Geld verdienen mit dem Austragen von kostenlosen Wochenblättern

Aus dem täglichen Leben sind sie nicht wegzudenken: die allwöchentlichen, kostenlosen Kleinanzeigenblätter, die in den Briefkästen der Haushalte landen.

Wir wollten Näheres über den Nebenjob als Zusteller von kostenlosen Wochenzeitungen erfahren und fragten bei einem Herausgeber lokaler Wochen- und Anzeigenzeitungen, der Prima Druck + Verlag GmbH & Co. KG nach. Frau Noack aus dem Verantwortungsbereich für die Zeitungszustellung erklärte uns, was man können muss und was es zu verdienen gibt.

Die Voraussetzungen – was sollten Sie als Zeitungszusteller können?

Wer mit dem Austragen kostenloser Anzeigenzeitungen Geld verdienen möchte, muss mindestens 13 Jahre alt sein, sagte uns Frau Noack. Daneben ist Zuverlässigkeit das oberste Gebot, denn die Zeitungen müssen pünktlich und regelmäßig, und das bei Wind und Wetter, zugestellt werden.

Wie Frau Noack erklärte, wird die regelmäßige Verteilung der Zeitungen vom Verlag kontrolliert. Entsprechend werden telefonische Routineuntersuchungen getätigt, um den Erhalt der Zeitungen in den Haushalten der einzelnen Zustellbezirke zu überprüfen. Sobald sich herausstellt, dass ein Haushalt keine Zeitung erhalten hat, wird automatisch der gesamte Bezirk des Zustellers unter die Lupe genommen.

Die Arbeitszeiten bei der Zeitungszustellung

Die Arbeitszeit ist nicht zwar nicht fest vorgeschrieben, dennoch kann sich der Zusteller nicht frei aussuchen, wann er die Verteilung in Angriff nimmt. Wie Frau Noack uns erklärte, sind die Verteiltage feststehend (mittwochs und/oder samstags).

An den Verteiltagen werden die Zeitungen in der Regel bis 9 Uhr vormittags beim Zusteller angeliefert. Oftmals müssen, bevor man mit der Verteilung beginnen kann, separat gelieferte Beilagen in die Blätter einsortiert werden – auch diese Aufgabe übernimmt der Zusteller. Anschließend müssen die Anzeigenblätter bis spätestens 18 Uhr in allen Haushalten des Bezirkes zugestellt werden.

Geld verdienen: Wie wird dieser Nebenjob bezahlt?

Die Bezahlung der Austräger erfolgt pro zugestellter Zeitung, sagte uns Frau Noack. Jeder Austräger übernimmt mindestens einen festen Zustellbezirk, der meist 300 bis 400 Haushalte umfasst. Der Verdienst pro verteiltem Exemplar ist unterschiedlich, je nachdem, ob der Bezirk aus Hochhaussiedlungen bzw. Mehrfamilienhäusern besteht oder ob größtenteils Einzelhäuser zum Verteilbezirk gehören. Als Faustregel nannte uns Frau Noack, dass der Verdienst rund 5 Cent pro Stück beträgt. Für das Einsortieren der Beilage erhält der Zusteller zusätzlich 0,5 Cent pro Beilage.

Wer mehr verdienen möchte und die entsprechende Zeit und Lust hat, hat auch die Möglichkeit, mehrere Zustellbezirk zu übernehmen, sagte uns Frau Noack. Wichtig ist allerdings immer, dass die Verteilung bis spätestens 18 Uhr erfolgt ist.

Wie finden Sie einen Nebenjob als Austräger der kostenlosen Wochenzeitungen?

Am einfachsten und am erfolgversprechendsten ist es, wenn Sie sich direkt an die Verlage wenden, die die kostenlosen Wochenzeitungen bei Ihnen vor Ort herausbringen. Fragen Sie dort nach, ob zur Zeit oder später Austräger in Ihrem Wohn- (bzw. Zustell-) Gebiet gesucht werden. Aber auch in den Wochenzeitungen selbst werden die Gebiete ausgeschrieben, für die Austräger gesucht werden.

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