Anfang 2012 ist mit dem Portal Checkdas ein neuer Mikrojob entstanden, mit dem sich seriös, flexibel und regelmäßig Geld verdienen lässt

Marcus Reiner
Marcus Reiner ist der Gründer von Checkdas und erklärt, was Sie zum Nebenjob als Checker wissen müssen.

Erst viel versprochen und dann nichts oder kaum etwas davon gehalten: Diese unschöne Erfahrung haben bereits viele von uns gemacht – zumindest was beispielsweise den Online-Kauf von (meist gebrauchten) Artikeln über Auktionsportale, Online-Automärkte oder Online-Kleinanzeigenportale anbelangt.

Entsprechend ist kaum verwunderlich, dass immer mehr potentielle Käufer von Onlinewaren sich unsicher sind, ob ein Artikel, der in schönsten Worten beschrieben ist, es tatsächlich wert ist, ihn zu kaufen. Je höher der Wert, desto eher schrecken Interessenten vom Kauf zurück – oder aber sie machen sich auf den (oftmals weiten) Weg, um den Artikel persönlich in Augenschein zu nehmen und erst dann die Kaufentscheidung zu treffen. Aber ein solcher persönlicher Check kostet eben gerade durch die oftmals weite Entfernung zum Verkäufer viel Zeit und Geld.

Aus dieser Problematik heraus ist der Nebenjob als Checker entwickelt worden

Der Gründer von Checkdas.de, Marcus Reiner, hat dieses Problem erkannt und dafür eine Lösung gefunden. Wer sich unsicher ist, ob er einen bestimmten Artikel kaufen sollte oder es doch besser lassen sollte, kann ab sofort vor dem Kauf einen Check durchführen lassen. Denn mit Checkdas lässt sich alles checken, was gecheckt werden soll: Von der Armbanduhr über die Digicam oder das Designer-Möbelstück bis zum Gebrauchtfahrzeug kann für alles der passende Tester gefunden werden.

Das ist für beide Seiten lohnenswert: Zum einen für denjenigen, der etwas gecheckt haben möchte, weil er den Artikel, beispielsweise aufgrund der Entfernung, nicht selbst prüfen kann. Aber auch derjenige, der den Check (übrigens als Nebenjob) durchführt, profitiert, denn natürlich wird der Check bezahlt.

Wir wollten mehr erfahren über diesen Nebenjob und fragten bei Checkdas nach. Wir sprachen mit Marcus Reiner, der uns viel Wissenswertes über diesen neuen und flexiblen Mikrojob erzählt hat.

Die Idee, den Nebenjob als Checker ins Leben zu rufen, ist aus eigenem Bedarf heraus entstanden

Marcus Reiner erklärte uns, dass die Idee, Checkdas ins Leben zu rufen, ganz einfach aus eigenem Bedarf heraus entstanden ist. Denn auch er hat bereits häufiger Dinge über eBay und andere Gebrauchtkauf-Portale erstanden. Doch allzu oft hätte er gern bereits im Vorfeld gewusst, in welchem Zustand sich die Gegenstände tatsächlich befinden. Stimmt die Beschreibung des Artikels, sind die Fotos realistisch und detailgetreu, hat die Uhr wirklich keine Kratzer, ist die Farbe objektiv dunkelblau (oder handelt es sich eher um ein mittelblau), ist der Bausatz tatsächlich komplett?

Auch wenn nicht immer eine böse Absicht dahinter steht: Manchmal sind Artikel einfach nur schlecht beschrieben und wenn man sie dann vor sich hat, sind Sie gar nicht so, wie man sie sich anhand der Beschreibung vorgestellt hat.

Durch die Erfahrungen, die Marcus Reiner selbst gemacht hat, kam er zu dem Schluss, dass es sich ab einem bestimmten Wert einfach lohnt, Geld für einen Check auszugeben.

Welche Aufgabe übernehmen Sie bei einem Nebenjob als Checker für Checkdas?

Wenn Sie sich als Checker – natürlich kostenlos – bei Checkdas registrieren, geben Sie unter anderem auch die Kenntnisse an, auf die Sie zurückgreifen können. Sobald ein für Sie als Checker passender Auftrag hereinkommt, werden Sie „gematched“ – das heißt, in der Datenbank werden die für diesen Check in Frage kommenden Personen herausgesucht. Natürlich ist es wichtig, Checker zu finden, die für den Job geeignet sind, allerdings gibt es auch Bereiche, in denen keine besonderen Qualifikationen erforderlich sind – wie beispielsweise beim Anfertigen von einfachen Fotos zu Dokumentationszwecken, erklärte uns Marcus Reiner weiter.

Zunächst werden immer fünf potentielle Checker kontaktiert. Sobald jemand den Mikrojob übernehmen möchte, kann es losgehen mit dem Geld verdienen. Oft geht es nur darum, einfach zu überprüfen, ob die Angaben in einem Verkaufsangebot korrekt sind und ob der Zustand des Artikels wie beschrieben richtig ist: Ist das Auto kratzerfrei, funktioniert die Rolex… – es gibt viele denkbare Aufgaben für Checker. Anschließend berichten Sie dem Kaufinteressenten über Ihre Eindrücke, unter Umständen fertigen Sie auch Fotos oder ein Video vom Artikel an. Je weitreichender die Aufgaben, desto höher der Verdienst, brachte es Marcus Reiner auf den Punkt.

Voraussetzungen: Was sollten Sie für diesen Nebenjob können?

Von irgendetwas, so Marcus Reiner, sollten Sie schon Ahnung haben – oder an irgendetwas Spaß haben. Die Möglichkeiten, bei denen die Dienstleistungen ganz einfach erbracht werden können, sind ebenfalls relativ vielfältig – so kann es beispielsweise auch möglich sein, dass Sie eine Mitfahrgelegenheit für einen Artikel bieten, der nur auf Abholung bei eBay verkauft wird – und hierfür benötigen Sie nicht mehr als einen Führerschein und einen fahrbaren Untersatz, so Marcus Reiner weiter.

Wie viel Zeit haben Sie, um einen Auftrag auszuführen?

Grundsätzlich führen Sie den Nebenjob als Checker bei freier Zeiteinteilung durch, denn Sie selbst entscheiden, ob und welchen Auftrag Sie annehmen möchten. Sofern Sie angenommen haben, bleiben Ihnen in der Regel 48 Stunden Zeit, um alles zu erledigen – es sei denn, der Auftraggeber möchte den Check „Express“ abgeschlossen haben – dann bringt der Auftrag übrigens auch mehr Geld, so Marcus Reiner.

Wie viel Geld können Sie mit einem Check verdienen?

Die Devise von Marcus Reiner lautet „Unter 15 Euro verlässt keiner das Haus“. Der Auftraggeber legt den Preis für den jeweiligen Check fest. Wenn dieser Preis jedoch zu niedrig angesetzt ist, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch kein Checker melden, um den Auftrag zu übernehmen. Die Preise und damit der Verdienst liegen erfahrungsgemäß umso höher, je weiter der Auftraggeber vom Kaufobjekt entfernt ist – und je weniger Checker für diesen Auftrag geeignet sein könnten, so Marcus Reiner abschließend.

Können Sie mit einem Nebenjob als Checker regelmäßig Geld verdienen?

Der „Mikrojob“ oder auch „Smartjob“ ist mittlerweile Realität und ergänzt mehr und mehr den traditionellen Minijob auf 450-Euro-Basis. Dienstleistungen werden aufgespalten und in Form von vielen kleinen Jobs erledigt. Und natürlich, so die Antwort von Marcus Reiner, lassen sich mit diesen Mikrojobs bzw. Smartjobs auch mehrere hundert Euro im Monat verdienen.

Wie können Sie nun als Checker Geld verdienen?

Ganz einfach: Sie registrieren sich kostenlos und unverbindlich über die Website Checkdas.de

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