Ein flexibler Nebenjob während dem Studium, der Schule oder sogar als zusätzliches Einkommen zu einem bestehenden Arbeitsverhältnis? Möglichkeiten dafür gibt es viele!

Vielleicht brauchst du das Geld dringend, um deinen Lebensunterhalt zu stemmen. Eventuell hast du auch einfach etwas freie Zeit, die du sinnvoll nutzen möchtest. Gründe für einen Nebenjob kann es viele geben und zu etwas mehr Geld am Ende des Monats sagt bekanntlich niemand Nein. Jedoch hast du auf der Suche nach einem Nebenjob in der Regel ein Problem: Du hast bereits andere Verpflichtungen, sei es durch ein Studium, durch die Schule oder deinen Beruf. Dadurch bist du zeitlich gebunden und benötigst einen Nebenverdienst, welcher sich flexibel an deinen Zeitplan anpasst. Dank dem World Wide Web gibt es mittlerweile zunehmend Nebenjobs mit mehr oder weniger freier Zeiteinteilung. Aber welche sind das und wie kommst du an einen solchen Zusatzverdienst?

 

Viele flexible Nebenjobs erfordern eine Gewerbeanmeldung

Manchmal muss es schnell gehen und du benötigst das Geld sofort, beispielsweise durch den Verkauf von gebrauchter Elektronik im Internet. Wenn du hingegen auf der Suche nach einem dauerhaften sowie flexiblen Nebenjob bist, gibt es dafür bessere und lukrativere Möglichkeiten. Gerade Studenten sind häufig auf der Suche nach einem Nebenverdienst mit flexiblen Arbeitszeiten, denn sie haben keinen dauerhaft geregelten Alltag wie beispielsweise bei einem Job mit 40-Stunden-Woche. Stattdessen haben sie in den Semesterferien mehr Zeit für einen Nebenverdienst, während der Prüfungsphase dafür überhaupt keine und auch während des Semesters können die Zeiten sowie Anzahl der Vorlesungen stark schwanken. Für wen – aus welchen Gründen auch immer – ein regulärer Minijob oder Nebenjob mit fixen Arbeitszeiten also nicht infrage kommt, kann sich dennoch den einen oder anderen Groschen hinzuverdienen. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die in vielen Fällen aber die Anmeldung eines Gewerbes erfordern. Wenn du nicht für einen Arbeitgeber tätig wirst, musst du deinen Nebenverdienst nämlich selbst versteuern sowie gegebenenfalls versichern. Prüfe also vorab, ob du bei deinem Nebenjob einer abhängigen oder selbstständigen Beschäftigung nachgehst und welche steuerlichen sowie rechtlichen Regelungen dementsprechend in Ihrem Fall greifen. Aber keine Sorge: Das klingt auf den ersten Blick komplizierter als es auf den zweiten tatsächlich ist.

 

Flexiblen Nebenjob online finden: Mit diesen Ideen und Tipps klappt’s!

Nun zum Eigentlichen: Wie findest du online einen Nebenjob, welcher dir eine freie Zeiteinteilung sowie einen attraktiven Verdienst bietet? Unter folgenden Ideen ist gewiss auch etwas Passendes für dich dabei:

Idee 1: Nachhilfe

Wenn du in einem Schulfach oder einem Themenbereich an der Universität besonders versiert bist, könntest du dir als NachhilfelehrerIn etwas Geld nebenbei verdienen. Mittlerweile gibt es im Internet spezielle Plattformen für die Vermittlung von Nachhilfe für Schüler sowie Studenten, welche du über eine kurze Suchmaschinenrecherche problemlos finden solltest. Der Vorteil: Du kannst einerseits deinen Verdienst flexibel aushandeln und andererseits die Termine so legen, wie es dir in der betreffenden Woche am besten passt.

Idee 2: Promotion

Ein klassischer Nebenjob für Studierende sowie volljährige SchülerInnen ist die Promotion auf Messen und Events. Flyer verteilen in der Stadt, Proben für ein neues Produkt im Supermarkt verteilen oder Besucher auf eine Party locken: Die Einsatzbereiche sind vielfältig und variieren demnach auch stark in ihren Arbeitszeiten. Jedoch musst du für die Arbeit als PromoterIn ein Mindestmaß an Extrovertiertheit mitbringen, denn eines haben alle Promotion-Tätigkeiten gemeinsam und das ist das Zugehen auf fremde Menschen. Klingt gut für dich? Dann solltest du dich bei speziellen Promotion-Agenturen bewerben und über die Arbeitsbedingungen informieren. Auch hier findet die Tätigkeit zumeist auf selbstständiger Basis über ein Gewerbe statt.

Idee 3: Haushaltshilfe

Wenn du eine soziale Ader hast, jedoch lieber mit bekannten Gesichtern zusammenarbeitest, könntest du dir einen Nebenjob als Haushaltshilfe suchen. Einkaufen, kochen, putzen – je nachdem, welche Leistungen du anbietest, kannst du diese frei nach deinem Geschmack gestalten und genießt dadurch nicht nur zeitlich eine große Flexibilität. Die Haushaltshilfe hat zwar nicht den besten Ruf, jedoch ist sie in den meisten Städten eine echte Mangelware und dadurch durchaus gut bezahlt. Und immerhin gibt es Menschen, denen das Putzen wirklich Spaß macht. Auch hier kann ein Blick in Kleinanzeigen im Internet bereits ausreichen, um attraktive Angebote beziehungsweise Gesuche zu finden.

Idee 4: Babysitter

Wer hingegen gerne mit Kindern arbeitet und sich nichts Schöneres vorstellen kann, als den Nachmittag auf dem Spielplatz zu verbringen, hat als Babysitter den perfekten Nebenjob gefunden. Der Verdienst bewegt sich hier zwar häufig nur im unteren bis mittleren Bereich, dafür kannst du deine Arbeitszeiten flexibel mit der Familie absprechen und hast bei der Nebentätigkeit auch noch eine Menge Spaß. Auf der Suche nach einem Nebenverdienst als Babysitter kannst du dich online auf spezialisierten Plattformen für die Kinderbetreuung umsehen. Übrigens gibt es hier häufig auch eine Sparte für Tierbetreuung, wenn du mit Fellnasen besser umgehen kannst als mit Windeln.  

Idee 5: Hundetrainer

Vielleicht hast du ja sogar bereits viel Erfahrung mit Hunden und kannst diese nicht nur betreuen, sondern auch noch trainieren. Hundetrainer auf selbstständiger Basis sind in der Regel gut gebucht und können je nach Knowhow sowie Erfahrung hohe Stundensätze berechnen. Solltest du dich für einen dauerhaften Nebenverdienst als Hundetrainer interessieren, sind allerdings entsprechende Aus- und Weiterbildungen als Vorbereitung zu empfehlen. Staatlich anerkannt und damit zulassungsbeschränkt ist der Beruf allerdings nicht. Deine Erfolge sollten für sich sprechen. Am besten legst du dir eine eigene Webseite an und startest Ausschreibungen in online Kleinanzeigen oder Foren. Auch hier benötigst du natürlich einen Gewerbeschein für die korrekte Besteuerung.

Idee 6: Virtuelle Assistenz

Wünschst du dir hingegen eine noch flexiblere Nebentätigkeit, welche du bequem im Homeoffice ausüben kannst, wäre vielleicht die virtuelle Assistenz eine Option. Eine kaufmännische Ausbildung kommt dir dabei zugute und du solltest ein hohes Organisationstalent mitbringen. Als virtuelle Assistenz erledigst du prinzipiell dieselben Aufgaben wie die persönliche Assistenz auch. Der einzige Unterschied liegt darin, dass du nicht vor Ort sein musst, sondern die Kommunikation digital stattfindet – über E-Mails, das Smartphone, Skype & Co. Wann du für wen arbeitest, mit welchen Aufgaben und zu welchen Konditionen, das alles ist bei der virtuellen Assistenz reine Verhandlungssache und damit maximal flexibel. Fündig wirst du auf der Suche nach einem solchen Nebenjob in online Kleinanzeigen oder auf speziellen Plattformen zur Vermittlung von Freelancern. Viel Erfolg!

 

Bilder: unsplash.com

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