Die besten Nebenjobs: Hier sind sie – die Jury hat entschieden!

Die besten Nebenjobs: Hier sind sie

Die Gewinner bei der Wahl des besten Nebenjobs stehen fest: Die Jury der WirtschaftsWerkstatt hat über die besten Zusatzverdienst-Ideen entschieden

Nun ist entschieden, wer den Wettbewerb der Wirtschaftswerkstatt gewonnen hat: Der beste Nebenjob wurde prämiert. Sechs Wochen hatten Nebenjobber Zeit, ihre Nebentätigkeit als die beste vorzustellen – mit Beschreibung, mache haben ihren Vorschlag sogar mit Bildern oder Videos ausgestaltet. Während der 42 Tage, während der die Nebenjobs geuploaded werden konnten, wurden 88 verschiedene Vorschläge eingereicht – und die Community hat sich beteiligt, indem sie kräftig mit abstimmte (immerhin gab es 10 Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro zu gewinnen) – über 9.000 Stimmen wurden abgegeben.


Thomas Modig

Unser Gesprächspartner
Thomas Modig

Vielleicht war ja auch Ihre Stimme dabei? Denn auch wir haben den Award als Partner unterstützt und zum Start des Wettbewerbs ein Gespräch mit Thomas Modig, dem Senior Experte Public Affairs & CSR der SCHUFA Holding AG geführt.

Und letztlich hat auch der Wettbewerb der Wirtschaftswerkstatt wieder einmal gezeigt: Der beste Nebenjob sieht für jeden anders aus. Warum das so ist, lässt sich in unserem Artikel Die besten Nebenjobs nachlesen.

Die besten Nebenjobs von ganz normal bis ziemlich abgedreht: Die Vorschläge füllen die ganze Breite der Skala

Viele der Nebenjobs, die während der Upload-Phase präsentiert wurden, gehörten zu den Klassikern der Thematik Geld verdienen. Die Tätigkeiten als Pizzakurier, Kellner, Lagerhelfer, Paketzusteller, Barista, Einkaufshelfer, Testkäufer, Fahrradkurier, Parkplatz-Anweiser, Nachhilfelehrer oder als Gassi Geher sind sicherlich als solche „Normal-Jobs“ anzusehen.

Andere Vorschläge waren schon relativ ausgefallen. Denn wer als On-Board-Kurier, GPS-Tracker, Simulationspatient, Motion Designer, Fotomobilist, Model, HipHop-Trainer, Biertester, DFB-Schiedsrichter, Maskottchen oder als Lokführer arbeitet und damit einen Zusatzverdienst einfährt, gehört sicher nicht mehr zur breiten Masse der Nebenjobber.

Und nicht zuletzt wurden auch derart originelle Jobs vorgeschlagen, die auch wir, die Redaktion der Nebenjob-Zentrale, in die Kategorie „absolut außergewöhnlich“ einsortieren würden.

Einige überraschende Job-Vorschläge

In diese Gruppe der eigenwilligen Jobvorschläge fällt unter anderem der von Timo. Timo verdiente in China als „Fake-Geschäftsführer“ Geld: Seine Aufgabe bestand darin, sich in einer Diskothek unter die Menge zu mischen und (scheinbar zur Imagesteigerung der Diskothek) vorzugeben, einer der Geschäftsführer zu sein.

Auch die Möglichkeit, als Bahnfahrer Geld zu verdienen, fanden wir ausgesprochen einfallsreich. Andreas hat diesen Vorschlag eingereicht: Er kauft ein Bahn-Gruppenticket und schlägt anschließend Bahnkunden, die sich am Fahrkartenautomat ein Ticket kaufen wollen, vor, gemeinsam mit ihm in einer Gruppe zu fahren und auf diese Weise Geld zu sparen. Einen Teil der Ersparnis bekommt Andreas‘ Mitfahrer, den anderen Teil behält Andreas als Gruppenorganisator – von diesem diesen Deal profitieren also beide Seiten gleichermaßen.

Der Zwischenstand nach der offenen Votingphase

Im Rahmen der öffentlichen Abstimmung lag unangefochten der Pizzakurier mit fast 1.200 Stimmen auf Platz eins. Der Rang zwei, drei und vier lagen nach der Abstimmungsphase relativ gleichauf: „Move“ bekam 696 Votes für seinen Nebenjob als HipHop Trainer in einer Berliner Jugendfreizeiteinrichtung, Jacob, der als Motion-Designer 2D-Animationen erstellt, kam auf 691 Stimmen und Cahar erhielt für den Beitrag als Nebenjobber bei H&M 661 Votes.

Außerdem kamen (Platzierung 5 bis 20) folgende Jobs in die in die engere Wahl des besten Nebenjobs: Lokführer, Maskottchen („Schlaue Maus“), Testkäufer, On-Board-Kurier, Paketzusteller, YouTuber, Spieletester, Fotograf, Supermarkt-Auslieferer, Fahrradkurier, Callcenter-Agent, Rikscha-Fahrer, Englischlehrer im Kindergarten, Jugendgruppenleiter, DFB-Schiedsrichter und Portraitzeichner/-maler.

„And the Winner is…“: Das letzte Wort hatte die Jury

Anna Schönbeck alias MissKokus

Jurymitglied
Anna Schönbeck
alias MissKokus

Die 20 Vorschläge, die während der Abstimmungsphase die meisten Stimmen bekommen haben, kamen in die finale Wahl um den besten Nebenjob. Denn erst nach dem 27. November sollte entschieden werden, welche fünf Gewinnerjobs mit jeweils einem iPhone plus iPad ausgezeichnet werden sollten. Die letzte Entscheidung traf die Jury, die sich aus Anna Schönbeck (alias „MissKokus“ bei YouTube), einem Mitarbeiter der SCHUFA und einem Helliwood-Mitarbeiter zusammensetzte.

Der beste Nebenjob: Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht

Ganz sicher waren nicht nur die 20 Finalisten sehr gespannt darauf, welche fünf Gewinner sich letztlich über das Businesspaket im Wert von 1.000 Euro freuen durften. Stellvertretend für alle Gewinner wurden am 3. Dezember Lydia Schmidt (sie hat bei Microsoft den Nebenjob als Maskottchen "Lette") und Morad El-Ahmad (der Berliner ist HipHop-Trainer in einer Berliner Jugendeinrichtung) mit den wertvollen Preisen ausgezeichnet.

Die Gewinner der besten Nebenjobs Lydia Schmidt (2.v.r.) und Morad El-Ahmad (2.v.l.)

Am 3. Dezember 2014 wurden die Gewinner Lydia Schmidt (2.v.r.) und Morad El-Ahmad (2.v.l.) stellvertretend für alle Gewinner von Serena Holm und Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR bei der SCHUFA Holding AG ausgezeichnet.

Die weiteren Gewinner eines iPads und iPhones sind:

  • Jacob Resch aus Höchstberg, der als Motion Designer Geld verdient. Er animiert 2D Intros und bietet sie auf der Plattform Videohive an - zusätzlich bekommt er über das Internet Aufträge zur Erstellung von Animationen.
  • der Hamburger Fabian Parting hat die Jury mit seinem Nebenjob als On-Board-Kurier überzeugt und
  • die leidenschaftliche Fußballerin Esra Demirci aus Mainz hat seit fünf Jahren einen Nebenjob als DFB-Schiedrichterin.

Informationen und Videos zum Award sowie alle Einreichungen finden Sie auf der Webseite WirtschaftsWerkstatt

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