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7 Erfolgstipps, die dir im Beruf und Privatleben weiterhelfen!

Von N. Fittkau am 08-03-2019
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Was bedeutet Erfolg? Eine Frage, die jeder von uns unterschiedlich beantworten wird. Für den einen ist Erfolg, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu erklimmen. Für den anderen ist Erfolg der ideale Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben. Am Ende strebt jeder Mensch auf die eine oder andere Art und Weise nach Erfolg. Wir haben dir 7 Methoden und Techniken herausgesucht, wie du  im Beruf-, und Privatleben erfolgreich werden kannst.

Erfolg - Schnapp ihn dir!

Positives Denken führt zu positivem Handeln

Wie heißt es so schön: "Heute ist nicht mein Tag, ich bin wohl mit dem falschen Bein aufgestanden." Erfolg im Alltag beginnt bereits mit dem Weckerklingeln am frühen Morgen. Je besser du in den Tag startest, desto erfolgreicher wird dieser für dich werden. Und das hängt mit einer mentalen Technik zusammen, die du dir unbedingt antrainieren solltest: Positives Denken. Unser Denken bestimmt unser Handeln. Und das wiederum hat Einfluss auf unsere Umwelt. Denken wir positiv, handeln wir auch so. Wir sind selbstsicher, zuversichtlicher und am Ende auch erfolgreicher. Denken wir hingegen negativ, zieht sich das durch den ganzen Tag. Wir trauen uns weniger zu, sind abgelenkt und erreichen weniger. Eine positive Grundeinstellung ist somit enorm wichtig. Und die Basis dafür wird bereits beim Aufstehen gelegt. Lasse dir Zeit am Morgen, verfalle nicht in Hektik, sondern genieße die Ruhe und übertrage sie auf all deine Handlungen. Treibe Sport, um munter und frisch in den Tag zu starten, gönne dir ein leckeres Frühstück oder plane dir ein Highlight für den Nachmittag bzw. den Abend ein, damit du etwas hast, worauf du dich freuen kannst. Und ganz wichtig: Mache dich pünktlich auf den Weg zur Arbeit. Stress ist der größte Feind von positivem Denken!

Mehr Erfolg durch die Körpersprache

Körpersprache ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Jeder Mensch sendet non-verbale Signale. Besonders bei ersten Aufeinandertreffen fremder Menschen können diese Signale dazu führen, dass man sich einen Eindruck bildet und seinen Gegenüber in eine Schublade steckt - im besten Fall in die richtige Schublade. Auch wenn du Körpersprache, Mimik und Gestik zumeist unterbewusst anwendest und das Gefühl hast, sie in einigen Situationen nicht kontrollieren zu können oder keinen Einfluss darauf zu haben, kannst du dir eine erfolgreiche Körpersprache mit etwas Training ganz einfach aneignen.

  • Achte auf dein Äußeres: Einerseits ist es wichtig, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst. Andererseits solltest du schauen, dass du dich immer dem Anlass angemessen kleidest. Zu einem Geschäftsessen mit deinem Vorgesetzten in kurzer Hose und Flip-Flops zu erscheinen ist sicherlich Fehl am Platz.
  • Begrüße dein Gegenüber mit Entschlossenheit, einer freundlichen Stimme und einem souveränen, nicht zu festen, aber auch nicht zu schwachen Händedruck.
  • Respektiere das Revier deines Gesprächspartners: Besonders beim Erstkontakt ist es wichtig, nicht zu sehr in die Privatsphäre des Anderen einzudringen.
  • Überzeuge mit einer offenen Körperhaltung: Wende dich deinem Gesprächspartner zu und stehe oder sitze aufrecht und locker. Das erzeugt Sympathie und Vertrauen. Vermeide es, deine Arme zu verschränken, dich an Tischen oder Stühlen festzuhalten oder die Beine miteinander zu verschlingen.

Das Pareto-Prinzip - Erfolg durch Zeitmanagement 

Das Pareto-Prinzip - oder auch 80/20 - Regel hilft dir dabei, dein Zeitmanagement in den Griff zu bekommen. Die Theorie dahinter ist ganz einfach: 80 Prozent des Ergebnisses kannst du mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreichen. Für die restlichen 20 Prozent brauchst du dann noch 80 Prozent des Aufwandes. Dieses Phänomen ist in vielen alltäglichen Situationen wiederzufinden:

  • 80% des Umsatzes vieler Unternehmen werden mit 20% der Produkte erreicht.
  • 80% der Zeit ziehst du nur 20% deiner Kleidung, die du besitzt, an.
  • 80% der Zeit spielen Kinder mit 20% ihrer Spielzeuge.

Das Pareto-Prinzip hilft dir dabei, effizienter zu arbeiten, Prioritäten richtig zu setzen und deine Arbeitsplanung sinnvoll zu erstellen. Perfektionisten sollten hier lieber weghören, denn nicht immer ist es notwendig, 100% zu erreichen. Viele Probleme oder Aufgaben lassen sich auch mit 80% der erledigten Arbeit lösen. Der Vorteil für dich besteht darin, dass du 80% mehr Zeit hast für andere Dinge. Diese Methode ist somit auch ein großartiger Tipp, um Stress im Alltag zu reduzieren.

Mann und Frau unterhalten sich

Erfolgreich durch aktives Zuhören

Anderen Menschen zuzuhören sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Und trotzdem kommt es im Alltag häufig vor, dass wir körperlich anwesend sind, uns geistig aber an einem ganz anderen Ort befinden. Das führt nicht nur zum Frust beim Gesprächspartner, sondern auch zu Missverständnissen zwischen den beteiligten Personen. Wer jedoch aktiv zuhört, zeigt dem Gesprächspartner, dass er ihn wertschätzt und respektiert. Es gibt noch einige weitere Tipps, die dir dabei helfen werden, dein Zuhören zu verbessern:

  • Wende dich deinem Gesprächspartner mit dem Körper zu.
  • Halte während der Konversation Blickkontakt.
  • Nicke gelegentlich mit dem Kopf, um Zustimmung und Aufmerksamkeit zu signalisieren. Aber übertreibe es nicht, sonst wirkt es unglaubwürdig.
  • Lass deinen Gegenüber ausreden und falle ihm nicht ins Wort. Schließlich möchtest du auch nicht, dass man dich mitten im Satz unterbricht.
  • Lese auch zwischen den Zeilen. Dadurch lernst du, auch die emotionalen Bedürfnisse deines Gesprächspartner zu verstehen.
  • Zuhören ist nicht gleich Verstehen. Vergewissere dich, ob du alles richtig verstanden hast oder ob es noch Unklarheiten gibt. Eine kurze Zusammenfassung am Ende des Gespräches kann dabei helfen.

Durch Loben gut ankommen

Zu viel Lob gibt es nicht, auch wenn wir Deutschen uns damit manchmal etwas schwer tun. Gelobt zu werden ist ein wunderbares Gefühl. Es zeigt, dass jemand die Arbeit, die du getan hast, wertschätzt und anerkennt. Einerseits hat Lob einen positiven Effekt auf die Person, die du lobst. Du vermittelst ihr ein gutes Gefühl und zeigst Anerkennung und Respekt für das Geleistete. Andererseits hat Lob auch einen positiven Effekt auf einen selbst. Auch du wirst dich besser fühlen. Gleichzeitig bekommst du - vielleicht nicht direkt, aber indirekt - die Wertschätzung des Gelobten zurück. Wichtig ist immer, dass du deine Anerkennung auch wirklich ernst und ehrlich kommunizierst, damit du nicht als “Schleimer” abgestempelt wirst.

Die Kunst des Redens

Rhetorik begleitet uns ständig im Alltag. Ob beim Halten von Präsentationen, beim Moderieren von Veranstaltungen, beim Gespräch mit Vorgesetzten oder Kollegen oder ganz einfach auch bei Unterhaltungen mit Freunden oder der Familie. Dabei gibt es einige Tipps, die du beachten kannst, um deine Redegewandtheit zu verbessern:

  • Lampenfieber: Eine gesunde Portion Nervosität vor Präsentationen oder wichtigen Treffen schadet nie. Damit das Lampenfieber nicht Überhand gewinnt, ist eine gute Vorbereitung das A&O.
  • Körperhaltung und Körpersprache: Trete selbstsicher auf ohne arrogant zu wirken. Nimm eine lockere aber aufrechte Haltung ein und suche den Blickkontakt mit deinen Gesprächspartnern. Das zeugt von Aufmerksamkeit und Selbstbewusstsein.
  • Bleibe so, wie du bist: Früher oder später bemerken deine Mitmenschen, wenn du ihnen etwas vorspielst oder dich als jemand ausgibst, der du eigentlich gar nicht bist. Behalte deine Persönlichkeit bei, das ist authentisch und dein Publikum wird es dir mit Vertrauen zurückzahlen.
  • Zeige deine Emotionen: Das macht dich menschlicher, charismatischer und kann auch beim Publikum den gewünschten Enthusiasmus für dein Thema hervorrufen.

Trainiere dein Gedächtnis

Warum ist es wichtig das Gedächtnis zu trainieren? Die Bedeutung von Gedächtnistraining geht weit über die bloße Erhöhung der Merkfähigkeit hinaus. Es wird dir auch helfen, alltägliche Dinge besser zu verinnerlichen, effektiver für Prüfungen zu lernen oder generell erfolgreicher im Beruf zu sein. Im Detail geht es um die Verbesserung der visuellen Wahrnehmung von Informationen, die Verarbeitung und Speicherung von Daten im Gehirn und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Im Alltag kannst du sehr gut und ganz einfach nebenbei dein Gedächtnis trainieren:

  • Verzichte auf Merkzettel, sondern versuche immer wieder kleine Dinge auswendig zu lernen, wie z. B. Telefonnummern, Einkaufslisten, etc. Dabei können Eselsbrücken oder ein Gedächtnispalast hilfreich sein.
  • “Ich packe meinen Koffer und nehme mit…” kennt wohl jeder noch aus seiner Kindheit. Warum also nicht eine Runde mit den Freunden oder Kollegen spielen und zusammen das Gedächtnis trainieren?
  • Gehirntraining: Eine Menge Internetseiten oder Rätselbücher bieten Gehirntraining an. Nimm dir einfach jeden Tag etwas Zeit und löse ein paar Kreuzworträtsel, Sudokus oder Knobelaufgaben. Das bringt deine Leistungsfähigkeit und deine Merkfähigkeit auf Vordermann.
  • Eine neue Fremdsprache lernen oder eine alte wieder auffrischen kann auch dabei helfen, das Gedächtnis zu trainieren. Das Lernen von Zusammenhängen, das Merken von Vokabeln oder das Anwenden von grammatikalischen Strukturen kann Wunder bewirken.

 

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