NEBENJOB ZENTRALE RATGEBER

Häufig vermeiden wir es, unseren Nebenjob im Lebenslauf anzugeben, wenn wir eine Bewerbung schreiben. Die Hauptgründe dafür sind oft der fehlende Bezug zum Studium oder weil man sich einredet, dass es “nur” eine geringfügige Beschäftigung ist. 


Aber warum denken wir, dass unser Nebenjob uns nicht beruflich weiterbringen kann und die Nennung  im Bewerbungsprozess sogar ein Ausschlusskriterium ist? Mit diesem Beitrag geben wir dir 3 Gründe, warum dies nicht der Fall ist und es sich lohnt, deinen Nebenjob im Lebenslauf anzugeben.

Frauen schüllteln sich beim Bewerbungsgespräch die Hand

1. Nebenjob verbessert deine Softskills

Viele nehmen einen Nebenjob an, um ihre finanzielle Lage zu verbessern oder weil sie durch die Corona Pandemie ihren aktuellen Job nicht mehr oder nur bedingt ausüben können. In den letzten Jahren vergrößerte sich die Nachfrage nach Nebenjobs aber auch, weil vermehrt Berufstätige in neue Berufsfelder eintauchen möchten oder ihre Softskills erweitern wollen. Doch wie soll das gehen? Nehmen wir den Kellner Job als Beispiel. Das Bedienen kann in Stoßzeiten sehr stressig sein und ein gutes Zeitmanagement sowie eine schnelle Auffassungsgabe sind daher gefragt. Gleichzeitig fördert man mit diesem Nebenjob seine kommunikativen Fähigkeiten bei der Aufnahme einer Bestellung und zeigt, dass man auch ein echter Teamplayer sein kann. All diese Softskills können durch einen Nebenjob verbessert werden und sind Pluspunkte in jedem Bewerbungsgespräch. Brauchst du noch mehr Argumente deinen Nebenjob im Lebenslauf zu nennen?

2. Nebenjob - der Booster für deinen Lebenslauf

Nicht nur Softskills werden immer wichtiger, sondern auch soziales Engagement ist im Lebenslauf gerne gesehen und zeigt, dass du Interesse am Allgemeinwohl hast. Hier findest du Nebenjobs im sozialen Bereich, die ebenfalls eine Nennung in deinem Lebenslauf wert sind. Nebenjobs zeigen deinem zukünftigen Arbeitgeber zudem, dass du lernbereit und neugierig bist sowie Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung hast und deinen Horizont erweitern möchtest. Diese Eigenschaften verraten deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du auch mit neuen Herausforderungen und einem dynamischen Berufsalltag zurecht kommst. 

3. Nebenjob verbessert deine Selbstkenntnis

Gerade während der Schulzeit oder nach dem Abschluss sind junge Erwachsene unschlüssig, in welcher beruflichen Richtung sie später arbeiten möchten. Durch Nebenjobs bietet sich die einzigartige Gelegenheit, in unterschiedlichen Fachrichtungen Einblicke zu erhalten. Selbst ein Ferienjob hilft dir dabei, deine persönlichen Interessen zu erkennen und ermöglicht es dir, erste Berufserfahrung zu sammeln. Sogar wenn du auf eine Jobzusage oder auf einen Ausbildungsplatz wartest, kannst du den Nebenjob im Lebenslauf als Überbrückungsphase angeben. So signalisierst du dem Recruiter, dass du in dieser Zeit nicht untätig warst und aktiv deine Kenntnisse erweitert hast.  

Fazit

Zerbrich dir nicht den Kopf, ob dein Nebenjob im Lebenslauf angegeben werden soll und zu deiner Fachrichtung passt. Jede Arbeitserfahrung verrät deinem zukünftigen Arbeitgeber etwas über deine persönlichen Ziele und Stärken. Verpasse also nicht die Gelegenheit und finde bei uns einen Nebenjob in der Nähe, der dich im Leben weiterbringt!

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