NEBENJOB ZENTRALE RATGEBER

Ohne ein zusätzliches Einkommen während des Studiums kommen die meisten Studenten an der Hochschule nicht über die Runden. Sie sind auf das Nebeneinkommen angewiesen. Die Bedarfssätze des Bafög reichen selten aus, auch wenn der Höchstsatz für Bafög 2020 steigt. Maximal 861 Euro erhalten Studierende dann aus der Förderung.
Ein Werkstudentenjob ist ein lukrativer Nebenjob, der ein gutes finanzielles Zubrot garantiert. Unternehmen in Deutschland bieten zahlreiche offene Werkstudentenjobs an. Alle Studenten haben einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. In manchen Branchen wird Hochschülern jedoch deutlich mehr gezahlt – etwa in der IT-Branche.

Nebenjob für Werkstudent

Erfahrung und Einkommen

In der Bundesrepublik gilt für die meisten Arbeitnehmer der gesetzliche Mindestlohn. Von Studenten ausgeführte Tätigkeiten wie ein Werkstudentenjob fällt ebenfalls darunter. Zu Beginn des Jahres ist der Mindestlohn auf 9,35 Euro pro Stunde gestiegen. Im vergangenen Jahr lag die Grenze noch bei 9,19 Euro pro Stunde. Mit dem Mindestlohn sollen Arbeitnehmer in Deutschland vor Ausbeutung geschützt und eine faire Entlohnung garantiert werden. Viele Studentenjobs bieten die Aussicht auf einen höheren Stundenlohn. Das Wissen der Hochschule macht sie zu qualifizierten Arbeitgebern.
Nicht nur ein gutes Einkommen spricht für die Ausübung eines Werkstudenten Jobs. Die gesammelte Erfahrung in der Praxis kann für den weiteren Lebensweg von Vorteil sein. Manche Studentenjobs machen sich beim Erstellen eines Lebenslaufs gut und können bei der späteren Jobsuche sehr hilfreich sein.

Qualifizierung verschafft mehr Geld

Der Mindestlohn gilt für alle Beschäftigten, ganz gleich ihrer Qualifikation. Vorgeschrieben ist der auch für Menschen ohne einen Schulabschluss. Wer hingegen das Abitur in der Tasche hat und zugleich an der Uni an seinem Hochschulabschluss arbeitet, ist mehr als qualifiziert. Mit dieser Qualifizierung winkt ein höherer Stundenlohn bei einem Werkstudentenjob.
Besonders gefragt sind derzeit Bewerber aus der IT-Branche. Wer im Studentenjob einen positiven Eindruck hinterlässt, hat ein Job nach dem Studium in dieser Branche sicher. Es winkt eine Festanstellung, etwa als Webentwickler für eine Marketingagentur in Hannover oder einer anderen Landeshauptstadt. Die Stellen in dieser Branche sind so gut bezahlt, das viele Studenten noch vor Ende ihres Studiums in Vollzeit arbeiten gehen.

Bis zu 12 Euro

In der IT-Branche erwarten Werkstudenten die höchsten Stundenlöhne. Bis zu 12 Euro verdienen sie bereits als Hochschüler. Das Einkommen als Vollzeitkraft liegt noch einmal deutlich höher. Wenig verwunderlich, das qualifizierte Studenten den vorzeitigen Abbruch ihres Studiums in Betracht ziehen.
Mehr als der Mindestlohn wird auch in anderen Branchen bezahlt. In sozialen Arbeitsfeldern und in Büros liegt die Vergütung ebenfalls deutlich über den Mindestlohn. Es sind genau die Branchen, die am stärksten unter dem Fachkräftemangel in Deutschland leiden. Im Einzelhandel oder der Gastronomie ist die Vergütung hingegen gering. Qualifizierungen sind für die Ausführung dieser Tätigkeiten nicht zwingend erforderlich.

Im Studienfeld bleiben

Wer auf der Suche nach einem guten Stundenlohn als Werkstudenten ist, bleibt am besten im eigenen Studienfeld. Je näher der Job am eigenen Studienfach liegt, desto höher sind die Verdienstmöglichkeiten. Hier spielt die mitgebrachte Qualifizierung eine Rolle.
Bei einem Werkstudentenjob mit Bezug zum eigenen Studienfach ist der Praxistransfer größer. Nicht in allen Branchen ist es möglich, einen fach-nahen Beruf temporär auszuüben. Angehende Rechtswissenschaftler an der Uni sind häufig fachfremd unterwegs, da in ihrer Branche kaum passende Tätigkeiten zur Auswahl stehen. 

 

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