Saisonjob als Animateur – frühzeitig an den Ferienjob denken

Animateure – das sind die Experten für Spaß, Sport und Unterhaltung. Sie betreuen die Feriengäste im Urlaubsort und sorgen dafür, dass keine Langeweile entsteht und die Gäste sich wohl fühlen. Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Für viele klingt das ausgesprochen verlockend und Animation zählt zu den Traumjobs schlechthin.

Wir wollten wissen, was einen Animateur in der Tourismusbranche erwartet und sprachen mit Sebastian Büscher von der TUIfly in Hannover.

Kann eigentlich jeder Animateur werden?

Generell schon, sagte uns Sebastian Büscher. Allerdings gibt es gewisse Anforderungsprofile, die ein zukünftiger Animateur erfüllen sollte. Die Einsatzgebiete für Animateure sind von den Programmen bzw. Clubs abhängig. So kann ein Animateur als Allrounder, aber auch Spezialist wie beispielsweise als Kinder- , Sport-, Kreativ- oder Technikanimateur tätig werden. Auf der Website des TUI Service, so der Tipp von Sebastian Büscher – lassen sich die verschiedenen Aufgabengebiete und Anforderungsprofile für Animateure genau nachlesen.

Wie bewirbt man sich um diesen Ferienjob?

Wer sich für einen Job als Animateur bei der TUI bewerben möchte, der kann das laut Sebastian Büscher sehr gut über die Website der TUI Service AG machen. Dort sind die verschiedenen Animationsbereiche mit entsprechender Online-Bewerbungsmöglichkeit ausgeschrieben. Anschließend wird vom Unternehmen eine Vorauswahl getroffen und die engeren Bewerber werden zu einem Assessment-Center – dem so genannten “Casting” oder “Jobday” – eingeladen. Diese Jobdays finden zur Zeit in verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Das Auswahlverfahren im Rahmen eines solchen Castings dauert einen Tag.

Lässt sich dieser Job als Ferienjob machen?

Obwohl Animation im Grunde ein Saisonjob ist, handelt es sich um mehr als nur einen Ferienjob. Nebenberuflich, so Sebastian Büscher, lässt sich als Animateur eher nicht arbeiten. Denn die Saison für einen Animateur erstreckt sich über mehrere Monate – in der Regel von März bis Oktober – und ist für die Ferien also zu lang. Außerdem bedeutet die Ausbildung und die An- und Abreise einen relativ großen Aufwand, so dass sich eine kurzfristige Tätigkeit eher nicht lohnen würde.

Als Animateur bewerben sich unter anderem Schulabgänger, die vor der weiterführenden Ausbildung einen “Zwischenstopp” als Animateur einlegen möchten oder auch Studenten, die ihr Studium unterbrechen oder die Zeit für eine Neuorientierung nutzen möchten.

Direkt zur Website  www.tui-animation.de

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