Im Nebenjob Geld verdienen mit Online-Videos

Wer eine eigene Website betreibt, egal ob als Webmaster oder Blogger, und auf dieser Site Videos von YouTube, sevenload, metacafe und anderen Videoplattformen eingebunden hat, der hat seit Kurzem eine neue Möglichkeit, mit dieser Seite Geld zu verdienen. Denn „Captain Ad“, das im September 2007 gestartete Werbenetzwerk zur Vermarktung von Online-Videos, ist seit Dezember 2007 im Rahmen einer offenen Betaphase nun auch für die Öffentlichkeit zugängig.

Diese Nachricht hat uns neugierig gemacht – wir wollten mehr erfahren und sprachen mit Max Moldenhauer, dem Gründer und Geschäftsführer von Captain Ad.

Wie funktioniert Captain Ad?

Captain Ad arbeitet mit einer für Webmaster einfach in die Website zu integrierenden Technik. Diese Technik muss lediglich anhand eines einfach zu kopierenden Codeschnippsels in die eigene Website eingebaut werden. Anhand dieses Codes werden die auf der Site eingebetteten Videos ermittelt und mit Werbung versehen. Wenn nun ein User ein Video auf der Website anklickt, da er es anschauen möchte, wird zunächst eine Werbung eingeblendet – das macht sich für den Websitebetreiber in barer Münze bezahlt.

Funktioniert Captain Ad mit allen Videos?

Wie Max Moldenhauer uns erklärte, funktioniert die Captain Ad-Technik mit Flash-Videos vieler Player, so natürlich des YouTube-Players, aber auch der Videoplayer von beispielsweise Sevenload, Google Video, MySpace Video, Dailymotion, Revver und diversen anderen.

Welche Art von Werbung wird eingeblendet?

Im Rahmen der Registrierung bei Captain Ad gibt der Publisher außer der Adresse seiner Website auch einige Keywords an, die den Inhalt der Website charakterisieren. Die einzublendende Werbung wird entsprechend auf den Inhalt der Website bzw. des Videos abgestimmt.

Wo liegen die Vorteile von Captain Ad?

Die Technik von Captain Ad ist ganz einfach in die Website einzubauen, sagte uns Max Moldenhauer. Zudem wird kein zusätzlicher Platz auf der Website benötigt, denn die Werbung wird über dem eingebetteten Video eingeblendet. Dem Publisher geht also kein Werbeplatz verloren, auf dem er andere Werbung schalten könnte.

Wie viel lässt sich verdienen?

Die Abrechnung der Werbeeinblendungen erfolgt über den Tausender-Kontakt-Preis (TKP), sagte uns Max Moldenhauer. Zur Zeit unseres Gespräches betrug der TKP drei Euro.

Laut Max Moldenhauer ist für viele Publisher Captain Ad ein zusätzlicher Baustein, um Einnahmen mit ihrer Website zu erzielen. Denn die meisten Blogger oder Website-Betreiber arbeiten mit ohnehin bereits mit Google AdSense, Affiliate-Programmen und/oder bezahlten Blogbeiträgen, um Geld mit ihrer Webpräsenz zu verdienen. Mit Captain Ad nun bietet sich eine zusätzliche Einnahmequelle, ohne dass hierfür ein separater Platz freigemacht werden muss. Das Feedback der Publisher, so Max Moldenhauer, sei durchaus positiv, denn die durch Captain Ad generierte Werbung lasse sich elegant in die Website einfügen.

Update Das Gespräch mit Max Moldenhauer haben wir im Januar 2008 geführt. Mittlerweile ist die Website captainad.com nicht mehr erreichbar. 

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