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Nebenjob als Babysitter: So können Sie mit Babysitting Geld verdienen

Von Nebenjob am 31-03-2007
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Babysitter

Wer als Babysitter Geld verdienen möchte, übernimmt nicht unbedingt eine kinderleichte Aufgabe: Dieser Nebenjob ist verantwortungsvoll

Damit auch die Mamis und Papis den einen oder anderen Nachmittag oder Abend zu zweit, mit Freunden oder auf Feiern genießen können, sind Babysitter immer sehr gefragt. Wer also Spaß am Umgang mit Babys oder kleinen Kindern hat, der kann mit diesem Nebenjob und ohne finanziellen Aufwand jeden Monat etwas Geld dazu verdienen.

Der Job als Babysitter ist für viele (meist junge) Menschen – insbesondere für Schüler und Studenten – eine ideale Möglichkeit, um ein wenig Geld nebenbei zu verdienen. Und für viele Familien, die auf die zeitweise Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, ist das auch gut so, denn gerade junge Eltern brauchen auch einmal zeitlichen Freiraum ohne den Nachwuchs. Dabei spielt es für die Familien keine Rolle, ob sie die Zeit, während der der Babysitter sich mit ihren Kindern beschäftigt, beruflich oder privat nutzen.

Wer sich also gern mit Kindern beschäftigt und dabei auch noch Geld verdienen möchte, für den gibt es genügend Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel lesen Sie, was Sie beachten müssen und wie Sie einfach einen Job als Babysitter finden.

 

Was müssen Sie als Babysitter können: Bei diesem Nebenjob sind Talent und Erfahrung wichtig

Haben Sie Erfahrung im Umgang mit Kindern, verfügen Sie über Geduld und Verantwortungsgefühl? Nehmen Sie Kinder ernst, können Sie mit sich mit ihnen beschäftigen und haben Sie die Autorität, sich durchsetzen, wenn das Kinder nicht so wollen wie Sie? Dann sind Sie wie geschaffen für den Job des Babysitters.

Die Voraussetzungen, die Sie als Babysitter mitbringen müssen, sind Ihnen entweder bereits in die Wiege gelegt oder Sie haben Sie sich durch Erfahrung angeeignet. Auf jeden Fall liegen Ihre Qualitäten in Ihrer Person und Ihrem Wesen. Wenn Sie bereits durch die Kinder aus der eigenen Verwandtschaft entnervt sind, sollten Sie die Finger von diesem Job lassen. Ein unverzichtbarer Faktor für einen Babysitter ist das Verantwortungsgefühl. Nur wenn Sie Eltern dieses Gefühl vermitteln können, werden sie Ihnen ihre Kinder anvertrauen.

Es gibt Babysitterkurse, in denen Sie wichtige und nützliche Dinge für den Umgang mit Kindern lernen können: Spiele, die Sie mit den Kindern spielen und wie Sie die Kinder altersgerecht beschäftigen können, Vorbeugung von Unfällen, kindgerechte Mahlzeiten, Säuglingspflege. Diese Kurse werden zum Teil auch von den Volkshochschulen, vom Deutschen Roten Kreuz oder vom Kinderschutzbund angeboten. Zum Abschluss eines solches Kurses erhalten Sie meist ein "Babysitter-Zertifikat", welches bei den Eltern gern gesehen ist.

 

Was erwarten die Eltern von mir als Babysitter?

Ganz klar: Wer eigentlich keine Lust auf den Umgang mit Kindern hat und den Job als reinen Mittel zum Zweck – nämlich um Geld zu verdienen – sieht, sollte von dieser Nebentätigkeit lieber Abstand nehmen. Außer dem Spaß an der Sache sollten Sie Ideen mitbringen, wie man Kinder sinnvoll beschäftigen kann. Malen, basteln, singen, spielen – alles ist erlaubt, solange es Eltern und Kind gefällt. Für die Eltern ist ganz wichtig, das ihr Kind zuverlässig und kompetent betreut wird.

Auch für Konfliktsituationen mit dem Kind sollten Sie gerüstet sein: Gute Nerven und die Fähigkeit, sich gegenüber dem Kind durchzusetzen, sind wichtige Eignungskriterien.

 

Das "Babysitter-Diplom": Sicherheit für Sie und die Eltern

Wer möchte, kann ein offizielles "Babysitter-Diplom" machen, ein solches Zertifikat gibt nicht nur den Eltern, sondern auch Ihnen als Babysitter Sicherheit und Selbstvertrauen. Denn ein solches Zertifikat krönt die erfolgreiche Teilnahme an einem Babysitterkurs, an dem Sie beispielsweise bei den Familienbildungsstätten vor Ort, beim Deutschen Roten Kreuz, an Volkshochschulen oder beim Kinderschutzbund teilnehmen können.

Im Rahmen eines solchen Kurses lernen Sie viele nützliche Dinge für den Umgang mit Kindern. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem, dass Ihnen Spiele gezeigt werden, die Sie mit den Kindern spielen können, wie Sie die Kinder altersgerecht beschäftigen, wie Sie Unfällen vorbeugen oder kindgerechte Mahlzeiten zubereiten und vieles mehr.

 

Ihre Aufgaben als Babysitter

Das Aufgabengebiet ist oft unterschiedlich und richtet sich vor allem nach dem Alter der zu betreuenden Kinder. Denn als Babysitter betreuen Sie natürlich keinesfalls ausschließlich Babys. Erfahrung sollten Sie also im Umgang mit Kindern aller Altersklassen haben.

 

Nicht ohne Bedeutung: Die Eltern entscheiden

Bevor Sie den Job bekommen, müssen Sie die Eltern überzeugen. Wenn Sie diesen nicht das Gefühl von Zuverlässigkeit, Kompetenz und Vertrauen vermitteln können, werden Sie keine Aufträge bekommen.

Bei diesem Vorgespräch werden Sie sicherlich auch das zu betreuende Kind kennenlernen - und ebenfalls von sich überzeugen müssen. Denn was nützt es, wenn die Chemie zwischen Ihnen und den Eltern zwar stimmt, es zwischen Ihnen und dem Kind einfach nicht "funken" will? Auch wenn Babysitten eine Möglichkeit ist, um Geld zu verdienen - in erster Linie geht es um die Kinder und darum, dass alle Spaß an der Sache haben.

 

Vor dem ersten Einsatz: Sprechen Sie sich mit den Eltern ab

Alle Babysitter, die zum ersten Mal bei einer Familie im Einsatz sind, sollten unbedingt vorher mit den Eltern die Punkte besprechen, die für beide – sowohl für die betreuende Person als auch für die Familien – wichtig sind:

  • was dürfen die Kinder und was nicht (Fernsehen, Videospiele, Süßigkeiten),
  • wie erreichen Sie die Eltern bzw. an wen wenden sie sich im Notfall (Hausarzt, Notruf…),
  • wie reagieren Sie auf Telefonanrufe oder wenn jemand an der Tür klingelt und
  • welche "hausinternen" Regeln gelten für Sie (Essen, Trinken, Benutzung von Telefon…)

 

Geld verdienen: Wie wird der Nebenjob als Babysitter bezahlt?

Der Verdienst wird zwischen Babysitter und Eltern frei vereinbart und hängt auch stark von Ihren individuellen Qualitäten und Ihrer Erfahrung ab. Aber auch die Region, die Zahl der zu betreuenden Kinder und die Aufgaben spielen eine Rolle bei der Bezahlung. Im Regelfall wird sich der Stundenverdienst zwischen 7 und 12 Euro bewegen.

 

Wie kommen Sie an den Nebenjob?

Außer den altbewährten Mitteln, zu denen Aushänge an schwarzen Brettern in Kindergärten, Kinderkrippen, Supermärkten und ähnlichen öffentlichen Orten gehören (und natürlich die Weiterempfehlung durch zufriedene Eltern), ist durch das Internet die Suche nach einem Babysitter-Job um ein Vielfaches einfacher geworden.

Denn es gibt einige sehr gute (und für Sie als Betreuungsperson kostenlose) Vermittlungsportale im Internet. Zu diesen etablierten Babysitter-Börsen gehören beispielsweise die folgenden:

Betreut.de

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Auf Betreut.de können Familien und Betreuer einfach und verlässlich miteinander in Kontakt treten. Für Babysitter und andere Alltagshelfer gibt es die Möglichkeit, eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft abzuschließen.
Betreut.de

 

Erste Kinderbetreuung

Die Babysitter-Börse bringt Eltern und Babysitter auf direktem Weg zusammen. Für die Anbieter von Betreuungsmöglichkeiten, also Babysitter, Tagesmütter, Leihomas oder Nannys, ist der Service von ErsteKinderbetreuung kostenlos.
ErsteKinderbetreuung.de

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