NEBENJOB ZENTRALE RATGEBER

Du hast einen hervorragenden Abschluss, dein Lebenslauf ist brilliant und deine Arbeitserfahrung ist solide. Aber dennoch findest du nicht den richtigen Job. Was machst du: Eine kurzfristige Beschäftigung annehmen oder dranbleiben, bis die perfekte Stelle kommt? Unabhängig davon, ob du ein Absolvent bist oder entlassen wurdest, weil dein vorheriges Unternehmen verkleinert wurde - es ist manchmal schwierig, den perfekten festen Arbeitsplatz zu finden. Zum Glück gibt es eine gute Alternative: Kurzfristige Beschäftigung. Die Jobs dauern in der Regel ein bis mehrere Tage oder einige Wochen. Eine befristete Stelle kann generell die ideale Lösung für deine beruflichen und/ oder persönlichen Bedürfnisse sein, oder sie ermöglicht es dir einfach, deine Rechnungen zu bezahlen bis du einen langfristigen Job gefunden hast. Tatsächlich gibt es viele Stellen für Personen, die keinen festen Arbeitsplatz suchen oder finden können. Hier sind 5 Gründe warum sich eine kurzfristige Beschäftigung auf jeden Fall lohnt:

 

Gründe für eine kurzfristige Beschäftigung
  

1. Ein psychologischer Boost

Du bist schon seit Monaten arbeitslos und dein Kontostand zeigt dir mittlerweile rote Zahlen an. In diesem Fall kann eine kurzfristige Beschäftigung den Kreislauf der Unruhe und Hoffnungslosigkeit durchbrechen, auch wenn dies nicht linear zu deinem Karriereweg verläuft. Eine kurzfristige Beschäftigung kann - im Vergleich zur Arbeitslosigkeit - einen positiven Einfluss auf die Psyche haben, auch wenn es sich vermutlich nicht um deinen Traumjob handelt. Es verleiht deinem Alltag Struktur, denn den ganzen Tag im Bett zu verbringen ist auf Dauer langweilig und demotivierend.

2. Keine Lücken im Lebenslauf

Welcher Arbeitgeber sieht schon gerne Lücken im Lebenslauf? Auch wenn die befristete Beschäftigung nicht im direkten Zusammenhang zu deiner gewünschten Berufung steht, füllt diese deine Lücken im Lebenslauf und zeigt, dass du motiviert und arbeitswillig bist.

3. Begrenzt könnte dauerhaft werden

Mit einer beeindruckenden Arbeitsmoral und einer charmanten Persönlichkeit kannst du dich unentbehrlich machen. Um diesen Status zu erreichen, solltest du jeden Tag dein Bestes geben: Früh ankommen, bei Bedarf etwas länger bleiben, zusätzliche Verantwortung übernehmen und vereinbarte Ziele erreichen. Mit dieser Einstellung trägst du zur positiven Unternehmensentwicklung bei und beeindruckst jeden Vorgesetzten.

4. Sammle neue Fähigkeiten 

Durch die Ausübung einer kurzfristigen Beschäftigung kannst du Erfahrungen sammeln, während du deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenkst. Vor allem solltest du Jobs in Betracht ziehen, die nicht mit deinem bisherigen Berufsleben zusammenhängen. Dadurch kannst du dein Know-how erweitern, neue Bereiche kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln. Wer weiß? Vielleicht öffnen deine neu erlernten Fähigkeiten eine Tür zu einer ganz anderen Branche.

5. Flexibilität

Ein großer Vorteil kurzfristiger Beschäftigung ist die Flexibilität. Wie du bestimmt schon in deinem eigenen Bekanntenkreis mitbekommen hast, haben sich viele Menschen für den falschen Beruf entschieden und sind deshalb unzufrieden mit ihren Tätigkeiten. Das sieht bei einer kurzfristigen Beschäftigung anders aus. Falls dir der ausgewählte Job nicht gefallen sollte, kannst du dir was anderes suchen, nachdem du den Auftrag beendet hast. Es ist viel einfacher, die Position zu wechseln und du kannst selbst entscheiden, wie viel du arbeiten möchtest. Über bestimmte Apps findest du alle verfügbaren kurzfristige Jobangebote in deiner Nähe und kannst Jobs spontan und ohne Verpflichtungen annehmen. Die Entscheidung, wie oft du solche Jobs annimmst, liegt ganz bei dir. 

Angesichts dieser Vorteile ist es offensichtlich, dass eine kurzfristige Beschäftigung eine gute Lösung sein kann, wenn ein unbefristeter Vertrag vorerst nicht in Sicht ist. Daher solltest du die Chance nutzen und Erfahrungen sammeln - möglicherweise findest du dadurch sogar eine Festanstellung.

 

 

 

 

 

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Kommentare

  • Ferry Uhlig
    Mittwoch 29-05-2019

    Super Sache. Aber wie funktioniert die Abrechnung beim Arbeitgeber hierzu? Gibt es einen Rahmenvertrag. Sind das alles Minijobber? Wo meldet man das Ganze an?

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