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Die besten Tipps, wie Sie mit dem eigenen Auto Geld verdienen

Von Nebenjob am 03-02-2015
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Mit dem Internet, PC und Smartphones bieten sich viele neue Möglichkeiten, um mit dem privaten Auto einen Nebenverdienst zu erzielen

Mobil, flexibel und unabhängig: Das sind einige der Vorzüge, die das Autofahren mit sich bringt. Leider jedoch besteht das Ganze nicht nur aus Annehmlichkeiten, sondern ist gleichzeitig auch mit beträchtlichen Kosten, wie beispielsweise für Versicherung, Steuern, Benzin, Reparaturen, Inspektionen, TÜV und ASU-Gebühren und eventuell auch Leasinggebühren oder Kreditraten verbunden.

 

So lässt sich Ihr privates Auto auch als Geldquelle nutzen

Zahlreiche Autofahrer stellen Überlegungen an, auf welche Art sie ihre laufenden Fahrzeugkosten teilweise oder unter Umständen sogar vollständig ausgleichen können oder wie sie vielleicht sogar ihr Auto dazu benutzen können, um regelmäßig damit Geld zu verdienen. Während der eine ausschließlich an der Möglichkeit interessiert ist, einen Zusatzverdienst zu erzielen, reicht anderen schon die Aussicht, die finanzielle Belastung zu reduzieren – beispielsweise indem man andere mitfahren lässt.

Die Ideen, Verdienstkonzepte und Apps, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen werden, haben allesamt eines gemeinsam: Alle Konzepte sind noch relativ neu, meist ausgesprochen innovativ und haben sich auch bereits bewähren können.

„Herkömmliche“ Möglichkeiten, wie sich mit dem privaten PKW ein Nebenverdienst einfahren lässt (zum Beispiel als Auslieferungsfahrer für Pizza, Medikamente etc.) lassen wir an dieser Stelle bewusst außen vor. Hier soll es ausschließlich um neue Ideen gehen, bei denen PC, Internet und/oder Smartphone und App eingesetzt werden, um das eigene Fahrzeug zum Geld verdienen bzw. zur Senkung der Fahrkosten zu nutzen.

 

Tipps 1 + 2: Tamyca bzw. SnappCar oder Autonetzer bzw. Drivy: Geld verdienen mit privatem Carsharing

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Das Konzept Carsharing, also die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen, ist nicht zuletzt seit den enormen Zuwachsraten bei Unternehmen wie Car2Go, DriveNow, Cambio, Flinkster, Stadtmobil etc. in aller Munde. Hier teilen sich mehrere Personen ein Fahrzeug, das vom jeweiligen Carsharing-Anbieter zur Verfügung gestellt wird.

Im Unterschied zu diesem „kommerziellen“ Carsharing werden Autos von privat an privat verliehen. Es teilen sich also mehrere Personen Fahrzeug, das vom (privaten) Besitzer zur zeitweisen Anmietung zur Verfügung gestellt wird: Leihen statt kaufen heißt die Devise – und das bietet Vorteile für alle Seiten.

Wer also sein eigenes Auto zeitweise nicht benötigt, kann es über Tamyca oder Autonetzer schnell und unkompliziert an andere vermieten und auf diese Weise sogar regelmäßig Geld verdienen bzw. seine Kosten senken. Es bleibt allein die Entscheidung des Besitzers, ob er seinen Pkw nur für wenige Stunden oder sogar für mehrere Tage vermieten möchte. Auch den Preis legt der Vermieter fest und ob derjenige, der sein Fahrzeug zur Miete anfragt, das Auto letztlich mieten und damit fahren darf.

Weitere Infos zu beiden Konzepten lesen Sie in unseren Artikeln
Tamyca: Nebenjob mit Ihrem privaten PKW
Wie man bei Drivy mit dem eigenen Auto Geld verdienen kann

 

Tipps 3 + 4: Flinc und BlaBlaCar: Mit diesen Mitfahr-Apps können Sie anderen die Mitfahrt in Ihrem Fahrzeug anbieten und damit Geld verdienen (bzw. Ihre Kosten senken)

Auch auf dem Markt der Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan – und das liegt vor allem daran, dass sich das Handy ideal als Schaltzentrale für Anfragen von interessierten Mitfahrern nutzen lässt. Zwei Apps haben sich in der jüngsten Vergangenheit einen Namen gemacht: BlaBlaCar und Flinc.

Die Anwendung ist bei beiden Apps denkbar einfach. Das Konzept folgt dem Prinzip der Mitfahrzentralen, nur dass sich hinter beiden Mitfahrnetzwerken jeweils ein soziales Netzwerk verbirgt, in dem sich Fahrer und Mitfahrer finden, vorab austauschen und im Anschluss an die Fahrt bewerten können.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Mitfahrzentralen, die es bekanntlich bereits seit Jahrzehnten gab, ist insbesondere bei Flinc ein Abgleich bzw. ein Angebot der Fahrt in Echtzeit möglich. Auf diese Weise können die Mitfahrer, selbst nachdem eine Fahrt bereits begonnen hat, auch Teilstrecken belegen: „Passagiere“ können einfach auf der Fahrtstrecke aufgelesen (und auch wieder abgesetzt) werden – und dabei ist völlig gleichgültig, ob es sich um Lang- oder um Kurzstrecken handelt.

Die tägliche Fahrt zur Arbeit, der Abstecher ins Grüne oder die nächtliche Heimfahrt nach dem Discobesuch: All diese Fahrten können Sie nutzen, um mit Flinc oder BlaBlaCar ein paar Euro einzunehmen und so die Fahrzeugkosten zu senken. Die Registrierung und auch das Anbieten einer Fahrt verpflichtet Sie übrigens zu nichts: Sie ganz allein entscheiden darüber, wen Sie wann mitnehmen möchten (und natürlich ob überhaupt jemand mitfahren soll).

Beide Apps schlagen einen Preis vor, der für die Mitfahrt veranschlagt werden kann, denn diese Mitfahrkonzepte sind so ausgelegt, dass sich der oder die Mitfahrer an den Spritkosten beteiligen. Das hat den Vorteil, dass sich durch diese automatische Berechnung des Fahrpreises Streitigkeiten über die Höhe des Fahrpreises vermeiden lassen.

Weitere Infos zu beiden Konzepten lesen Sie in unseren Artikeln
BlaBlaCar: Andere mitfahren lassen und bares Geld sparen
Mit der Flinc-App Geld sparen beim Autofahren

 

Tipp 5: Milebox: Sicher Auto fahren, Bonusmeilen sammeln und so Prämien verdienen

Milebox ist das neueste Konzept, das wir hier vorstellen. Im Gegensatz zu den anderen Konzepten brauchen Sie bei Milebox keine Personen, die befördert werden möchten und auch niemanden, der Ihr Auto anmieten möchte. Sie sind also völlig unabhängig von anderen: Bei dieser App reicht allein das Autofahren aus.

Seit Mitte 2014 können Autofahrer mit Milebox Gutscheine und Prämien einfahren – vorausgesetzt, dass der Fahrer eine sichere Fahrweise nachweisen kann. Die App wird zu Beginn einer Fahrt gestartet. Jeder zurückgelegte Kilometer bringt Punkte – je regelgerechter und bedachter gefahren wird, desto mehr Punkte gibt es. Und diese Punkte wiederum lassen sich in Gutscheine oder Prämien eintauschen – hier sind Punkte im Straßenverkehr also zur Abwechslung einmal etwas richtig Positives!

Wer mehr über die App erfahren möchte, kann sich in unserem Beitrag MileBox: So kann sich Autofahren wieder lohnen weiter informieren.

 

Tipp 6: Ein Nebenjob, der allerdings (noch nicht) ganz frei von Hindernissen ist: Als privater Chauffeur mit Uber Geld verdienen

Seit dem Deutschlandstart im Frühjahr 2014 können sich private Autobesitzer mit der Fahrdienst-App „Uber“ auch hierzulande als Chauffeur betätigen und damit Geld verdienen. Allerdings muss eingeräumt werden, dass die Rechtslage zurzeit nach wie vor relativ undurchsichtig ist, denn (unter anderem) die Branche der Taxifahrer läuft massiv Sturm gegen die App, die Fahrer und Fahrgäste vermittelt.

Der Nebenverdienst mit der Uber-App lässt sich zeitlich flexibel „einfahren“ und ist (zumindest für einen Nebenjob) ziemlich lukrativ: Es gibt Berichte, denen zufolge Fahrer bereits bis zu 700 Euro in der Woche verdient haben. Im Kontrast dazu steht, dass das amerikanische Unternehmen hierzulande sehr viel Gegenwind bekommt. Denn obwohl sich Uber gern als Mitfahrdienst einordnen würde, handelt es sich wohl de facto um einen Taxidienst – also eine Personenbeförderung.

Um zukünftig auf der rechtlich sicheren Seite zu sein und um die Fahrer gegen eventuelle Strafanzeigen und Bußgelder abzusichern, plant Uber, dass seine Fahrer in Deutschland zukünftig einen Personenbeförderungsschein machen werden – bei voller Kostenübernahme durch Uber.

Mehr über diesen Nebenverdienst erfahren Sie in unserem Artikel Geld verdienen mit Uber: Mit App und Auto zum Nebenverdienst

 

Tipp 7: Mit einem „Nebenjob“ als Werkstatttester lassen sich die Kosten für die Inspektion sparen

Die DEKRA überprüft regelmäßig verschiedene Autowerkstätten auf ihre Service- und Reparaturqualität. Für solche Qualitätstests werden private Autobesitzer der verschiedensten Automarken gesucht. Wer einen Einsatz als Werkstatttester bekommt, bekommt die Kosten für die Inspektion erstattet. Mindestens 120 Euro und maximal 400 Euro lassen sich mit einem Werkstatttest jeweils verdienen.

Mehr Infos: Nebenjob als Werkstatt-Tester für die Dekra

 

Vorsicht beim "Nebenverdienst" mit Autowerbung

Das Thema Geld verdienen mit Autowerbung ist leider geeignet, um einen Hinzuverdienst zu erzielen: Die Erfahrungen, die die meisten Autobesitzer mit dieser verlockenden, aber leider im Regelfall auch aussichtslosen Möglichkeit, einen Nebenverdienst zu erzielen, gemacht haben, sind überwiegend negativ.

Leider sind bereits viele gutgläubige Autobesitzer, die sich (natürlich kostenpflichtig) in eine Datenbank eintragen ließen und auf Vermittlung von Werbeaufträgen hofften, schwer enttäuscht worden. Wir haben in der Vergangenheit zahlreiche Zuschriften bekommen, in denen uns berichtet wurde, wie Autobesitzer dazu überredet wurden, einen Datenbankeintrag zu kaufen und anschließend nie wieder etwas von der angeblichen Vermittlungsagentur hörten. „Außer Spesen nichts gewesen“ – so brachte es einer der Geschädigten auf den Punkt.

Wenn Ihnen also jemand verspricht, dass Sie mit Ihrem Privatfahrzeug mit Autowerbung Geld verdienen können, sollten Sie sich sehr gut überlegen, ob Sie Geld dafür bezahlen möchten, in eine Vermittlungskartei aufgenommen zu werden.

Mehr Infos in unserer Recherche Geld verdienen mit Autowerbung

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