Die „Klassiker“: Fast jeder, der auf der Suche nach einer Arbeit von zu Hause ist, kennt diese Art von Anzeigen. Doch oft steckt nur heiße Luft dahinter.

Viele Menschen, die auf der Suche nach einem Nebenjob sind, suchen eine Heimarbeit – sie wollen (oder müssen) bei freier Zeiteinteilung von zu Hause aus arbeiten. Jobangebote wie beispielsweise Kugelschreiber zusammenbauen, das Basteln von Schmuck oder das Konfektionieren von Briefmarken scheinen vielen da wie gerufen zu kommen.

Doch Vorsicht – aus den Anzeigen geht nämlich nicht hervor, dass Sie zumeist entweder für eine Schutzgebühr von mindestens 30 Euro (und mehr) weitere Informationen anfordern müssen oder für das gleiche Geld zunächst eine Arbeitsanleitung erwerben können.

Um überhaupt tätig werden zu können, müssen Sie gegebenenfalls noch das nötige Rohmaterial kaufen – Perlen, Schnüre, Kugelschreiber in Einzelteilen etc. Es ist nicht ungewöhnlich, dass dabei für den Nebenjob-Suchenden Kosten von mehreren hundert Euro entstehen.

Nicht selten müssen Sie sich die Abnehmer für Ihr fertiges Material (ob Kugelschreiber, Ketten, Schmuck oder andres) im Anschluss jedoch selbst suchen oder aber Ihre „Auftraggeber“ nehmen die fertigen Produkte wegen angeblicher Produktionsfehler oder sonstiger Mängel nicht wieder zurück. Sie bleiben auf Ihrer Ware also sitzen.

Ein solcher Nebenjob von zu Hause ist also nichts anderes als eine teure Beschäftigungstherapie. Geld in Heimarbeit können Sie damit nicht verdienen, sondern schlimmstenfalls sogar verlieren.

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