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DreamHack: Diese Jungs haben auf dem eSports-Festival gerade 100.000$ gewonnen

Von Nebenjob am 26-01-2016
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Selber zocken und den Profis über die Schulter schauen: Auf der DreamHack hatten nicht nur die Profi-Spieler Spaß


Die DreamHack - ein digitales Festival, das seinen Ursprung 1994 als LAN-Party in einer schwedischen Schulcafeteria fand und seitdem zu einer der größten Computerspielemessen der Welt gewachsen ist, hat nun auch ihren Weg nach Deutschland gefunden.

Vergangenes Wochenende, vom 22. bis 24. Januar 2016, konnten Menschen aus aller Welt in der Leipziger Messehalle 5 an dem Spektakel teilnehmen, das der Festivalbegründer David Garpenståhl als "Woodstock ohne Schlamm und Drogen" bezeichnet. Die DreamHack selbst ist eine Kombination aus LAN-Party, bei der tausende Teilnehmer dabei sind und hochklassigen eSports-Turnieren, die vor Publikum auf Großleinwänden übertragen werden.

Die DreamHack gehört mittlerweile zu DEN Gaming-Events der eSport Branche


Ein Gaming-Event, das Ähnlichkeiten mit Woodstock aufweisen soll, mögen viele sich vielleicht nicht vorstellen können - und doch hat die DreamHack wesentlich mehr zu bieten als nur weltfremde Computerverrückte. Gemeint sind eSports-Turniere, die mit Preisgeldern im sechsstelligen Bereich von sich reden machen und eSport-Teams, die gefeiert werden, wie wir es aus der Champions League von Messi und Co. kennen.

In Spielen wie Counter-Strike, FIFA oder StarCraft messen sich eSportler aus über 20 Ländern vor Zuschauern, die das Geschehen direkt vor Ort über Großbildschirme verfolgen oder über Streaming-Portale wie Twitch.tv vorm heimischen PC oder Fernseher mitfiebern.

So konnten am Sonntag, dem finalen Tag der DreamHack, mehrere hunderttausende eSports-Begeisterte dem Team "Natus Vincere" dabei zuschauen, wie sich das Preisgeld von 100.000 Dollar im Counter-Strike-Wettkampf absahnen konnten. Nomen est Omen: Die Jungs von Natus Vincere sind eben "geboren, um zu gewinnen".

Das brasilianische Team "Luminosity" musste sich dagegen mit dem Trostpreis von "nur" 40.000 Dollar begnügen – was die Spieler allerdings durchaus verkraften sollten, denn sie erspielen sich Monatsgehälter im fünfstelligen Bereich.

2016 warten noch viele weitere eSport-Turniere mit ansehnlichen Preisgeldern


Gehälter und Preisgelder wie diese sind im eSport schon länger keine Seltenheit mehr: Im Jahr 2016 warten viele weitere Wettkämpfe auf die Teams und Spieler. Darunter auch Turniere, die die Preisgelder und Zuschauerzahlen auf der DreamHack in Leipzig verhältnismäßig klein aussehen lassen.

Das Turnier "The International" beispielsweise, bei welchem Dota 2-Spieler schon im vergangenen Jahr um einen Preispool von 18 Millionen Dollar spielten, wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich (wenn auch noch nicht offiziell bestätigt) um den August herum ausgetragen und Dota-Spieler aus aller Welt vor ihren Computern fesseln.

Voraussichtlich wohl keine Rückkehr der League of Legends-Championship nach Deutschland in 2016


Die League of Legends-Championship, die 2015 in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin ausgetragen wurde, wird höchstwahrscheinlich in diesem Jahr nicht wieder nach Deutschland zurückkehren. Wirklich problematisch sollte dies für deutsche Fans allerdings nicht sein, da auch schon im vergangenen Jahr 36 Millionen Menschen über Fernseher und Computer bei dem Events zuschauten – was immer auch eine hervorragende Alternative zum Live-Zuschauen darstellt.

Aber: Die DreamHack 2017 kommt wieder nach Leipzig


Der Erfolg der diesjährigen DreamHack schreit nach Wiederholung – und so wird es kaum jemanden wundern, dass die Gaming-Party auch im nächsten Jahr wieder nach Leipzig kommt. Wer live dabei sein möchte, sollte sich vom 13. bis 15. Januar 2017 nichts vornehmen, denn das ist der Termin für die nächste DreamHack in die Messestadt.

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