NEBENJOB ZENTRALE
RATGEBER


​Artikel

Nebenjob ab 16 Jahren: Als Schüler Geld verdienen – so geht’s

Von S. Egger am 26-09-2018
0 Kommentare | 10538 Aufrufe

Glückliche Jugendliche

Viele Jugendliche, das ist unumstritten, sind auf der Suche nach einem Nebenverdienst.

Dass das Leben als Jugendlicher viel Geld kostet, dass ist jedem bekannt. Daher sind viele auf der Suche nach einem Zuverdienst, weil das Taschengeld nicht mehr ausreicht. Brauchst auch du mehr Geld für das Erfüllen deiner zahlreichen Wünsche? Ja? Deine Jobmöglichkeiten, wenn du Schüler bist, sind aufgrund des Jugendschutzgesetzes begrenzt und häufig auch schlecht bezahlt. Grundsätzlich ist es so: Desto jünger du bist, desto geringer ist die Bezahlung. Das ist häufig der Grund dafür, dass Jugendliche, die in der selben Situation wie du sind, das Jobben und Geld verdienen nach hinten verschieben, für die spätere berufliche Laufbahn ist das jedoch genau das Falsche, denn ein Nebenjob ist viel mehr als nur Geld verdienen.

 

Nebenjob als Jugendlicher: Viele Vorteile für dich!

Natürlich ist es uns bewusst, dass für dich momentan das Geld verdienen im Vordergrund steht, wenn du dafür einen Teil deiner Freizeit aufopfern musst. Trotzdem solltest du die positiven Begleiterscheinungen, die der Nebenjob mit sich bringt, nicht übersehen. Vergiss nicht: Der Schülerjob ist die wichtige erste Berufserfahrung, selbst wenn du als “Hauptberuf” noch Schüler bist.  Bereits während deiner Jugend kannst du mit Hilfe deines Jobs Erfahrung im Umgang mit Chefs, Kollegen und Kunden machen und die erste berufliche Verantwortung übernehmen. Die Tatsache, dass du bereits gearbeitet hast und damit dein Engagement gezeigt hast, wird dir bei deiner späteren Jobsuche immer weiterhelfen. Das gilt auch, wenn es kein Job ist, den du später ausüben willst. Auch wenn du nun einem Babysitter Job nachgehst, wird der Fakt, dass du in deiner Freizeit gearbeitet hast, bei deiner Bewerbung für einen Architektur Posten von Vorteil sein.

 

Häufig kannst du erst ab 16 in deinen Nebenjob starten!

Viele Arbeitgeber, die Nebenjobs für Schüler anbieten, setzen ein Mindestalter von 16 Jahren voraus. Aus diesem Grund darfst du, wenn du jetzt noch unter 16 bist, bereits mit dem Hinfiebern auf deinen 16. Geburtstag beginnen, denn ab diesem heiß ersehnten Datum können Jugendliche einfacher einen gut bezahlten Nebenjob finden. Bei welchen Unternehmen du einen passenden Nebenjob beziehungsweise Minijob finden kannst, kannst du am Ende dieses Beitrages nachlesen.

 

Alles in Maßen und nicht in Massen: Achte darauf, dass dich dein Nebenjob nicht überfordert.

Durch die gesetzlichen Regelungen ist bereits festgelegt, dass Schülerjobs an mehr oder weniger enge zeitliche Grenzen gebunden ist. Doch diese Regelungen sind nicht dazu gemacht, um dich zu verärgern beziehungsweise um dich um dein Geld zu bringen. Sie wurden eingeführt, damit du dich nicht überarbeitest. Selbst wenn du in deinem Nebenjob als Jugendlicher gutes Geld verdienst, solltest du deine schulischen Leistungen nicht vernachlässigen. Denn was nützt dir all das Geld, wenn du durch deine schlechten Noten deine zukünftigen Jobmöglichkeiten verschlechtert? Aus diesem Grund ist besonders ein Ferienjob die ideale Möglichkeit, um zeitlich begrenzt relativ viel Geld zu verdienen, ohne schlechte Noten in der Schule zu risikieren.

Jugendlicher

Und wo kannst du nun einen Nebenjob ab 16 finden? Na hier!

Viele Supermärkte wie Rewe, Penny, Toom, Edeka und Netto sind dafür bekannt, dass sie Schülerjobs anbieten. Auch in Drogeriemärkten wie beispielsweise DM wirst du fündig, wenn du einen Nebenjob suchst. In den Filialen übernimmst du unterschiedliche Aufgaben wie das Auffüllen von Regalen, das Aufräumen des Ladens und vieles mehr.

Ein weiterer Top-Arbeitgeber als Schüler sind Schnellrestaurants wie Mcdonald's, Burger King und Subway, denn auch diese stellen mitunter Schüler ab 16 Jahren ein. Auch kleinere Bäckereien und Cafés in deiner Nähe können dich als Jugendlichen über 16 Jahren als Aushilfe hinter dem Tresen oder als Küchenhilfe benötigen.

Natürlich sind für deinen ersten Job auch Eltern beliebte “Arbeitgeber”, denn du kannst dir auch mit Hilfe von Nachhilfe und Babysitten dein Taschengeld einfach aufbessern.

Ein Job bei dem du von den Einschränkungen, die du durch das Jugendschutzgesetz hast, profitieren kannst, ist der Nebenjob als Testkäufer. Hier testest du Unternehmen darauf, ob der Jugendschutz auch umgesetzt wird.

Zu guter Letzt kannst du auch in deiner Nachbarschaft Geld verdienen und beispielsweise durch Rasenmähen, Gassigehen mit dem Hund oder als Einkaufshilfe schnell Geld zwischendurch verdienen.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar.


Kommentar hinzufügen