Nebenjob-Tipp
Prospektverteiler

Ein Nebenjob, der für viel Bewegung und reichlich frische Luft sorgt
Die Zustellung von Werbeprospekten ist ein Job, der häufig insbesondere von Schülern, Hausfrauen oder Rentnern übernommen wird, um das Taschengeld oder die Haushaltskasse aufzubessern. Werbeprospekte werden im Auftrag von Unternehmen flächendeckend an die Haushalte der Umgebung verteilt. Für jeden Verteilbezirk ist jeweils ein Zusteller verantwortlich dafür, dass die Prospekte in den Briefkästen der Anwohner landen. Es ist sinnvoll, Prospekte dort zu verteilen, wo man selbst auch wohnt - damit hat man keine Anfahrt und bringt auch die erforderliche Ortskenntnis mit.
Voraussetzungen: Was müssen Sie als Prospektverteiler können
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Prospektverteiler mindestens 13 Jahre alt sein müssen. Allerdings gibt es auch Arbeitgeber, die sich von ihren Zustellern ein Mindestalter von 15 Jahren wünschen. Außerdem zählen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit zu den ganz wichtigen Anforderungen, die an einen Prospektverteiler gestellt werden. Daneben helfen gute Ortskenntnisse bei der zügigen Verteilung des Materials. Und nicht zuletzt ist Wetterfestigkeit wichtig, denn die Prospekte müssen unabhängig von Kälte, Regen oder Schnee an den Mann gebracht werden.
Es ist übrigens die Regel, dass kontrolliert wird, ob die Verteiler (insbesondere die Neueinsteiger) zuverlässig arbeiten. Wer Prospekte wegwirft, anstatt sie zuzustellen, Prospekte in Flure wirft oder auf Briefkastenanlagen ablegt oder wer Zustell- oder Werbeverbote nicht beachtet, muss mit der Kündigung und dem Wegfall des Nebenverdienstes rechnen.
Geld verdienen: Wie wird dieser Nebenjob bezahlt?
Da es sich bei der Prospektverteilung um eine relativ einfache Arbeit handelt, ist die Entlohnung entsprechend nicht sonderlich hoch. Es ist die Ausnahme, dass ein fester Stundenlohn bezahlt wird. Meistens wird nach Anzahl der zu verteilenden Prospekte abgerechnet. Je nach Gewicht und Größe des Prospektes kann der Verdienst circa zwischen einem bis sechs Cent pro Stück betragen. Der Stundenverdienst richtet sich entsprechend danach, wie zügig die Prospekte verteilt werden können.
Wie finden Sie einen Nebenjob als Prospektverteiler?
Teilweise werden Prospektverteiler in den Stellenanzeigen der regionalen Tagespresse oder auch im Internet gesucht. Oft aber hilft auch Eigeninitiative bei der Jobsuche weiter, denn in jeder Region gibt es Agenturen, die die Prospektverteilung für die werbenden Unternehmen übernehmen. Ein Blick in die Gelben Seiten kann nicht schaden.
Unser Tipp bei der Jobsuche: Die TNT Post hat eine Website eingerichtet, auf der sich Interessierte, die einen Job als Prospektverteiler suchen, sich über offene Stellen in den Niederlassungen von TNT Post bundesweit informieren und sich direkt online bewerben können: Die Prospektverteiler.de ![]()

Nachgefragt
Nebenjobs in Heimarbeit
Unsere Nachfrage vor Ort: Gibt es wirklich noch die "klassische" Heimarbeit?
- Ihr Recht auf den Zweitjob Was Sie trotzdem beachten müssen

- Urlaub im Nebenjob? Sie haben Anspruch mit Urlaubsgeld

- Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld etc. Vorsicht: Sonderzahlungen...

- Minijob und Steuererklärung Was muss ich angeben?

- Saisonbeschäftigung Wer mehr verdienen möchte als 400 Euro

- Prospektverteiler: Job mit viel frischer Luft
- Babysitter: Keine kinderleichte Aufgabe
- Dogwalking/Gassigehen: Ein tierischer Job
- Aushilfe im Eiscafé: Nicht nur im Sommer
- Regalauffüller: Ordnen und Auffüllen
- Gametester: Spiele testen, Geld verdienen
- Inventurhilfe: Das 1x1 des Zählens.
- Zeitungszusteller: Job für Frühaussteher

Spiele testen und Geld verdienen: Das klingt nach einem wahrhaftigen Traumjob

Nebenjob mit Ihrer Meinung: Wie Sie als Teilnehmer an Online-Umfragen Geld verdienen können

Nachgefragt bei der Verbraucherzentrale: Vorsicht, wenn Sie Vorkasse leisten sollen

Nebenjob als Teilnehmer an klinischen Studien: 1.000 Euro Aufwandspauschale sind nicht selten













