Nebenjob-Tipp
Erntehelfer

Ein Saisonjob, der zunehmend attraktiver wird
Beim Spargelstechen, Erdbeer- oder Championpflücken, beim Einbringen von Zucchini und Rhabarber oder auch bei der Weinlese kann kaum ein landwirtschaftlicher Betrieb auf Aushilfen als Erntehelfer verzichten. Denn für diese Aufgaben können Maschinen - anders als beispielsweise bei der Getreideernte - nicht oder nur sehr beschränkt eingesetzt werden.
In der Erntesaison werden Helfer händeringend gesucht
In den Betrieben, die auf die Unterstützung von Erntehelfern als Saisonbeschäftigenten angewiesen sind, findet zur Zeit ein Umdenken statt. Zuverlässige und körperlich belastbare Aushilfen werden von den Betrieben mittlerweile hoch geschätzt, denn die Suche nach Erntehelfern ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. Entsprechend kann sich Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen bei diesem Nebenjob durchaus in barer Münze bezahlt machen.
Ihre Aufgaben als Erntehelfer
Die Aufgabengebiete hängen vom Arbeitgeber, also dem jeweiligen landwirtschaftlichen Betrieb, ab. So gibt es Bereiche, in denen ohne "Handanlegen" nicht geerntet werden kann. Hierzu zählen insbesondere das Spargelstechen sowie das Pflücken von Erdbeeren oder Champignons, aber auch die Weinlese funktioniert nicht ohne menschliche Arbeitkraft.
Qualifikationen - was sollten Sie für diesen Nebenjob können?
Auch wenn Sie in der Regel keine besonderen Qualifikationen vorweisen müssen, um sich als Erntehelfer zu betätigen; über eines sollten Sie sich im Klaren sein: Feldarbeit ist harte, körperliche Arbeit. Und diese Arbeit findet draußen und bei jedem Wetter statt. Wer also körperlich nicht voll belastbar ist, dem ist dieser Saisonjob nicht unbedingt auf den Leib geschneidert.
Ihre Arbeitszeiten als Erntehelfer
Wie gesagt - bei diesem Job handelt es sich um eine (oft auch sozialversicherungsfreie) Saisonbeschäftigung », die oftmals im auf zwei bis drei Monate befristet ist. Die Saison beginnt mit dem Spargelstechen ab März/April und dauert - je nach Betrieb - bis in den Spätsommer hinein. Und während der Saison wird viel gearbeitet. Sie sollten Sich darauf einstellen, dass Sie Ihrem Arbeitgeber mindestens vier bis sechs Stunden täglich zur Verfügung stehen sollten. Außerdem macht das Wachstum von Obst und Gemüse auch am Wochenende keine Pause - entsprechend ist es möglich, dass Sie auch an Samstagen und Sonntagen tätig werden.
Oftmals liegt der Arbeitsbeginn bereits zwischen sechs und sieben Uhr, in anderen Betrieben kann man auch durchaus "erst" ab acht Uhr vormittags beginnen. Auf jeden Fall jedoch ist dieser Job besonders geeignet für Frühaufsteher.
Geld verdienen: Wie wird ein Erntehelfer bezahlt?
Der Stundenverdienst für diese Nebentätigkeit beträgt zwischen 4 und 8 Euro pro Stunde - die Verdienstmöglichkeiten hängen stark vom Arbeitgeber und auch von der Region ab. Teilweise erfolgt nach der Einarbeitung die Bezahlung im Stücklohn - das heißt, dass Sie entsprechend der Menge, die Sie ernten, bezahlt werden.
Wie kommen Sie an diesen Nebenjob?
Achten Sie auf Anzeigen in der Tagespresse bei sich vor Ort und fragen Sie bei den landwirtschaftlichen Betrieben, Blumenbetrieben und auch Gärtnereien in Ihrer Nähe nach, ob dort Erntehelfer oder anderweitige Saisonkräfte benötigt werden.
Bild oben: © irisch/PIXELIO

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