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"Gassi gehen" und Geld verdienen - Nebenjob als Dogwalker

Von Nebenjob am 16-09-2008
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Hunde ausführen und damit Geld verdienen

In Deutschland leben viele Hundehalter, aber auch viele Hundeliebhaber, die selbst keinen eigenen Hund besitzen. Einige dieser hundelosen Hundefans bieten sich in Tierheimen als Gassigänger an, um wenigstens zeitweise mit Vierbeinern zusammen sein zu können. Wenn man genug von Hunden versteht und sich gern an der frischen Luft bewegt, lässt sich dies auch schnell zum bezahlten Nebenjob ausbauen.

Denn Hunde haben einen starken Bewegungsdrang; ein nicht ausgelasteter Hund wird trübsinnig. Die Hundebesitzer selbst aber haben nicht immer die Möglichkeit, ihren Hunden ausreichend Bewegung zu verschaffen, beispielsweise weil sie beruflich eingespannt sind, weil eine Krankheit sie ans Haus fesselt, sie körperlich nicht mehr in der Lage für weite Gehstrecken sind oder weil sie wichtige Termine wahrnehmen müssen. Damit diese Hunde nicht zu kurz kommen, gibt es Nebenjobber, die sich als Dogwalker betätigen.

Dogwalker übernehmen die Aufgabe, mit den Hunden spazieren zu gehen, deren Halter sich nicht den ganzen Tag um ihren Vierbeiner kümmern können.

 

Was ist Ihre Aufgabe als Dogwalker?

Als Dogwalker holen Sie den Ihnen anvertrauten Hund von zu Hause oder einem anderen vereinbarten Treffpunkt ab und gehen mit ihm eine Runde im Grünen, so dass der Hund die Möglichkeit hat, sich körperlich auszutoben. Bevor Sie "Ernst machen", sollten Sie sich mit Ihrem Schützling vertraut machen. Besprechen Sie im Vorfeld mit dem Hundebesitzer alles, was es im Umgang mit dem Hund zu wissen gibt halten Sie sich an die Wünsche und Vorstellungen des Besitzers. Denn wenn Herrchen oder Frauchen Ihnen nicht vertrauen kann, werden Sie diesen Job hier sicherlich nicht noch einmal bekommen.

Je nach Absprache gehen Sie mit dem Hund spazieren oder joggen, spielen mit ihm, übernehmen die Fellpflege und das Füttern etc. Bei längerer Abwesenheit des Hundebesitzers ist es möglich, dass Sie zusätzlich andere "hundefremde" Aufgaben wie beispielsweise das Leeren des Briefkastens oder das Gießen der Blumen übernehmen.

Wie häufig Sie den Hund ausführen, hängt ganz vom Hundebesitzer ab - täglich, nur an bestimmten Tagen oder lediglich sporadisch auf Anfrage.

 

Anforderungen - was müssen Sie können?

An erster Stelle steht natürlich, dass Sie tierlieb sind, Erfahrung im Umgang mit (teilweise auch großen) Hunden haben und korrekt mit ihrem Schützling umgehen.

Außerdem ist wichtig, dass Sie ein vertrauenswürdiger und zuverlässiger Mensch sind, denn immerhin vertraut der Besitzer Ihnen seinen Liebling an.

So gut das auch klingt: Mit Tieren an der frischen Luft und damit Geld verdienen - bedenken Sie, dass Sie für "Ihren" Hund bei jedem Wetter zuständig sind - ob Sonne, Regen, Schnee, Wind oder Sturm, der Hund braucht die Bewegung.

Und nicht zuletzt: Beim Dogwalking sind einige Regelungen und Besonderheiten zu beachten, so zum Beispiel Regeln zur Maulkorb- und Anleinpflicht, zu Mitführverboten oder auch zum Thema Hundekot. Diese Regeln sollten Sie kennen - außerdem sollten Sie abklären, ob Sie als nebenberuflicher Dogwalker eine spezielle Versicherung benötigen.

 

Was können Sie verdienen?

Im Regelfall wird jeder Einsatz pauschal bezahlt - es gibt also keinen Stundenverdienst. Der Verdienst wird zwischen Dogwalker und Tierbesitzer frei vereinbart und hängt sicherlich auch stark von Ihren individuellen Qualitäten und dem Umfang Ihrer Tätigkeit ab. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass Sie pro Einsatz zwischen 10 bis 25 Euro erhalten werden.

 

Wie werden Sie Dogwalker?

Sie können sich beispielsweise bekannt machen, indem Sie Aushänge an den schwarzen Brettern in Ihrer Umgebung platzieren. Aber auch Weiterempfehlung von zufriedenen Hundebesitzern wirkt Wunder. Und nicht zuletzt gibt es Betreuungsbörsen im Internet, bei welchen Sie sich kostenlos als Dogwalker bzw. als Tiersitter anmelden können.

Zu diesen Vermittlungsportalen für Tierbetreuung zählt beispielsweise  Betreut.de


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