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Wie lässt sich ein Studium finanzieren?

Von S. Trautwein am 16-08-2018
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Ein Studium gilt immer noch als beste Möglichkeit, sich optimal zu qualifizieren und mit hervorragenden Chancen ins Berufsleben zu starten. Viele Studenten streben sogar an, nach dem Bachelor-Studium noch ein bis zwei Jahre weiterzustudieren, um mit dem Master-Abschluss die Aussichten auf eine Führungsposition zu steigern. Insgesamt müssen also fünf bis sechs Studienjahre finanziert werden. Wenn die Universität nicht nahe dem Wohnort liegt, ist ein Umzug in eine kleine Wohnung oder das Studentenwohnheim unvermeidbar. Während also die Altersgenossen, die eine Ausbildung beginnen, bereits Geld verdienen und Ersparnisse bilden, müssen Studenten zunächst kräftig investieren. Trotz Studentenjobs und Unterhaltszahlungen der Eltern bleibt oft eine Finanzlücke, die mit einem Studienkredit geschlossen werden kann.

 

Studenten

 

Wie teuer ist ein Studium?

Laut Statistik benötigt der durchschnittliche Student jeden Monat 819 Euro, um alle Kosten zu bezahlen. Dabei muss beachtet werden, dass abhängig vom Studienort dieser Wert erheblich nach oben variieren kann. Wer einen Studienplatz in München bekommen hat, muss wesentlich mehr Miete (616 Euro) zahlen als sein Studienkollege in Köln (388 Euro), Berlin (363 Euro) oder Hamburg (410 Euro). Lebensmittel werden für durchschnittlich 169 Euro im Monat gekauft und weitere größere Posten sind die studentische Krankenversicherung mit über 80 Euro sowie die Fahrten nach Hause mit 94 Euro. Für Freizeitaktivitäten zahlt ein Student 61 Euro und 42 Euro fallen für Kleidung an. Kosten für Arbeitsmaterialien und Telefon sowie Internet sind ebenfalls unvermeidbar und schlagen nochmals mit 51 Euro zu Buche. Aufsummiert benötigt also selbst ein sehr bescheiden lebender Student jeden Monat 819 Euro Finanzmittel. Bei einem sechsjährigen Studium müssen somit fast 60.000 Euro finanziert werden.

Aus welchen Geldquellen finanzieren Studenten ihr Studium?

Im Durchschnitt verfügt ein Student in Deutschland über 918 Euro im Monat, wovon die Eltern mit 469 Euro den Hauptteil bestreiten. Hinzu kommen 138 Euro Bafög und 207 Euro, die der Student durch Aushilfsjobs verdient. Die fehlenden 104 Euro stammen entweder aus Ersparnissen oder müssen durch einen Studienkredit finanziert werden. Für Studenten in den teuren süddeutschen Universitätsstädten ist diese Finanzierungslücke teilweise sogar noch erheblich größer.

 

Guide

 

Sind Kredite eine sinnvolle Möglichkeit der Studienfinanzierung?

Vielen jungen Menschen wird mulmig zumute, wenn sie daran denken, mit den Schulden des Studienkredits ins Berufsleben zu starten. Wer allerdings ambitioniert studiert, sollte nicht aufgrund fehlender finanzieller Rücklagen auf ein Studium verzichten, denn die Gehaltsaussichten für Akademiker sind nach wie vor wesentlich besser als für andere Berufsgruppen. Hinzu kommt, dass die derzeit historisch niedrigen Zinsen eine Finanzierung erheblich erleichtern. Allerdings sollte man einen Online Kreditvergleich nutzen, um den besten Kredit zu realisieren. Hier findet man die Angebote der günstigen Direktbanken und kann sich einen genauen Marktüberblick verschaffen.

Niedrige Zinsen erleichtern die Tilgung

Besonders in der Endphase des Studiums, wenn es auf die Abschlussprüfungen zugeht, kann es sinnvoll sein, statt eines weiteren Nebenjobs einen Studienkredit zu nutzen. Auf diese Weise kann man das Studium zügig und mit gutem Ergebnis beenden und hat die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job. Wer dann mit relativ hohen monatlichen Raten dafür sorgt, dass der Kredit schnell zurückgezahlt wird, senkt die Zinslast ganz erheblich, verkürzt die Rückzahlungsdauer und startet schon bald in ein schuldenfreies Leben.

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