Wie sich mit einem Nebenjob als Profi-Computerspieler Geld verdienen lässt

Zugegeben – es gibt sicherlich nicht wenige Eltern, die sich Tag für Tag die Haare raufen, weil ihr Sprössling wieder einmal seine Zeit mit Computerspielen verbringt. Dass sich jedoch mit Computerspielen nicht nur die Zeit vertreiben, sondern auch Geld verdienen lässt, ist mittlerweile auch in Deutschland Realität geworden.

Während früher das Austragen von Zeitungen zu den ganz normalen, klassischen Nebentätigkeiten für Jugendliche zählte, etabliert sich auch hierzulande die Möglichkeit – im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch – gutes Geld nebenher zu verdienen: Mit dem eSport, dem elektronischen Sport. Professionelle Computerspieler, so genannte “Progamer” kämpfen um den Sieg in Spielen wie beispielsweise Counter-Strike, Warcraft, Quake, FIFA Football oder Need for Speed.

Nebenjob mit Computerpielen: Zauberwort eSports

In anderen Ländern, wie beispielsweise in Korea, ist der eSport schon so populär, dass die herausragenden Spieler der Szene wie Popstars verehrt werden. eSport steht für das professionelle Computerspielen – und das setzt sich seit einigen Jahren auch hierzulande immer mehr durch. Preisgelder von mehreren Hunderttausend Euro pro Saison sind keine Seltenheit. Weltweit gibt es sogar Wettbewerbe, auf denen Preisgelder in Millionenhöhe unter Spielern aus aller Welt ausgespielt werden. “Traumhafte Vorstellung!” wird sich jetzt der ein oder andere denken – “den ganzen Tag Computer spielen und dafür auch noch Geld bekommen”. Ganz so einfach ist es jedoch nicht.

Erfolg im Sport bedeutet Training – auch virtuell

Wer in der Welt des eSports Geld verdienen möchte, erkennt sehr schnell, dass unter eSport eben nicht nur die einfache Daddelei am PC zu verstehen ist. eSport ist nicht nur Spaß, sondern auch Geschäft – oft auch als “Gaming Business” bezeichnet. Obwohl manche erfolgreiche Spieler den eSport als “besten Nebenjob der Welt” bezeichnen.

Trotz aller Liebe zum Job: Für die professionellen Spieler steht vor dem Erfolg harte Arbeit. Damit sich das Spielen in barer Münze auszahlt, trainieren die professionellen Spieler regelmäßig im Internet. Die Spieler organisieren sich in Mannschaften, die als traditionell als “Clan”, immer häufiger aber auch einfach als Team bezeichnet werden. Diese treffen sich mehrmals pro Woche, im Internet oder auch offline auf so genannten LAN-Parties und trainieren und perfektionieren Strategien und Taktiken.

Tipp In unserem Artikel E-Sport als Nebenjob finden Sie viele Tipps und Infos, was Sie machen können, um den Zeitvertreib mit Computerspielen zu einem Nebenjob auszubauen

Wo kann man sonst noch spielen?

Tagtäglich kämpfen auch in Deutschland tausende Spieler in Online-Gamewelten darum, die Profiliga zu erreichen. Zu den bekanntesten Ligen für Computerspieler zählt die Electronic Sports League (ESL) – wer hier die “Pro Series” (Professional Series) erreicht, hat es geschafft.

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