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Jobtipps
- Nebenbei verdient
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Testkäufer
/ Testkunde / Mystery Shopper

Mit der Lizenz zum Testen
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Servicewüste Deutschland?
Das galt lange Zeit - nicht zuletzt aus diesem Grund
stellen immer mehr Unternehmen die Qualität ihrer
Dienstleistungen und ihres Verkaufspersonals in Frage.
Denn die Konkurrenz schläft nicht, und durch erstklassigen
Service, das hat man auch hierzulande gelernt, lassen
sich Kunden gewinnen.
Undercover
im Auftrag des Kunden

Es gibt Agenturen, die sich auf das Management von Kundenbeziehungen
spezialisiert haben. Diese Dienstleister finden im Auftrag
von Unternehmen heraus, wie deren Kunden ihren Service
erleben. "Learning bei Doing" heißt
auch hier die Devise, denn am besten lässt sich
die Servicequalität mit der Methode des Mystery
Shopping testen. Dabei tritt ein Testkunde inkognito
als Käufer oder als zu beratende Person auf und
bewertet anschließend den Kundenservice.
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Das
Aufgabengebiet

Mystery Shopper, also die Testkunden, führen persönliche
oder telefonische Testkäufe oder Testberatungen
bei Anbietern unterschiedlichster Branchen durch. Anschließend
wird die Servicequalität des getesteten Unternehmens
bewertet. Die Einsatzgebiete sind so vielseitig wie
die zu testenden Unternehmen. So gibt es beispielsweise
auch den Werkstatt-Tester, der beispielsweise im Auftrag
der DEKRA mit seinem Fahrzeug eine Inspektion in einer
Fachwerkstatt machen lässt. Die DEKRA stellt anhand
der Ergebnisse die Qualität, Preiswürdigkeit
und Zuverlässigkeit der Werkstatt fest. Die Tester
können sogar als "Testdieb" eingesetzt
werden, um einen so genannten "Security Check"
durchzuführen.
Genaue
Beobachtung nach detaillierten Vorgaben

Der Testkäufer bekommt von der Agentur genaue Vorgaben,
was und wie er testen soll. Diese Auftragsbeschreibungen
sind detailliert, denn man macht nicht "einfach
mal so nebenbei" einen Testkauf oder nimmt eine
Testberatung in Anspruch. Je nach Aufgabengebiet ist
eine mehr oder weniger umfangreiche Vorbereitung notwendig.
Auf jeden Fall sollte der Testkunde sich alle wichtigen
Punkte seines Auftrages gut einprägen, denn er
darf keinesfalls als Testkäufer erkannt werden.
Die Mitarbeiter im zu testenden Unternehmen dürfen
keine Chance bekommen, sich zu verstellen. Die Eindrücke
und Erfahrungen muss sich der Mystery Shopper gut merken,
denn es kann schnell zur Enttarnung führen, wenn
er sich schriftliche Notizen an Ort und Stelle macht.
Was
müssen Sie können?

Mystery Shopping ist mehr als "einfach mal so"
einkaufen gehen. Wenn Sie Testkunde werden wollen, gehört
zu Ihrer "Grundausstattung" eine gute Auffassungsgabe
und ein ebenso gutes Erinnerungsvermögen. Denn
die Testberichte über Ihren Testkauf bzw. Ihre
Testberatung verfassen Sie später zu Hause. Bis
dahin dürfen Sie wichtige Eindrücke und die
Erfahrungen, die Sie gemacht haben, nicht vergessen
haben. Daneben sollte es Ihnen als Testkäufer nicht
schwer fallen, gut lesbare Berichte zu verfassen. Und
selbstverständlich sollten Sie aufgeschlossen sein
und auf Menschen zugehen können.
Bei vielen Agenturen ist
es Voraussetzung, dass ihre Mystery Shopper einen PC
mit Internetanschluss sowie eine eigene eMail-Adresse
haben. Denn die Testaufträge und auch die Übermittlung
der Testberichte erfolgen in der Regel über das
Internet.
Was
können Sie verdienen?

Der Verdienst der Testkunden ist auftragsabhängig
ganz unterschiedlich. Ein relativ zügig durchzuführender
Testkauf wie beispielsweise der Servicecheck eines Schnellrestaurants
bringt pro Auftrag um die 10 bis 15 Euro (inklusive
der Verköstigung). Handelt es sich um ein Mystery
Shopping mit ganz spezifischen Aufgaben und viel Vorbereitung,
kann die Bezahlung weit darüber liegen.
Auf jeden Fall ist der Verdienst
von Monat zu Monat unterschiedlich, je nachdem, wie
häufig der Testkäufer zu welcher Art von Aufträgen
eingesetzt werden kann. Mitentscheidend für die
Zahl der Aufträge ist natürlich auch die Art,
wie der Tester die bisherigen Aufträge erledigt
hat. Übrigens: Die meisten Mystery Shopper arbeiten
freiberuflich.
Unser
Tipp

Auch in dieser Branche gibt es schwarze Schafe. Seien
Sie misstrauisch, wenn Sie als Tester in Spe in Vorkasse
treten müssen, beispielsweise für Schulungen
oder wenn Sie einen teuren Faxabruf zur Vorabinformation
tätigen sollen.
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