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Abnehmen und fit bleiben, aber wie? Ganz einfach: Mit diesen Nebenjobs!

Von Nebenjob am 21-08-2017
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Was braucht man eigentlich wirklich zum Abnehmen bzw. für die persönliche Fitness? Die richtigen Rezepte, eine passende App, mehr Motivation oder vielleicht einfach nur den richtigen Nebenjob. Also: Ran an den Speck – mit diesen Nebenjobs!

Zugegeben: Das richtige Rezept für die Fitness bzw. die geeignete Formel zum Abnehmen muss jeder für sich selbst finden. Mittlerweile gibt es für jeden, der seine Fitness stählen oder ein paar Kilos loswerden möchte, eine Vielzahl der verschiedensten Tipps, Hilfsmittel, Anleitungen und Diäten.

Doch abseits solcher Regeln kann bereits die Auswahl deines Nebenjobs eine große Rolle dabei spielen, dass du für deine Fitness sorgst oder dass lästige Pfunde im wahrsten Sinne des Wortes "nebenbei" purzeln. Wenn du einen solchen Nebenjob nicht nur kurz während der Ferien, sondern sogar über einen längeren Zeitraum machst, hast du beste Aussichten auf eine langfristige Wirkung.

Wir haben in diesem Artikel einmal fünf Nebentätigkeiten herausgesucht, die dir dabei helfen können, etwas für deine Fitness zu tun bzw. dein Wunschgewicht zu erlangen oder zu halten.

 

1. Kellnern

Freundlich sein, auf Menschen zugehen können und auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren, das sind die Erwartungen, die du beim Kellern erfüllen musst – und das unabhängig davon, ob du im Fünf-Sterne-Restaurant, im Biergarten, an der Strandbar, im Café oder in der Disco arbeitest. Da sich die Gäste im Normalfall über eine zügige Bedienung freuen (und dies auch meist direkten Einfluss auf die Höhe Ihres Trinkgeldes hat), solltest du, besonders wenn der Laden voll ist, darauf vorbereitet sein, flott zu arbeiten und einige Kilometer Strecke zwischen Gästen, Theke oder Küche zurückzulegen.

Wenn du nun noch in der Lage bist, während deiner Arbeitszeit dem Eigenkonsum der angebotenen Schmankerl zu widerstehen, wird es dir sicher gelingen, mit diesem Aktivjob das ein oder andere Kilo nebenbei zu verlieren. Kurz und gut: Langeweile ist beim Kellnern fast genauso ausgeschlossen wie die Möglichkeit, bei dieser Tätigkeit zuzunehmen – eher wird ganz das Gegenteil der Fall sein.

 

2. Be- und Entlader: Gut bezahlter Kraftsport

Wer sich als Belader bzw. Entlader von Containern und Paketfahrzeugen engagiert, hat sich einen körperlich anspruchsvollen Job ausgesucht. Es wird kräftig zugepackt und das nicht nur kurz mal zwischendurch, sondern ausdauernd über mehrere Stunden. Wer bei Jobbeginn noch keine nennenswerten Muskeln vorzuweisen hatte, wird nach einigen Wochen ganz sicher schon einiges an Muskelmasse aufgebaut haben.

Beispielsweise der Paketdienstleister UPS hat diese Art von Jobs im Angebot und weist in den Jobbeschreibungen explizit darauf hin, dass es sich bei der Be- und Entladung um eine "körperlich anspruchsvolle Tätigkeit" handelt. Was das im Umkehrschluss für Ihren Kalorienverbrauch heißt, der sich bei diesem Job umsetzen lässt, dürfte jedem wohl klar sein. Zupacken, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen und – ein schöner Nebeneffekt - das Geld für Fitnessstudio sparen. Naja, zumindest an den Tagen, an denen du als Entlader im Einsatz bist. Bei einem derart hohen körperlichen Engagement kann sich erwartungsgemäß der Verdienst, der sich mit diesem Nebenjob erzielen lässt, sehen lassen (ebenso wie nach ein paar Wochen wahrscheinlich deine Muskeln).

 

3. Fahrradkurier

Wie sich als Fahrradkurier Geld verdienen lässt und dass dieser Job sehr schweißtreibend ist, darüber sprachen wir schon vor rund 20 Jahren, als wir ein Interview mit Antonio Fusaro, Fahrradkurier in Hamburg und Weltmeister im dreifachen Ironman führten.

In der Zwischenzeit ist viel Zeit vergangen und natürlich hat sich, nicht zuletzt durch das Internet, auch der Job des Fahrradkuriers verändert. Dass aber, wer mit diesem Job erfolgreich Geld verdienen möchte, kräftig in die Pedale treten muss, gilt natürlich nach wie vor. Antonio Fusaro, soviel ist klar, war hinsichtlich der Fitness allerdings ein Vorzeige-Fahrradkurier, denn als dreifacher Ironman brachte er die allerbesten Voraussetzungen für diesen anstrengenden Nebenjob mit.

Wenn du nun darüber nachdenkst, dich ebenfalls als Fahrradkurier zu betätigen, sollte dich das nicht abschrecken, denn natürlich musst du als Fahrradkurier kein qualifizierter Ironman sein. Auf ein Mindestmaß an Fitness und Belastbarkeit solltest du allerdings schon zurückgreifen können. Dass deine Fitness mit diesem Job noch zunehmen wird, ist sofort nachvollziehbar, wenn du dir die Fahrradkuriere anschaust, die in deiner Stadt unterwegs sind, denn es handelt sich nicht um gemütliches Radfahren, sondern eher um Sprints auf zwei Rädern. Geschwindigkeit bei der Zustellung der Sendungen sind eben das A und O und so kannst du mit dieser Aufgabe nicht nur Geld verdienen, sondern gleichzeitig die Gebühr fürs Fitnessstudio sparen.

 

4. Stagehand oder Roady: Aufbauhelfer bei Veranstaltungen

Und noch ein Nebenjob für all diejenigen, denen es nichts ausmacht, wenn sie am nächsten Tag auch einmal ordentlichen Muskelkater haben (da weiß man doch erst, was man getan hat). Denn auch von den Stagehands (also den "helfenden Händen, im Theaterbereich auch als Bühnenhelfer oder Aufbauhelfer bezeichnet) wird erwartet, dass von Ihnen harte körperliche Arbeit erwartet wird. Zusätzlich solltest du handwerkliches Geschick mitbringen und nicht über die sprichwörtlichen "zwei linken Hände" verfügen.

Der Unterschied zwischen Roadies und Stagehands: Roadies begleiten die Band während einer ganzen Tournee, während Stagehands den Nebenjob lediglich an einzelnen Stationen einer Tournee übernehmen. Die Bühnenhelfer unterstützen die Roadies beim Entladen der Tournee-Trucks (und natürlich ebenso beim Wieder-Beladen im Anschluss an das Konzert). Beides sind Jobs, die dir körperlich einiges abverlangen – wie gemacht, um Fitness aufzubauen bzw. ein paar Pfunde zu verlieren.

 

5. Rikschafahrer: Die sportlichen Geschichtenerzähler

Dieser Nebenjob hat durchaus Ähnlichkeiten mit dem des Fahrradkuriers – aber eben nur Ähnlichkeiten. Zwar müssen Rikschafahrer auch ordentlich in die Pedale treten, dennoch geht es bei diesem Nebenjob doch bedeutend gemütlicher und vor allem weniger schnell zu. Denn die Aufgabe als Rikschafahrer besteht in erster Linie nicht unbedingt darin, Fahrgäste von A nach B zu bringen, sondern ihnen während der Fahrt die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erklären. Da du die voll besetzte Rikscha durch reine Körperkraft bewegst, ist außer deinen kommunikativen Fähigkeiten deine Fitness gefragt. Wenn du beides richtig gut machst, wirst du im Regelfall mit einem anständigen Trinkgeld belohnt werden. Geldprobleme wie Figurprobleme könnten somit der Vergangenheit angehören.

 

Sonst noch was? Auch mit diesen Jobs kannst du das Ziel "Fitness" bzw. "Abnehmen" erreichen

Zum Abschluss möchten wir dir noch einige andere, wenn auch ziemlich ähnliche zu den hier vorgestellten Nebenjobs nennen, die du aber durchaus zusätzlich in Ihre Überlegungen nach dem richtigen Fitness-Nebenjob einbeziehen kannst. Denn auch Briefzusteller (insbesondere, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind), Fahrrad-Auslieferungsfahrer für Restaurantbestellungen, Fitnesstrainer (bei diesem Job liegt meist zusätzlich die kostenlose Mitgliedschaft drin), Zeitungszusteller oder Gassigeher sind aktiv im Job unterwegs – nicht zu vergessen all die Aushilfen, die sich alljährlich auf dem Oktoberfest in München betätigen.

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