zufriedengeben. Micro Influencer haben zwar eine deutlich kleinere Schar von Followern, doch wer ein Publikum von zwischen 1.000 bis 100.000 Fans hat, für den könnte sich seine Präsenz bereits auszahlen.

Micro Influencer werden für die Werbewirtschaft immer wichtiger. Damit verbessert sich auch für nicht ganz so bekannte Instagramer die Aussicht darauf, mit ihrer Online-Präsenz Geld verdienen zu können – nur im Kleinen eben, aber das reicht, wie gesagt, vielen ja auch zumindest fürs Erste bereits aus.

Woran liegt es, dass nicht ganz so populäre Instagramer von Unternehmen als Influencer gebucht (und natürlich auch bezahlt) werden? Gerade diese "kleinen" Influencer haben innerhalb ihrer Zielgruppe ein weitaus höhere Glaubwürdigkeit als die großen Social Influencer. Letztlich wirkt sich dieses Vertrauen in der so genannten "Engagement Rate" aus – die Reaktionsquote auf einen Post liegt bei Micro Influencern oftmals über denen der Stars.

 

Den Minijob (zurzeit auf 450 Euro Basis ) gibt es schon seit Jahrzehnten

Kann mit solchen Online-Verdienstmöglichkeiten ein ganz traditioneller Minijob noch mithalten? Aber natürlich! Denn zum einen funktioniert das Geld verdienen mit einem Minijob ebenfalls recht gut; ganze 5.400 Euro im Jahr sind drin – und das fast ohne Abzüge für den Minijobber.

Zum anderen bietet der Minijob Planungssicherheit und weitere Vorteile wie beispielsweise Anspruch auf bezahlten UrlaubLohnfortzahlung im Krankheitsfall oder meist auch Rabatte auf die eigenen Einkäufe beim Arbeitgeber.

Und drittens lässt sich ein Minijob fast überall finden und meist auch relativ schnell bzw. unkompliziert starten.

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