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Abflug oder Geld zurück: Fluggastportale holen in Ihrem Auftrag Ihr Geld zurück

Von Nebenjob am 23-05-2017
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Hat Ihr Flug Verspätung oder fliegt gar nicht, gibt es in vielen Fällen Geld zurück. Wir sagen Ihnen, wie Ihnen Fluggastportale dabei helfen können und worauf Sie dabei achten sollten.


Flugausfälle oder Verspätungen kommen leider immer wieder vor. Natürlich könnten Sie in diesen Fällen auch selbst den Rechtsstreit mit Ihrer Fluggesellschaft antreten. Für all diejenigen jedoch, die sich nicht lange mit ihrer Fluggesellschaft streiten möchten und die dazu bereit sind, auf einen Teil der Entschädigung zu verzichten, gibt es Fluggastportale, die ihre Forderungen durchsetzen und einen Teil des bezahlten Geldes für Sie zurückholen.

Demnächst beginnen die großen Ferien und Millionen von Menschen starten wieder in den Urlaub. Alle Menschen, die am Flughafen ankommen, hoffen, dass ihr Flug keine Verspätung hat oder dass das Gepäck auf dem Weg nicht verloren geht. Leider jedoch sieht die Realität anders aus; einige wird es wieder treffen und aus den verschiedensten Gründen wird ihr Flug nicht planmäßig starten oder nicht rechtzeitig am Ziel ankommen – und teilweise haben die Verspätungen drastische Ausmaße. Man mag es kaum glauben, aber so etwas passiert gar nicht so selten. Erst kürzlich erzählten uns Freunde von einem solchen Erlebnis, nachdem sie aus dem Urlaub zurückgekehrt waren.

Diesen Albtraum möchte wohl niemand erleben...


Stellen Sie sich einmal vor, Sie möchten in den langersehnten Urlaub fliegen und am Flughafen angekommen, wird Ihnen gesagt, dass Ihr Flug leider nicht, wie angekündigt, morgens um 9 Uhr starten wird, sondern dass der Abflug auf 19 Uhr am Abend verlegt wurde. Na dann – sehr ärgerlich zwar, aber da hilft in den meisten Fällen kein langes Rumdiskutieren, sondern es empfiehlt sich zunächst, sich zähneknirschend mit den Gegebenheiten abzufinden und bis zum Start des 19-Uhr-Flug auszuharren.

Wenn Ihnen dann jedoch, kurz vor dem geplanten Abflug, ein weiteres Mal gesagt wird, dass sich auch dieser Flug wieder verschieben wird, und zwar um weitere drei Stunden, wird sicherlich Ihre Geduld aufgebraucht sein. Am liebsten würde man in solchen Situationen die Fluggesellschaft in Grund und Boden klagen. Und in vielen Fällen lässt sich das auch durchaus machen – wenn man nur nicht so viele Nerven dabei lassen müsste...

In vielen Fällen gibt es Geld zurück. Trotzdem ist das Geld, das sich im Nachhinein sparen lässt, oft nur ein kleines Trostpflaster für das erlebte Abflug-Drama


Dass bei einem derart missglückten Urlaubsbeginn erst einmal ein paar Tage verstreichen müssen, um überhaupt wieder runter zu kochen, können die meisten sicherlich nachempfinden. Und selbst wenn Geld zurückerstattet wird – in den meisten Fällen ist das für die Betroffenen nicht mehr als nur ein Trostpflaster.

Dennoch: Urlaub machen, das geht mitunter richtig ins Geld. Und wenn man schon die Unannehmlichkeiten durch die Verspätung in Kauf nehmen musste, warum sollte man dann nicht wenigstens von seinem gutem Recht - EG-Verordnung 261/2004 macht's möglich - Gebrauch machen und eine Entschädigung von der Fluggesellschaft verlangen. Anspruch auf eine solche Wiedergutmachung haben Sie beispielsweise, wenn Ihr Flugzeug mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden sein Ziel erreicht – und natürlich erst recht, wenn es erst gar nicht startet. Mehrere Hundert Euro als Entschädigungssumme liegen übrigens ganz locker drin.

Sie wollen schnell und einfach Geld zurück? Das bekommen Sie bei Fluggastportalen


Okay, dass Fluggesellschaften nicht schnell einmal freiwillig das Geld rausrücken und dass diese Auszahlung in den meisten Fällen nicht ohne Ärger abläuft, sollte niemanden wundern. Deshalb gibt es eine Möglichkeit, wie Sie an Ihr Geld kommen, ohne selbst klagen bzw. einen Anwalt einschalten zu müssen.

Für all diejenigen, die zwar einen dicken Hals haben und ihre Fluggesellschaft gern auf Schadensersatz verklagen würden, die aber die Auseinandersetzung scheuen, gibt es den alternativen Weg über Fluggastportale wie beispielsweise Flightright, FairPlane, WirkaufenDeinenFlug, EUflight oder auch Compensation2go. Diese Online-Fluggasthelfer übernehmen den Rechtsweg für geschädigte Flugreisende, egal ob es sich um eine Urlaubsreise oder um eine Geschäftsreise handelt.

Zwei Wege: Inkasso (etwas länger) oder Sofortentschädigung (etwas teurer)


Die Fluggastportale helfen den Kunden dabei, die ihnen zustehende Entschädigung zu erhalten: Sie beschreiten den Rechtsweg für ihre Auftraggeber, wir nennen sie einmal die "verspäteten" oder "annullierten" Flugreisenden, wobei für diese keine Kosten anfallen, selbst wenn es vor Gericht geht.

Solche Dienstleistungen sind zwar nicht besonders günstig, aber immerhin bequem. Wer die Fluggastportale im Rahmen eines Inkasso-Angebots beauftragt, geht dabei den zeitlich etwas längeren, aber auch günstigeren Weg: Rund 30 Prozent der Entschädigungssumme behält das Onlineportal für seine Dienstleistung ein.



Wer sofort Geld bekommen möchte, entscheidet sich für das Sofortentschädigungsmodell, das zwar verlockend, allerdings auch bedeutend teurer ist. Hier werden rund 40 bis 50 Prozent der Rückerstattung einbehalten. Wobei in den Fällen, in denen von den Fluggastportalen eine Sofortentschädigung angeboten wird, meist die Erfolgsaussichten, dass bei einem "normalen" Inkasso die volle Entschädigungssumme gezahlt wird, sehr gut sind. Wer also länger auf das Geld warten kann, sollte sich in aller Regel für die Inkasso-Methode entscheiden.

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